Andreas Rüdig

Städtisches Museum Gelsenkirchen

Das Städtische Museum Gelsenkirchen ist ein Kunstmuseum. Es möchte ein Museum zum Anfassen sein.

"Im Jahr 1950 beschloß die Stadt Gelsenkirchen den Aufbau einer eigenen Kunstsammlung. Schwerpunkt war zunächst die Klassische Moderne. Diese Werke wurden 1957 erstmals in der Alten Villa an der Horster Straße gezeigt. Seit den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts kamen ständig Neuerwerbungen, vor allem zeitgenössische Arbeiten aus den Bereichen konkreter und konstruktiver Malerei sowie Kinetik hinzu. 1984 wurde das Museum durch einen Neubau erweitert. Heute präsentiert sich die städtische Kunstsammlung in diesem Neubau, während der angeschlossene Altbau den Wechselausstellungen vorbehalten ist.

Die Abteilung "Klassische und Moderne Kunst" umfaßt Gemälde und Skulpturen vom ausgehenen 19. Jahrhundert bis heute. Die Sammlung bietet Werke des deutschen Impressionismus (Liebermann, Corinth und Slevogt) und des Expressionismus (Pechstein, Heckel, Schmidt-Rottluff, Kirchner, O. Mueller, Jawlensky, Macke). Über Beispiele des Surrealismus (Magritte, Max Ernst), des neuen Realismus (Gerhard Richter) und denen der informellen und konkreten Malerei reicht die Präsentation bis zu Werken der Gegenwartskunst.

Durch die Stankowski-Stiftung in Stuttgart gelangte ein bedeutender Teil des Werkes von Anton Stankowski (1906 - 1998) in en Besitz des Museums. Dauerhaft zu sehen sind Arbeiten aus den verschiedenen Schaffensperioden des renommierten Künstlers und Grafikers, der in Gelsenkirchen geboren wurde und zu den bekanntesten Gestaltern unserer Zeit zählt. Ergänzt wird die Abteilung durch Bilder und Objekte der konstruktiven und konkreten Kunst (u. a. Moholy-Nagy, Vasareli, Siepmann).

Mit über 80 Objekten bietet die kinetische Abteilung den Schwerpunkt des Hauses. Gezeigt werden Vorläufer aus der Op Art sowie Mobiles, motorbetriebene Objekte, Licht- und Klangkinetik von den späten 60er Jahren des 20. Jahrhunderts bis heute. Die Ausstellung gibt einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Bereiche der Kunstrichtung, die das Phänomen der Bewegung zum Gegenstand hat.

In der Alten Villa werden zeitgenössische Künster aus dem In- und Ausland mit ihren Werken vorgestellt. Gruppenschauen und thematische Präsentationen ermöglichen dem Besucher Einblicke in regionale und überregionale Tendenzen. Entsprechend den Sammlungsschwerpunkten des Hauses wird kinetische und konstruktive Kunst dabei vorrangig berücksichtigt. Temporär werden die reichen Bestände der grafischen Sammlung in Auswahlausstellungen im Grafikkabinett gezeigt," stellt es sich in einem Flyer selbst vor.

Kinetische Kunst sind Werke, in denen die Bewegung das wichtigste Ausdrucksmittel ist. Optische Bewegung, Licht und Bewegung sowie Mobiles sind einige Beispiele dafür. Diese Abteilung ist insbesondere für Familien mit Kindern geeignet. Insbesondere jüngere Kinder werden ihre Freude an der bunten Glitzerwelt haben.

Malerei gibt es im übrigen Museum genauso zu sehen wie Grafik, Lithographie, Videokunst, Skulptur und Fotographie. Das Museum zeigt die Kunst, wie wir sie aus anderen Kunstmuseen kennen und hinterläßt dabei doch einen angenehmen Eindruck.

Das Museum liegt im Gelsenkirchener Stadtteil Buer ganz in der Nähe des dortigen Rathauses. Man muß gut zu Fuß sein, möchte man es besuchen - es ist sehr verschachtelt.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.05.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Aus dem Wald in die Pfanne ... Tief unterm Büschel Gras versteckt, mit einem Blatt noch abgedeckt, beobachtet ein Pilz im Wald so manch befremdliche Gestalt. Sie schlurfen, ein paar trampeln auch, in Stiefeln und 'nem Korb vorm Bauch, das scharfe Messer in der Hand, den Blick zum Boden stets gewandt. Ein Freudenschrei, ein scharfer Schnitt, so nehmen sie Verwandte mit; und der versteckte Pilz, der weiß, im Tiegel ist es höllisch heiß. So brutzeln aber will er nicht! Da bläst ein Sturm ihm ins Gesicht, es rauscht und wirbelt ringsherum, schon bebt der Wald - ein Baum fiel um. Genau auf seinen Nachbarn drauf. Das ändert seinen Denkverlauf: "Welch übles Ende: Einfach platt! Da mach' ich lieber Menschen satt." Drum reckt er sich aus dem Versteck, er will jetzt plötzlich dringend weg: "Vergesst mich nicht! Ich bin gleich hier und sehr bekömmlich, glaubt es mir."

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