Rosie Taubmann

Weihnachten und das kleine Mädchen!

Weinachten vor langer, langer Zeit, man
schreibt das Jahr 1948.
Es ist kurz nach dem Krieg, die Menschen sind
sehr arm. Doch
es ist Weihnachten und jeder versucht sein
Bestes ein schönes
Fest zu gestalten. Ein kleines Mädchen sitzt
in der Küche und
wartet auf das Christkind. Mit ihren drei
Jahren sind die Wünsche
noch nicht sehr groß. Ob das Christkind an
mich denkt, überlegt es
und mir was bringt. Vielleicht ein Stück
Schokolade, auch eine Puppe
und einen Ball. Mama sagte zu mir, weißt du
das Christkind ist
arm und es muss so vielen Kinderwünschen
nachkommen, doch ich
glaube dass es jedem Kind einen Wunsch
erfüllen kann. Und so
wartet die Kleine sehnsüchtig auf die
Bescherung.
Gestern noch rief die Mutter es nach draußen
und sagte: Schau wie
rot der Himmel ist, die Englein backen immer
noch feines Gebäck,
sei also schön artig, damit das Christkind
auch zu uns kommt.
Die Kleine denkt- ich bin doch immer lieb.
Langsam wird sie ungeduldig
rutscht auf ihrem Stuhl hin und her, dieses
Warten ist ja so
anstrengend. Plötzlich erklingt leise ein
Glöckchen, die Kleine hält
den Atem an, da, da ruft doch die Mutter,
Marie komm schnell das Christkind ist da. Es
springt vom Stuhl und rennt ins Wohnzimmer,
wie vom Blitz getroffen bleibt es staunend
stehen, so etwas Schönes
hat es noch nie gesehen. Da steht ein Baum,
wunderschön geschmückt mit bunten Figuren und
golden leuchtenden Kerzen. Über dem ganzen
Raum
liegt der Glanz der weihnachtlichen
Herrlichkeit. Mit großen Augen schaut
es sich suchend um, die Mutter nimmt es in
den Arm und sagt: Mein
Schatz, das Christkind musste schon wieder
weiter, es hatte keine Zeit
mehr, denn auch die anderen Kinder warten
schon sehnsüchtig auf es.
Doch schau mal unter den Baum, es hat dir was
da gelassen. Die Kleine
ging mit leuchtenden Augen zum Baum. Da stand
ein Teller mit vielen
bunten Süßigkeiten und was lag denn da noch?
Eine Puppe - eine
herrliche Puppe. Selig umschloss es sie mit
seinen Ärmchen und drückte sie liebevoll an
den Körper, das kleine Mädchen war
glücklich.
Heute würden wir zu dieser Puppe -
Lumpenpuppe - sagen, sie war aus Strümpfen,
Stoff und Watte genäht. Doch für das kleine
Mädchen war
es die schönste Puppe der Welt !

Eine wahre WeihnachtsgeschichteRosie Taubmann, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.12.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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