Fritz Lenders

... Kinder im Drogensumpf

 

Diesen Bericht habe ich schon einmal, vor ca. 8 Monaten, auf einer anderen Seite veröffentlicht. Die damalige Ressonanz innerhalb einer Stunde :  124 Besucher und 52 Kommentare

Wobei die Kommentare durchaus nicht alle positiv zu bewerten waren.

Meine Erfahrung von damals : der Sumpf ist noch viel größer und gefährlicher, als bis Dato angenommen. Und es verbergen sich im Sumpf so manche, äußerst gefährliche Kreaturen.

Mal sehen, wie mein kleines Geschreibsel hier ankommen wird.

 

... ich fange gleich an, ohne Einleitung und schöne Worte.

Wien ..., mein derzeitiger Lebensraum. Wien, diese phantastische Stadt aus der Kaiserzeit. 

Das Synonym für Prunk, Eleganz und Toleranz.

Wien, der Schmelztiegel für duzende, verschiedene Nationen. Der  " wiener Schmä " , ... anzutreffen, von der Kärntner Straße bis zur kleinsten Gasse im Simmeringer Außenbezirk.

Eine wunderbare Stadt mit freundlichen, hilfsbereiten Menschen ...

 

Und dann die andere Seite : 4000 schwarzafrikanische Drogendealer und wahrscheinlich nochmal soviele hellhäutige  Drogenverteiler dazu.

Ich habe zwei Söhne... beide gefährdet... ,aber sie sind nicht dumm und ich hoffe.., gemeinsam werden wir nur an der Türe zum Weg nach unten herumchrammen.
Ich werde nie aufgeben und wo es noch möglich ist zu reden.., wo noch Gespräche stattfinden.., darf man hoffen. Hoffentlich...

 

Wenn ein Kind in diesen Sumpf gerät, gibt es keinen Weg zurück. Ich kenne keinen einzigen Fall.

Aber ich kenne Eltern, die am Ende sind. Die nicht mehr weinen können, weil einfach keine Tränen mehr da sind.

Weil einfach keine Kraft mehr da ist.., nicht mal , um traurig zu sein.

Nur, durch " Nichtstun "  wird die Sache auch nicht besser. Als nächstes sind nämlich unsere Enkelkinder dran...

 

Das Übel an der Wurzel packen. Mit aller Gewalt.

Sagen wir mal, ca. 4000 schwarzafrikanische Dealer und nochmal die selbe Menge an Weißen.

Also etwa 8000 Drogendealer... !!

Wien hat fast 2 Millionen Einwohner.

Wenn jeder Wiener eine Trillerpfeife hätte und bei jedem bobachtetem Deal Radau machen könnte...

das Assopack hätte keine ruhige Minute mehr.. ( Stromschocker wären auch nicht schlecht. Zrrrrr, Bumm`s.)

 

Es gehörte jeder Drogenkonsument, ohne Ansehen der Person, Beruf, sozialer Stand..., sofort, gleich beim ersten Mal ...    "" ZWANGSTHERAPIERT ""

und jeder Dealer, sofort zu verschärften, langjährigen Haftstrafen, ohne jegliche Vergünstigung, verurteilt.

 

Da würden Arbeitsplätze geschaffen werden. Zum einen als Therapiepersonal, zum anderen müßten ja die, durch die Einweisung entstandenen Lücken, am Arbeitsmarkt, wieder aufgefüllt werden.

Arbeit für Jeden...

Lehrstellen für die Jugendlichen..

keine Ängste, keine Tränen...

FIKTION ??  Sicher..,  solange  ALLE  zuschauen. 

(** zwischen meinem ersten Bericht und heute, ist mein Neffe gestorben. An Drogen. Und es folgen Ihm noch so viele auf den Weg. Und links und rechts auf dem Weg nach unten, liegt so viel Müll.. Es sind die zerbrochenen Eltern. Zugrundegerichtet und einfach liegengelassen...  ** ).

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.04.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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