... ich bin im Eßzimmer gesessen und habe , anstatt meine Sachen zu erledigen, Zeitung gelesen. Sehr zur Freude meiner Frau, die in solchen Provokationen immer Ihr Sprungbrett findet, mich wie eine Wildkatze anzuspringen und in der Luft zu zerreissen. O.K. Was wäre das Leben, ohne die tickende Zeitbombe: Frau!!
Also, ich hab da einen Bericht gelesen, über die Sonne und über die Lebenserwartung der Erde. Die Schätzung einiger Wissenschaftler liegt, die Erde betreffend, bei ca. 1,2 Milliarden Jahren, bevor Sie zerstört ist und in sich zusammenstürzt und weg ist. Die Bewohnbarkeit läge demnach bei 300-500 Millionen Jahren. Man muß solche Berichte natürlich mit Vorsicht genießen, denn es hat vor kurzem geheißen, die Polarkappen könnten die nächsten 100-150 Jahre nicht überleben. Und jetzt ist nach so kurzer Zeit immerhin schon ein beträchtlicher Teil von Ihnen verschwunden und in den nächsten Jahren werden die Eisberge wohl nur noch auf Fotos zu sehen sein.
Ich hab meiner Frau von dem Bericht erzählt,( Sie hat einen sehr trockenen Humor ), worauf Sie antwortete
...: " Na, Frizzo, dann mußt Du Dich mit Deinem Garten aber beeilen. 300 Millionen Jahre vergehen doch wie im Flug,.. die ersten 15.000 haben wir immerhin schon hinter uns... "!!
O.K.
Aber bisher dachte ich immer, die Erde wird es ewig geben. Es hätte so gut zu meiner Theorie der Wiedergeburt gepaßt. Und nun??
Eine sehr liebe Freundin hat mal gesagt :" manchmal ist es wunderschön, die Blümchen am Wegrand zu betrachten und wenn eine Biene durch die Luft fliegt, beginnt das Wunder der Erde zu wirken... ".
Wenn wir Menschen wirklich so blöd sind und Alles zerstören müssen, wird wohl in ferner Zukunft eine kleine Biene auf einer Blume... der größte Schatz der Menschheit sein.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.02.2010.
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von Iris Bittner
Ich bin nur ein armer Poet
reime und schreib hie und da ein Gedicht.
Wie´s meinem Girokonto geht?
Lieber Himmel, frag lieber nicht!
So beginnt die Autorin dieses Buch mit vielen kürzeren oder längeren, aber meist heiteren Gedichten über die vielen All-täglichkeiten, die sie - und wie wir beim Lesen festellen - auch uns bewegen und beschäftigen. Doch unversehens werden die Texte ernster [...]
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