Michael Reißig

Das schönste Weihnachtsfest meines Lebens

Conny hört Schritte und sieht gleichzeitig, wie sich zwei dunkle Gestalten ihr bedrohlich nahe kommen.
„Los, Geld raus!, brüllt einer dieser vermummten Typen.
Ein mörderischer Schreck fährt durch ihre Glieder.
Die mollige Sechzehnjährige öffnet die Augen und halluziniert:
„Nein nicht mit mir!”
Ihre schläfrigen Augen sehen den glitzernden Schnee auf den Bäumen. Jetzt wird ihr allmählich klar:
Es war doch alles nur ein Traum, ein schrecklicher Traum, ein Albtraum - überhaupt nicht passend zu diesem Tag.
Für das sensible Mädchen längst keine Seltenheit.
Die hochdramatischen Ereignisse ihrer dunklen Vergangenheit haben tiefe Wunden in ihre Seele gebrannt. Einige Narben wird sie wahrscheinlich immer mit sich herumtragen, obwohl sich in jüngster Zeit vieles zum Guten gewendet hatte.

Es ist der Morgen des vierundzwanzigsten Dezember - Heiligabend.
Endlich Weihnachten - Ein Fest, auf das sich Conny, nach den schmerzvollen Entbehrungen der vergangenen Jahre, endlich wiedermal so richtig freuen kann.

Vor einem Jahr sah das noch ganz anders aus. Conny wollte nicht mehr weiterleben.
Sie stand schon kurz davor, sich von einer Brücke aus in die eiskalten Fluten des Rheins zu stürzen.
Doch ein beherzter Bürger hatte den Ernst der Situation sofort erkannt und das verzweifelte Mädchen in buchstäblich letzter Sekunde mit beiden Armen vom Brückengeländer gezerrt.
Dieser hatte besonnen gehandelt und das lebensmüde Mädchen zu ihren Eltern begleitet.

Conny hätte es in ihrer ehemaligen Schule keinen Tag, keine Stunde, nicht mal mehr eine Sekunde aushalten können.
Das was sie erleben musste ist kaum in Worte zu fassen. Mehrfach wurde sie erpresst - zweimal auf offener Straße von einem ihrer Mitschüler ausgeraubt. Laufend musste sie verletzende Bemerkungen über sich ergehen lassen. Oft wurde sie gerempelt, geschlagen, sogar getreten als sie schon wehrlos auf dem Boden gelegen hatte.

Als ein polizeibekannter Schläger ihr sogar einen glimmenden Zigarettenstummel auf ihrer Haut ausgedrückt hatte, wollte sie sich diese Qualen nicht länger antun. Spontan hatte sie sich zu dem folgenschweren Entschluss durchgerungen, diesem grausigen Leben ein schnelles Ende zu setzen.
Bereits seit Wochen hatte dieses sehr gebrechliche Wesen unter unsäglichen Angst- und Panikattacken gelitten.

Doch in der Psychiatrischen Klinik des Städtischen Krankenhauses konnte sie auf die Hilfe ihrer behandelnden Psychologen bauen, die sich ihr gegenüber sehr einfühlsam zeigte, die stets ein offenes Ohr für das gebrannte Mädchen hatte.
Natürlich fehlten ihr in dieser Zeit noch die Kräfte - die Tabletten, die sie täglich schlucken musste, hatten sie todmüde gemacht.

Das Ärzteteam hatte die zuständige Schulbehörde kontaktiert und mit Nachdruck appelliert, dass ein Wechsel der Schule unbedingt angezeigt ist. Das Amt hatte nach sorgfältiger Prüfung grünes Licht gegeben.
Wegen zu langer Fehlzeiten musste Conny das zehnte Schuljahr allerdings wiederholen.
Sie hatte großes Glück. Ein echtes Wohlfühlklima herrschte in ihrer neuen Schule - von Rowdys dieser Sorte, die in diesem Problembezirk tun und lassen konnten was sie wollten - keine Spur.

Bernd - ihrem Banknachbarn - hatte sie schnell ins Herz geschlossen. Auch er ist ein sehr sensibler Mensch, der in den letzten Jahren nicht auf der Sonnenseite des Lebens gestanden hatte. Die Scheidung seiner Eltern hatte ihm arg zugesetzt. Von da an machte der muskulöse breitschultrige junge Mann einen sehr zugeknöpften - wenn nicht sogar einen sehr verschlossenen Eindruck. Er war längst nicht mehr so gesprächig wie einst.
Bernd hatte all seinen Mut zusammengenommen und Conny ein verlockend-freundliches Angebot gemacht.
„Würdest du mit mir gehen?", fragte er sie liebevoll lächelnd und schaute ihr vorsichtig in schüchtern blinzelnden Augen.
Warum nicht!” antwortete das zitternde Mädchen ein wenig zögerlich.
Der Bann war gebrochen. Conny und Bernd sollten sich nicht mehr aus den Augen verlieren.
Er half ihr bei den Hausaufgaben - sehr zur Freude von Connys Eltern. Gemeinsame Ausflüge führten die beiden ins Schwimmbad, ins Kino, nicht aber in die Disco.
Erstens hatte sie schreckliche Angst vor großen Menschenmengen; zweitens wollte sie ihren einstigen Peinigern aus dem Weg gehen. Bernd zeigte dafür volles Verständnis.
Für die Beiden hat sich das Blatt endlich zum Guten gewendet.
Aus Freundschaft ist Liebe geworden - eine wahre Liebe, die erste große Liebe ihres Lebens, die beide bisher nur im Traum erleben durften.


Am Nachmittag des Heiligabend sind Bernd und seine Mutter, mit der er seit ihrer Scheidung eine kleine Zweiraumwohnung teilt, zu Conny und ihren Eltern dazugestoßen.
Gemeinsam ging es in die Stadtkirche zur traditionellen Christvesper..
Andächtig folgen die beiden dem Krippenspiel und als der Kirchenchor und die Besucher das Lied „Stille Nacht Heilige Nacht anstimmen und das Licht allmählich erlischt, sind Conny und Bernd, aber auch ihre Eltern und Bernds Mutter so gerührt, dass sie den Tränen schrecklich nahe sind.

Zuhause gilt es, die unter dem leuchtenden Weihnachtsbaum schlummernden Geschenke auszupacken.
Connys Eltern haben Bernd einen Laptop geschenkt. Conny hatte in ihren schulischen Leistungen - dank Bernds Hilfe - unübersehbare Fortschritte gemacht. Liebe kann nicht selten Berge versetzen.
Die jungen Leute haben es Connys Eltern gezeigt, die sich überraschend erkenntlich zeigen.

Auch Bernd hatte sich für Conny etwas Besonderes einfallen lassen.
Sein Herz schlägt vor Aufregung bis zum Hals. „Hoffentlich passt es auch”, wünscht sich Bernd sehnlichst.
Doch seine Befürchtungen sollten sich nicht bewahrheiten.
Erwartungsfroh packt Conny ihr Geschenk aus.
Eine schicke hellweiße Bluse leuchtet ihr entgegen.
„Die ist aber schick, schwärmt das Mädchen und probiert diese gleich mal an.
Ihr Spatz hatte den richtigen Riecher. Wie maßgeschneidert sitzt das edle Schmuckstück auf ihrem Leib. Conny macht einen Freudensprung und fällt ihrem lieben Schatz freudestrahlend um den Hals.
Alle sind zufrieden und glücklich - alle herzen sich, nachdem auch die letzten Geschenke ihren neuen Besitzer gefunden haben.

Nach einem genüsslichen Abendessen haben es sich alle auf dem plüschig-blumigen Sofa gemütlich gemacht. Conny und Bernd haben sich eng aneinandergekuschelt, während ihre Eltern und Karin - so heißt Bernds Mutter - sich über Gott und die Welt unterhalten und nebenbei das Geschehen in der Glotze verfolgen.
Conny klopft Bernd sanft auf die Schulter.
„Wir möchten noch ein wenig unter uns bleiben", bittet Conny ihre Eltern höflich.
„Geht nur in euer Zimmer. Wir haben nichts dagegen”, antwortet ihre Mutter, die ein verschmitztes Lächeln aufsetzt.
Ein Schelm der Böses dabei denkt. Das ist sie wahrlich nicht. Ihr Vater scheint sich keinen Kopf zu machen. Aber ihre Mutter?
Gibt es überhaupt Mütter und Väter die kein Herzflattern bekommen, wenn ihre Sprößlinge in die Welt der Erwachsenen eintauchen und anfangen das jeweils andere Geschlecht zu entdecken?
Wohl kaum.
Conny und Bernd sitzen eng umgarnt auf der Kante ihrer ausziehbaren Couch.
Das Mädchen zündet eine Kerze an, die so hell und freundlich leuchtet wie ihre wunderschönen kristallblauen Augen.
„Meine Conny, mit Dir bin ich so glücklich. Ohne dich könnte ich nicht mehr leben!”
„Mir geht es doch genauso, antwortet Conny und schaut ihm tief in seine freudig blitzenden hellblauen Augen, in denen sich das Licht der Kerze spiegelt.
Bernd denkt scharf nach. Noch nie haben die beiden miteinander geschlafen.

„Wie soll ich es ihr nur beibringen?" Eine Frage die sich unablässig durch den Kopf des Verliebten bohrt. Doch leider hatte ihm bisher der Mut gefehlt, es ihr zu sagen.
Conny war es genauso ergangen. Auch sie hatte es noch nicht vermocht, ihren sehnlichsten Wunsch, der schon seit geraumer Zeit in ihrem Herzen liegt, über ihre verführerischen Lippen zu bringen.
So ist es halt, wenn zwei Schüchterne vor der Schwelle zum ersten Male stehen und (noch) nicht die Traute haben, diesen wichtigen - diesen wegweisenden - Schritt zu tun.
Bernd legt seine wärmenden Hände auf ihre Wangen, die anfangen zu glühen.
„Conny...Conny, weißt du, ich wollte es dir schon in den letzten Tagen sagen, mir hatte leider wieder einmal der Mut gefehlt, da ich dich nicht kränken wollte. Ich habe dich doch so lieb”, truckst Bernd, als wolle er sich entschuldigen.
Sie flüstert ihm zärtlich ins Ohr.
Ich weiß doch, worauf du hinaus willst. Ich möchte es doch auch.”
Bernd hört die Steine förmlich plumsen.
„Endlich, endlich ist es soweit”, freut sich der übers ganze Gesicht strahlende Glücksritter im Stillen.
Conny erhebt sich - legt eine CD mit Schmusesongs auf und fällt ihrem Schatz euphorisch in die Arme.
„Schließe doch bitte mal die Augen.”
Er tut ihr den Gefallen.
Behutsam zieht sie ihm ihren kuschlig-warmen Wollpullover über den Kopf.
Bernd öffnet wieder die Augen und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Obwohl Conny noch viel schüchterner ist, als er es ohnehin schon ist, ist sie es, die plötzlich den Ton angibt.
Was für eine Überraschung!
Der Glückspilz belohnt seinen Schwarm mit einem zärtlichen, einem nicht enden wollenden Kuss und sagt zu ihr:
„Ich fände es wunderschön, wenn wir uns gegenseitig ausziehen würden. Jetzt bin ich allerdings erstmal an der Reihe”, stellt Bernd klar. „Schließlich hast du den Anfang gemacht.
Connys Gesicht spricht Bände. Schon deshalb erübrigt sich Bernds Antwort.

Seine rechte Hand nähert sich dem ersten silbrig schimmernden Druckknopf ihres neuen Kleides. Behutsam öffnet er ihn. Vier weitere folgen. Doch dann steht noch ein weiteres Hindernis im Wege.
Geschickte Hände versuchen sich an der Schnalle des schmucken Gürtels. Für Bernd natürlich keine unüberwindliche Hürde. Unerträgliche Hitzewallungen fluten durch den zitternden Körper des (noch!) jungfreulichen Mädchens. Wann wird er ihrem Jungfernhäutchen den Gnadenstoß geben?

Nun müssen sich die unter dem Gürtel verbliebenen restlichen drei Knöpfe seinem unwiderstehlichen Verlangen beugen. Ihnen dürfte es garantiert egal sein.

Jetzt sind Connys Hände wieder gefragt.
Zärtlich fingert die Glücksgöttin am Gürtel seiner Bluejeans. Als sie den Reißverschluß gefühlvoll öffnet, spürt sie wie sich sein Unterhöschen wölbt. Das Mädchen hält es kaum noch aus. Ihr Herz beginnt Purzelbäume zu schlagen.
Blitzschnell wandert ihr Mako-Baumwollhemd über ihren Kopf.
Bernds feuchte Lippen verwöhnen die von ihren Peinigern einst geschundenen Hautpartien - auf denen immer noch einige hässliche Narben kleben - mit unzähligen heißen Küssen.
Conny zieht Bernd fest an sich heran. Beide Lippen nähern sich. Wieder verschmilzt das junge Paar in einem Kuss, wie er leidenschaftlicher nicht mehr sein kann.
Der Sturm der Liebe „droht” zu einem Orkan anzuschwillen Doch die letzten Stoffe stöhnen noch auf schwitzender Haut. Ihr Slip, sein Unterhöschen und ihr BH haben keine Lust mehr, diesen hitzig perlenden Schweiß noch länger erdulden zu müssen.
Bernds Hände nesteln am Verschluss ihres BH's. Unter dem dünnen Stoff zeichnen sich schon die zarten Knospen ihrer wunderschönen drallen Brüste schemenhaft ab. Auch diese lechzen nach zärtlichen Berührungen und sehnen sich nach seinem sinnlichen Mund.
Endlich haben auch Bernds zitternde Hände diesen Verschluss geknackt.
Während er mit Engelsgeduld an ihren Nippeln saugt, spielen seine Hände unter ihrem Slip und reizen nicht nur nebenbei ihren Venushügel.
Das Mädchen ist überglücklich. Sie stöhnt und schreit - mach weiter, mach weiter. In diesem Moment fällt auch schon ihr Slip. Sein bestes Stück ist hart geworden - so hart, dass sie Mühe hat sein mickriges Höschen über seine Eichel zu ziehen.
Macht aber nichts - erregend findet sie dieses Schauspiel allemal und je länger dieses Spektakel dauert, desto angenehmer fühlt es sich an - für beide wohlgemerkt.
Jetzt sind Bernd und Conny von einer solchen Extase erfüllt, dass sie sich voll und ganz ihren Sehnsüchten hingeben.
„Ich will in dich eindringen. Mach es, mach es!" bittet das Mädchen seinen Auserwählten flehentlich.
„Okay”, anwortet Bernd knapp.
Freudig erregt beugt er sich über sie. Doch plötzlich leuchtet es auf in seinem Hirn.
Der Junge lässt abrupt von dem Mädchen ab, während die berüchtigte klebrige Masse einen langen Faden aus seinem Schwanz zieht.
„Verdammt!" schreit Bernd auf. „Wir haben doch das Kondom vergessen!"
Erschrocken richtet sich Conny auf.
„Hast Recht - ein Glück, dass du in letzter Sekunde noch dran gedacht hast.
Auch ich hatte es prompt vergessen", gibt sich Conny selbstkritisch.
„Dann versuchen wir es eben ein zweites Mal!" gibt Bernd zu verstehen.
Er kramt ein Kondom aus dem oberen Schubfach seines Nachtschränkchens.
Als das Mädchen es ihm zärtlich überzieht, erschlafft sein langes Stück ungewollt.
Es ist die helle Aufregung, die den beiden ihr Erstes Mal gründlich verderben könnte.
Conny aber will sich noch nicht so schnell geschlagen geben Wieder hat sie von seinem Liebeswerkzeug Besitz ergriffen und massiert es mit einer Geduld, die sich noch auszahlen könnte.
Als es endlich wie eine eins steht, wagt er den zweiten Versuch.
Doch unmittelbar vor dem entscheidenden Moment des Eindringens wird es wieder schwach. Einfach zum Haare raufen!
Conny sieht Bernd die Enttäuschung an.
„Schade - es sollte halt nicht sein", sagt er mit gedrückter Stimme.
„Ist doch kein Beinbruch. Liebe besteht doch nicht nur aus Sex. Da gehört noch vielmehr dazu.
An erster Stelle stehen für mich die inneren Werte, erst dann kommt das Andere.
Da verschieben wir unser Erstes Mal eben auf morgen”, versucht Conny den etwas traurig gestimmten Jungen mit beruhigenden Worten zu trösten. Seine Enttäuschung kann sie sehr wohl verstehen, wollte er doch aus dem einst so scheuen gebrechlichen Wesen das glücklichste Mädchen der Welt machen. Glücklich ist sie auch so - überglücklich sogar - obwohl es an diesem Abend noch nicht sein sollte Ganz allmählich flieht die Traurigkeit aus seinem Gesicht.
„Ich habe dich doch so lieb. Wir beide haben so viel Schlimmes überstehen müssen, da schaffen wir das auch noch.”
Das glaube ich auch, ergänzt das Mädchen mit den seidig glänzenden blonden Haaren, während ihre schönen Augen treuherzig funkeln.

Am Abend dieses Ersten Weihnachtsfeiertages ist es endlich soweit.
Nach einem langen zärtlichen Vorspiel rollte sie ihm geschickt das Kondom über.
Beide sind wieder so erregt wie am Vorabend - ohne sich unnötigerweise unter Druck setzen zu müssen. Als er behutsam in sie eindringt, spürt sie nur einen kurzen Schmerz.
Seine rhythmischen Bewegungen steigert er von einer Sekunde auf die andere.
Auch Conny treibt dieses elektrisierende Kribbeln in ein Gefühl wahnsinniger Extase.
„Ich will mehr, ich will noch mehr!”, schreit Conny mit voller Hingabe aus sich heraus und stöhnt noch lustvoller, was den unbeschreiblich-wohligen Zuckungen in ihrem Unterleib zuzuschreiben ist.
Der Sturm der Leidenschaft ist zu einem Orkan angeschwollen. Der zitternde Mädchenleib und die Lustschreie bringen die Glückshormone in Bernds Körper nicht nur in Wallung - diese drohen förmlich zu explodieren.
Gemeinsam gelingt es dem glücklichen Paar, geräuschvoll den Olymp der Lust zu erklimmen - für Connys Eltern - die sich klammheimlich an die Tür geschlichen haben - natürlich nicht zu überhören. Bernds schwitzende Hand gleitet sanft über die Haut des völlig erschöpften, aber dennoch überglücklichen Mädchens. So findet dieses unvergessliche Erste Mal einen genüsslichen Abschluß - zärtlich und doch so sanft.
So müsste es immer sein!
Conny - die mit ihrem Leben schon mal abgeschlossen hatte - hätte nie gedacht, dieses unbeschreibliche Gefühl, dieses wahnsinnige Glück, diese pure Leidenschaft einmal ausleben zu dürfen.
„Du hast mir das schönste Weihnachtsfest meines Lebens geschenkt!" schwärmt Conny in höchsten Tönen.
„Du mir auch”, sagt Bernd und ergänzt:
„Das was wir heute hautnah erleben durften, ist wahrlich nicht mit Geld zu bezahlen.
„Ist es auch nicht”, sagt Conny, die ihrem Juwel einen zärtlichen Gute Nacht-Kuss auf ihren Mund haucht.
Glück kann auch nicht so einfach erkauft werden. Glück kann man nicht erzwingen. Glück muss mitunter hart erarbeitet werden. Für kein Geld der Welt würde Conny ihren treuen Glücksstern hergeben. Auch dann nicht, wenn ein betuchter Herr plötzlich käme und eine satte Million auf den Tisch blättern würde.



Fast ein ganzes Jahr ist nun vergangen. Das Glück ist den beiden immer hold und so soll es auch bleiben.
Balsam für jeden empfindsamen Menschen - erst recht nach diesen Demütigungen, nach diesem schier endlosen Schmerz, der Connys Leben so zur Hölle gemacht hatte, dass sie im Weiterleben keinen Sinn mehr sehen wollte.
Die Panikattacken haben Conny zwar nicht gänzlich verlassen, einige seelische Narben dürften niemals verheilen.
Dennoch ist es für Conny beruhigend zu wissen, mit einem lieben Menschen Glück und Leid - hoffentlich für immer - teilen zu können.
So freuen sich Conny und Bernd schon auf das bevorstehende Weihnachtsfest.
Da werden mit Sicherheit Erinnerungen an das schönste Weihnachtsfest ihres Lebens wieder aufleben
.

Eine Weihnachts- und Liebesgeschichte der etwas anderen Art.

Traumatische Ereignisse, die zu einem Suizidversuch führten, der aber in letzter Sekunde noch abgewendet werden konnte.
Dennoch erfährt diese Geschichte eine positive Wendung.
Zwei junge Leute - vom Schicksal schwer gebeutelt - genießen ihre Erste Liebe.
Schöner kann Weihnachten wirklich nicht mehr sein.
Deshalb der Titel "Das schönste Weihnachtsfest meines Lebens"
Michael Reißig, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.12.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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