Xenia Novy

Australien - die Zweite

Hallo Europa,

danke für die vielen Zuschriften, da macht es richtig Spass ins Internetcafe zu gehen. Ist nämlich fad nur zu schreiben...nein, stimmt nicht, ist aber nicht so spannen wie wenn es Post von Zuhause gibt.

So, und nun zum eingentlichen Grund des Internetcafebesuchs....

Also, wir sind wieder online, diesmal in Darwin. Das ist grad mal ca 3000 km weit weg von Perth, und noch ein bissi weiter von Albany, wo ich den letzten Netzzugang hatte. Wie wir hierher gekommen sind ist auch ein AbendteÜr für sich...aber erst einmal schön der Reihe nach.

Albany, Albany war kalt, aber schon am nächsten Tag sollte sich das Wetter bessern, was auch heisst: Sonne, Sonne, Sand und Meer. Wir haben ein paar wunderbare Ausflüge in die Umgebung von Albany gemacht...und da es jetzt dort Frühling ist, blüht alles. Westaustralien ist berühmt für seine Wildflowers...Die sind so wunderschön!!! Überhaupt kann man die Flora Australiens mit nichts vergleichen..Da gbit es kleine Sternchen und bizzare Blumen in den merkwürdigsten Farben, blau, pink, gelb, weiss...geformt wie Miniorchideen (vielleicht sind es ja auch welche), Schneebällchen, dann gibt es sie in Becherform und Pfötchenform...ach, wunderbar...heisst aber auch ihr bekommt alle ziemlich viele Blumenfotos zu sehen...da müsst ihr durch.

Aber ausser Blumen hat Albany die wunderbarsten Stände zu bieten, die ich bisher gesehen habe...naja vielleicht ausser im Abel-Tasman NP in NZ. Aber türkisblaues Meer, quietschweisser Strand (so weissen Sand, dass er quietscht, wie Schnee wenn man darauf lauft) und blitzblauer Himmel. Die Felsen, die dann am Strand rumliegen machen das Fotomotiv perfekt.

Von Albany ging es dann weiter Richtung Margret River, der renomiertesten Weinbauregion (weisse Weine) in Westaustralien. Dort haben wir uns natürlich den Rebensaft zu üppigen Meeresfrüchteplatten schmecken lassen. Die Region hat ausser kulinarischen Highlights auch wunderbare Landschaft, Tropfsteinhöhlen und wieder diese lieben, kleinen Buchten. Überall. Und dazu die Aussies bei ihrer Lieblingsbeschäftigung: dem Surfen. Die fangen schon als Kleinkinder an...grad dass sie aus den Windeln sind stehen sie auf dem Brett....ist unglaublich...

Überhaupt sind die Aussis surffanatisch, jeder hat so ein Brett und legt sich auf die noch so kleinste Welle. Hauptsache es macht Spass.

Die Übernachtung in Dunsborough hat uns zwei recht nette Überraschungen beschert: zum einen sind wir irgendwie in einem Luxushotel gelandet...(nicht dass mir das irgendwie leidgetan hätte, das Schaumbad in der riesigen Badewanne habe ich schon genossen.... und auf dem Dessert hatten die eine sensationell gute Schokolade) und zum anderen hat uns auf dem Parkplatz ein graues Riesenkänguru überrascht. Oder wir es, die es überrascht haben? Naja egal, es war da. Huch, wo ist der Fotoapparat? Schnell noch die Linse bereit gemacht und --- trala-- a star was born! Das Känguru ist sehr fotogen, von natur aus jedoch sehr scheu. Nicht so dieses Exemplar der Gattung Hüpfdichs. Das kaute gelangweilt auf einem Büschel Grass und liess sich in aller Ruhe ablichten, ja sogar filmen. Als wir es dann streicheln wollten, war es ihm wohl doch zuviel das Guten. Ist auf und davon gehüpft.

Von Dunsborough ging es dann nach Perth.

Von Perth hatten wir dann einen 3Stundenflug nach Darwin. War es in Rerth beim Abflug noch angenehm warm, empfing uns Darwin mit feuchter, schwüler Hitze. Jippie, nun ist vom Winterfeeling entgültig nichts mehr übrig. Es ist hat nass hier, weil Regenzeit....aber wozu hat man leicht-trocknende Kleidung? Und selbst ist man auch nicht aus Zucker..

Koffer abgeholt und ab in den nächsten Nationalpark, den Litchfield NP. Da gibt es mannsgrosse Termitenhügel und Wasserfälle. Leider hat es der Regengott nicht so gut gemeint und hat en wenig regnen lassen. Troptzdem, der Mensch ist erfinderisch *harhar* man kann ja auch aus dem Auto Fotos schiessen.

So, morgen geht es nach Kathrine...nächste Abendteuer warten schon.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.02.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Meine Gedanken bewegen sich frei von Andreas Arbesleitner



Andreas ist seit seiner frühesten Kindheit mit einer schweren unheilbaren Krankheit konfrontiert und musste den größten Teil seines Lebens in Betreuungseinrichtungen verbringen..Das Aufschreiben seiner Geschichte ist für Andreas ein Weg etwas Sichtbares zu hinterlassen. Für alle, die im Sozialbereich tätig sind, ist es eine authentische und aufschlussreiche Beschreibung aus der Sicht eines Betroffenen.

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