Marven Ries

Die Rückverwandlung

  I.

Als die Familie am nächsten Tag ihre Ruhe gefunden hatte und der Vater noch in den größten Vorstellungen für seine Tochter lag, kam die Mutter noch einmal in das Zimmer ihres Sohnes. Als sie das Ungeziefer so daliegen sah wurde sie nachdenklich. Ob es wohl doch unser alles geliebter Sohn ward? Hatte ihn wohl doch ein Unglück ihn in diese Misere verwandelt? Nein ich denke falsch. Das kann nicht sein und ist nimmer möglich. Es war wohl sein Tier, welches er wohl damals nicht vor unseren Augen kommen lassen wollte. Doch wo ist mein Sohn jetzt? Welche Pein jagte ihn von uns fort? Mutter was machst du hier? Geh ich werde es rasch beseitigen, auf das sein Anblick uns nicht mehr stören möge. Die Schwester des armen Gregor nahm einen kleinen Besen samt Schaufel und kehrte ihn hinein, um ihn fort in eine kleine Tonne zu tragen. Diese Tonne nun trug die Schwester. Sie stellte sie ein wenig abseits des Hauses. Da die Tonne außer dem verstoßendem Ungeziefer nichts beherbergte, würde sie wohl kaum in den nächsten Tagen geleert werden. Sie geriet somit in Vergessenheit. Nachdem die Schwester wieder ins Haus eingetreten war, regte sich doch was in der Tonne. Der Apfel den Gregor einige Zeit mit sich in seinem Körper mitgetragen hatte, muss wohl durch den Fall noch mehr in dessen Körper gerutscht sein. Der tierische Körper nun begann nach seiner, Gregor noch unbekannten Weise zu arbeiten. Der Leib des Ungeziefers begann nun vollständig mit der Verdauung des Nahrungsmittels. Zwar nur sehr langsam. Nach einiger Zeit begann sich der Körper des Tieres zu stärken. Man möge es für ein unsinniges Unterfangen halten oder einfach natürlich nennen.

Doch schließlich erwachte Gregor wie durch Zauberei wieder zum leben.

 

 

Kreativaufgabe zu Franz Kafka: Fortsetzung seiner  Erzählung "Die Verwandlung"

 

Dies ist kein Ende -wird eventuell fortgesetzt-

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.06.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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