Georges Ettlin

Pädagogisches Computerspiel für einsame Männer

 

Die Figur als Hauptperson sollte ein hässliches kleines, verlassenes Männlein sein ,

welches eine Freundin sucht. Kleidung und Verhalten sollten vom Spielenden

frei gewählt werden können und mit Wertepunkten versehen sein.

Fragestellungen: Wo und wie sollte man  passende Frauen suchen, wie kleidet man sich,

wie spricht man Frauen an, was will man selbst, was wollen die Frauen? usw.

Wenn das Männlein durch die Gassen läuft, wo Bars und Discos sind, sollte man es auf die

Idee bringen, auch wo anders hinzugehen, um ans Ziel zu gelangen. Die Kleidung und das Verhalten kann frei

gewählt werden und mit Erfolgspunkten belohnt werden, sodass das Männlein

am Schluss attraktiv wirkt und in Begleitung einer lieben Freundin fröhlich in eine bessere Zukunft geht.

Pro Tag drei mal Zähneputzen, frische Wäsche täglich, gute Rasur, Beobachtung der eigenen

 Körpersprache, aufrechter Gang und positive Gedanken sind ein MUSS.

Wenn das Männlein merkt, wie die Frauen ticken, gibt es Belohnungspunkte.

Frauen lieben in sanften, diffusen Wellen und wenn das Männlein gehetzt von seinen

 direkten Testosterontriebsgewittern

den Frauen auf der Strasse begegnet, hat es schon verloren. Man bringe sich also zuerst in einen

ruhigen Zustand, in dem die Sexualität nicht mehr im Vordergund spielt, damit man sich mit seinen Bedürfnissen und Gefühlen

mit den Frauen auf Augehöhe bewegt. Die übliche Anmache im Türkenstil ist nicht gut. Das Männlein muss zuerst lernen,

was Frauen interessiert und was sie bewegt. Es sollte gute Kenntnisse über Handtäschchen, Frisuren und Frauenkleider haben und sich in der Frauenmode auskennen, damit es mit seinen Komplimenten

die Frauen überraschen kann und glaubwürdig wirkt. Wenn man einer Frau sagt, dass Rot zu ihren blonden Haaren passt, ist das

schon gut, das Männlein sollte sich aber noch weitere Kenntnisse aneignen. Autos, Krankheit und Politik usw. sind nicht

 gut für ein Gespräch mit fremden Frauen. Man bedenke, dass durchschnittliche Frauen intelligenter

sind als durschnittliche Männer, dafür gibt es bei den Männern besonders viele Genies und besonders viele

 Dumme...Das Männlein muss deshalb damit rechnen, dass die gewöhnliche Frau auf der Strasse

schneller merkt, wer es ist und was es zu bieten hat und was es will. Das Männlein muss lernen,

die Persönlichkeit der Frau blitzschnell zu erfassen, damit es weiss, wie es vorzugehen hat. Es müsste

 einige Gedanken lesen können

und Gedanken und Gefühle aus den Gesichtern und der Körpersprache der Frauen lesen, damit es in kein

Fettnäpfchen tritt. Zudem ist die Vorgehensweise anders, wenn man eine bleibende Beziehung will.

Es besteht die Gefahr, dass das Männlein nach allen Tricks dann nach Wochen zum Erfolg kommt, sein

Interesse aber dann längst verschwunden ist. Wie wird man die Frau dann auf schonende Weise los?

Das wäre dann  wieder ein neues Computerspiel...

 

 

***

 

c/G.E. 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.02.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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