Valentina Kremer

„Genug“

Meikel und Tina haben sich vor drei Monaten kennengelernt.
Die beiden waren so glücklich, dass sie nach zwei Wochen
Geheiratet haben. Meikel arbeitete und verdiente gutes Geld,
Tina war eine perfekte Hausfrau. Eines Tages kam Meikel gegen
24 Uhr von der Arbeit nach Hause. Tina wunderte sich:
„ Komisch, der kam sonst um 20 Uhr nach Hause, hatte er vielleicht
Viel zu tun?“ Als Tina ihn gefragt hat wo er solange gewesen ist,
weigerte er ab: „Meikel, Liebster, du weißt doch, dass ich mir Sorgen
mache, wenn du nicht da bist!“-„so ein Unsinn!- brüllte er los,- ich
hatte viel zu tun, und außerdem was geht dich das an wann ich nach
Hause komme?“ „Was ist los mit dir Liebster? Hast du schlecht
Geschlafen?“ „ Nein, habe ich nicht, hast du das Abendessen fertig?“
„Nein, ich dachte wir gehen ins Restaurant, ich habe nichts gekocht!“
„ Wie bitte? Weißt du eigentlich wie teuer das Essen im Restaurant ist?
das kann ich mir nicht leisten, tut mir leid!“
„Aber Meikel du verdienst doch gutes Geld wo ist das Problem?“
„Ich habe mir letzte Woche einen neuen Computer gekauft, der war
Auch nicht billig!“ „Ach so ist das! Der Computer ist dir wichtiger als
Mit mir Essen zu gehen, was bist du für ein schlechter Ehemann!“
Ohne zu denken knallte Meikel Tina eine rüber: „Sag mal bist du
Verrückt geworden? Warum schlägst du mich?“ „Du hast hier nichts
Zu sagen, schließlich bin ich noch dein Ehemann, und ich lasse mir
Von dir nichts gefallen!“ Weinend rannte Tina aus dem raus, sie lief
Ins Schlafzimmer, warf sich auf das Bett und weinte ganz bitterlich.
Zwei Tage später. Meikel hatte sich beruhigt, nach dem was passiert war!
Er wollte sich gerne bei Tina entschuldigen, sie saß gerade im Wohnzimmer
Und las ein Buch. „Tina, kann ich mit dir reden?“
„Es gibt nichts zu reden!“ „Tina Schatz bitte, es tut mir leid was vorgefallen
ist!“ „Kannst du mir bitte auf meine Fragen beantworten?“- fragte Tina ihn.
Was ist dein Problem?“ „Schatz es ist mir unangenehm es dir zu sagen,
können wir es nicht für später verschieben?“ „Nein, ich will wissen was
mit dir los ist?“ Tina ließ nicht locker. Es dauerte nicht mehr lange,
Meikel hatte tatsächlich die Kontrolle über sich verloren, egal was Tina
Ihn gefragt hatte, ihre Fragen haben ihn sehr wütend gemacht. Meikel
Wurde wieder handgreiflicher, er schlug auf seine Frau wieder zu ohne
Zu überlegen. Tina konnte aus Meikel kein Wort herausbekommen.
Meikel wurde immer brutaler! „Du Schlampe, ich werde es dir zeigen,
dass du mich mit deinen blöden Fragen nicht mehr nervst!“
Er zog ihr an den Haaren und schleppte sie von der Wohnzimmer bis
An der Haustür. Sie wurde geschlagen und getreten. Tina schrie vor
Schmerzen. Lange konnte Tina mit ihrem Mann nicht mehr leben, sie
Wollte ihn so schnell wie möglich verlassen. Als Meikel noch auf der
Arbeit war, packte Tina schnell ihren Koffer und wollte gerade gehen,
plötzlich stand ihr Mann da! „Schick angezogen und mit dem Koffer,
will meine süße Prinzessin verreisen?“ „ja, fahre zu meiner Schwester
ihr geht es nicht so gut!“ „Ach so! und wann kommst du wieder?“
„Nach zwei Wochen!“ „endlich“- dachte Tina, sie nahm ein Taxi und fuhr
Weg zu ihrer besten Freundin. Drei Stunden später! Endlich ist Tina
Angekommen. Ihre Freundin machte ihr die Tür auf. „Hallo Lisa!“
„Tina, wie siehst du den aus? Was ist passiert?“ Tina fing an zu weinen.
Lisa versuchte Tina zu beruhigen: „Mein Mann,…na du weißt schon!“
„Tina das geht nicht, wenn du dich nicht wehrst, wird er dich weiter
Schlagen !“ „Aber Lisa was soll ich tun?“ „Pass auf, du bleibst bei mir
Wohnen, bei uns in der Nähe gibt es eine Sporthalle wo du lernen kannst
Wie man Kämpf, hättest du Lust dabei zu sein?“
„Na klar!“ Vier Wochen später. Tina hatte tatsächlich mit dem Kampf-
Sport begonnen. Nach einigen Wochen konnte sie richtig kämpfen.
„Jetzt kann Meikel was erleben, ich habe keine Angst mehr!“
Tina kam zwei Tage früher nach Hause als sonst. Sie erwischte ihren
Mann mit einer anderen im Bett. Tina versuchte keine Geräusche zu
Machen. Sie wartete bis er allein war. Meikel ging ins Wohnzimmer um
Sich ein interessantes Buch zu holen, plötzlich ging das Licht aus:
„Verdammt, muss es ausgerechnet jetzt passieren?“- meckerte er.
„Hallo Meikel!“ „Sieh an meine Prinzessin ist wieder da!“
„Freust du dich denn gar nicht mich wieder zu sehen?“
„Wie konntest du nur mich für zwei Wochen allein zu lassen?“
„Aber du warst nicht allein Meikel, du hattest genug Frauen um dich herum!“
„Wie redest du mit mir? Hast du das vergessen, dass ich dein Ehemann bin?“
„Das warst du mal, aber jetzt ist es genug, du hast mich immer geschlagen,
jetzt schlägst du mich gar nicht mehr, den ich habe keine Angst mehr!“
„du drohst mir? Heißt das, dass du mich schlagen willst? Wie lächerlich!“
Ohne lange zu überlegen schlug Tina zu. Meikel blutete: „Du verdammtes
Miststück!“ Er wollte sie noch mal schlagen, doch Tina war schneller.
Ein starker schlag und Meikel landete auf dem Boden, er verlor das
Bewusstsein kurz danach starb er an Hirnblutung.
Tina rief die Polizei an, sie rannte aus dem Haus und wartete bis die
Polizei da war. Als die Polizei ankam gab Tina zu, dass sie ihren
Mann, der sie all die Jahre gequält hat, ermordet hat. Tina wurde nicht
festgenommen.



ENDE




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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.04.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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„Krachen, Scheppern und dann gewaltiger Lärm, als ein schwerer Gegenstand an die Wand geworfen wurde. Oh verdammt, die Verrückte spielte drüben in der Küche schon wieder ihr absolutes Lieblingsspiel – Geister vertreiben. Gleich würde sie hierher ins Wohnzimmer stürzen, wo ich versuchte, in Ruhe meine Hausaufgaben zu machen. Und dann würde sie mir wieder lang und breit erklären, welches Gespenst gerade versucht hatte, durch die Wand zu gehen und sie anzugreifen. Ich hasste sie! Ich hasste dieses Weib aus ganzem Herzen!“ Die 13-jährige Eva lebt in einer nach außen hin heilen, kleinbürgerlichen Familie. Hinter der geschlossenen Tür herrscht Tag für Tag eine Hölle aus psychischer und physischer Gewalt durch die psychopathische Mutter und den egomanischen Vater. Verzweifelt versucht sie, sich daraus zu befreien. Vergebens - bis ihr ein altes Buch in die Hände fällt. Als letzten Ausweg beschwört sie daraus einen Teufel. Er bietet ihr seine Hilfe an. Aber sein Preis ist hoch...

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