Andreas Rüdig

Römermuseum Haltern

Haltern gilt nach eigenen Angaben als der am besten erforschte Militärstandort aus der Zeit des römischen Kaisers Augustus. Das heutige Römermuseum in Haltern liegt etwa 1 Kilometer von der dortigen Innenstadt entfernt. Von Außen sieht es fast schon wie ein nüchterner Industriebau aus, bei dem Glas, Handel und Beton als Bauelemente genutzt wurden. Innen gibt es neben dem Foyer und der Cafeteria einen Veranstaltungssaal sowie den eigentlichen Ausstellungsraum. Er ist mit einem Holzfußboden ausgelegt. Der Ausstellungsraum wirkt auf den ersten Blick zwar groß und lichtdurchflutet; bei genauerem Hinsehen werden aber die Nachteile der Ausstellung sehr schnell sichtbar. Natürlich gibt es Fundstücke aus römischer Zeit zu sehen; die großzügige Raumaufteilung soll aber darüber hinwegtäuschen, daß es nicht viele Exponate zu sehen gibt. Es sind beispielsweise Waffen und andere Militaria, Münzen und Amporen, die es hier zu sehen gibt. Sie werden in Vitrinen aufbewahrt. Von moderner Museumspädagogik (beispielsweise in Form von Hörstationen oder Filmpräsentationen) ist hier nichts zu sehen. Da es auch keinen Flyer, der die Ausstellung vorstellt und beschreibt, gibt, wird der Besucher in der Ausstellung doch sehr alleingelassen. An der Museumskasse kann man zwar allerhand Literatur kaufen; die Eigenwerbung des Museums wird aber sträflich vernachlässigt.
Auch die lokalgeschichtlichen Zusammenhänge werden vernachlässigt. In der Schule habe ich gelernt, daß Germanien nie von den Römern erobert wurde. Der Rhein war eine Art natürliche Grenze zwischen dem freien Germanien und dem römischen Reich. Haltern ist auch heute noch sehr weit weg vom Rhein. Wann und wieso gab es in Haltern ein römisches Heerlager? Allein schon diese Frage wird nicht hinreichend beantwortet.
Der Eintritt kosten 3 € pro Person als Erwachsener. Selbst wenn ich eine der Ermäßigungen in Anspruch nehmen kann, stimmt das Preis- Leistungs-Verhältnis nicht. Ob sich da ein Besuch lohnt, kann ja jeder Leser selbst entscheiden.

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