Um gebratene, gegrillte oder frittierte Gerichte zuzubereiten, planen Rotisseure und Rotisseurinnen zunächst Menge und Umfang der benötigten Zutaten, kaufen die entsprechenden Waren ein und erarbeiten Menüvorschläge. Anschließend führen sie die nötigen Vorbereitungsarbeiten durch. Sie schneiden das Fleisch und verfeinern es beispielsweise durch Gewürze, Panaden oder Füllungen. Je nach Rezeptur und Fleischart braten, grillen oder rösten sie nun die vorbereiteten Fleischstücke, stellen bei Bedarf passende Soßen her und richten die Fleischgerichte appetitlich an.
Bei der Zubereitung berücksichtigen sie die Maßgaben einer gesunden Ernährung, die geltenden Hygienevorschriften sowie Umwelt- und wirtschaftliche Gesichtspunkte. Darüber hinaus beraten sie auch die Gäste bei der Auswahl der Gerichte.
Ziemlich langweilig, was BerufeNet, die berufskundliche Datenbank der Arbeitsverwaltung im Internet, da so berichtet, nicht wahr? Ich weiß das besser. Ich kann das besser. Ich bin schließlich selbst ein Rotisseur. Und daher schaut her, liebe Leute, wie es richtig geht! Hat mal grad´ jemand ein Tier zur Hand? Ja, genau, der Papagei tut`s auch. Was sagst du da, mein Kind, das ist dein Lieblingstier? Macht nix. Den Goldhamster können wir nicht nehmen, der hat zu wenig Fleisch. So, ich drehe diesem frechen Papagei mal eben den Hals um. Jetzt rupfe ich die Federn aus. Einmal an den Beinchen gezogen und sie sind weg. Jetzt filettiere ich die Muskelmasse. Sie gibt leckeres Papageiensteak. Warum schreist und weinst du denn, mein Kind? So gruselig, wie es aussieht, ist es doch gar nicht. Und wer ist das? Dein Papa? Meine Güte, sieht der wütend aus. Ich glaube, ich mache jetzt besser Schluß. Sonst entwickelt sich der Mann noch zum Kannibalen und steckt MICH in den Kochtopf.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.04.2010.
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