Helmut Greier

Aron der Vampir 1/4 Die ideale Heimkehr

 

Aron der Vampir

 

Kapitel 1 / 4

 

Die ideale Heimkehr

 

Nach zwölf Stunden Schlaf machte Aron sich erneut auf den Weg nach Codlea, von dort aus führte ein Pfad nach Brasov. Der enge steinige Weg führte ihn an einer Blutquelle vorbei, durch dieses Blut wurde die Regenerierung seiner magischen Energie beschleunigt, das war auch gut so, denn die Anwendung von Magie, ist für einen Vampir manchmal lebenswichtig. Vor Jahren ging das Gerücht einer seltsamen Krankheit herum, die entlegene Dörfer befällt, niemand jedoch konnte Siebenbürgen auf das Grauen der Pest vorbereiten. Kurz vor Brasov lagen schon die  ersten Leichen herum, Würmer und Maden kräuselten sich auf ihrer eiterigen Haut, der Geruch von Fäulnis und schlechtem Blut kam aus den wunden die sie erleidet hatten. Der gedeckte Tisch viel also aus. Welch eine Verschwendehrung gutes Blut verdorben! Dachte Aron sich, Brasov war einst seine Heimat, damals die Schönste Stadt von ganz Siebenbürgen, voller Eitelkeit und Täuschung. Er wusste welcher Empfang ihn hier erwartete. Tod und Krankheit prägten die Straßen dieser Stadt, überall Berge von Leichen, hier und da lagen auch einzelne Leichname herum, meistens an den Ort, an den ihnen das Schicksal ereilte, die ideale Rückkehr. Vor seinem Haus tummelten sich scharenweise, kleine Teufel die sich einen Spaß daraus machten, Leichen zu erwecken, die dann umher wandelten und ihre Leidensgenossen verspeisten. Eigentlich praktisch, denn die Totengräber dieser Stadt waren auch schon dahin. Das üble an der Sache war, das diese niederen Kreaturen auch lebendes, warmes, Fleisch verzehrten. Zu allem Übel, hatte sich in Arons Haus eine Mörderbande eingenistet, sie glaubten wohl, sie seihen Sicher vor die Seuche und den wandelnden Leichen. Mit einem Vampir rechneten sie allerdings nicht. Und schon bald bereuten sie den Tag, an den sie geboren wurden. Der Implosionszauber war wohl die grausamste aller Methoden, hierbei schrumpft der Körper in sich zusammen, Knochen  und Organe wurden zerquetscht bis das, der Druck so groß wurde das die Haut aufplatzte. Als er mit ihnen fertig war, glich sein Haus ehr einen Schlachthaus, überall klebte Blut an den Wänden und Gekröse lag allerorts herum. Die Krönung war es aber, das sich tief in den Gewölbekellern, auch ein Templer Orden niedergelassen hatte. Sie beschworen Dämonen herbei, die ihm mit Energieblitzen traktierten, er musste schon tief in seiner Trickkiste greifen um nicht als Roastbeef zu enden. Er stellte also einen Druiden, und riss ihm ein seltsam leuchtendes Amulett vom Hals, Aron erkannte das Amulett es stammte aus einer Geisterschmiede und besaß magische Kräfte. Das Amulett schützte ihn vor jeglicher Magie. Dieser Templerorden war nicht der Einzigste in Brasov, überall in der Stadt haben sich die Scharlatane verbreitet. Da Aron jetzt das Amulett besaß, waren sie für ihn leichte Beute. Aron verbrachte viel Zeit in Brasov, in seiner Hausbibliothek fand er viele nützlich Bücher über Magie, Alchemie und Hypnose. Er arbeitete Tag und Nacht an seinen Fähigkeiten. Aron befand sich auf den Weg nach Feldioara, wo er von einer Lichtung aus Stefans Festung sehen konnte, pechschwarz hoch oben auf der Gebirgsdecke. Wie muss ein Mann geächtet sein, wenn er sich in ein so karges Gebiet zurück zieht? Fragte er sich.

 

Fortsetzung Folgt.

 

Helmut Greier

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.07.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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