Die Blumenkinder schlafen noch friedlich in der Erde. Sie träumen vom Frühling und davon, dass sie endlich wachsen und blühen dürfen. Jedes Blümchen wird von einer Elfe oder Fee beschützt. Hin und wieder wacht ein Blümlein auf und fragt die Fee oder Elfe, von der es beschützt wird: „Darf ich nun wachsen und blühen? Ist der Frühling schon da? Ich würde so gerne schon blühen und mit meinem Köpfchen der Sonne zunicken und sie begrüßen!“ Die Fee oder Elfe schüttelt traurig den Kopf und antwortet mit sanfter Stimme: „Nein, mein liebes Blümchen. Leider ist es noch nicht soweit.“ Warum denn nicht?“ Fragt das Blümlein etwas traurig weiter. Die Fee oder Elfe erwidert ebenso traurig: „Der Frühling hat leider noch nicht Einzug gehalten. Du würdest erfrieren und sterben, wenn Du jetzt aus der Erde kommen würdest mein Liebes Blumenkind. Aber wir hoffen alle, dass der Frühling bald kommen wird und die Hoffnung stirbt zuletzt mein liebes Blümlein. Schlafe weiter, ich werde Dich schon zur rechten Zeit wecken, wenn Du wachsen und aufblühen sollst.“ Das Blumenkind will nicht erfrieren. Deshalb befolgt es brav den Rat seiner Schutzelfe oder Schutzfee und schläft weiter. Jetzt träumt es davon, wie es seinen angenehmen Duft verbreitet, und damit den Menschen Freude bereitet.
Das Ziel der Blumen ist es unter anderem, uns Menschen eine Freude zu machen.
Geschrieben am: 9.3.2010
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.03.2010.
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Sprachtechniker Walter Mathois und Verskonstrukteurin Heike Gewi hämmern, klopfen ab, machen Licht in den Ecken des Vergessens, hängen Bilder neuer Momente in unser Bewusstsein, ohne einen Nagel zu verwenden. Auf Meditationsebene nickt Meister Bashô freundlich, Buddha lacht, der Affentempel steht und das Gnu tut verwundert. Doch der Mond schweigt. Sind Sie bereit mit Ihren Sinnen, Zeuge zu sein?
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