Rüdiger Nazar

Pilgertour XII.

 

Einige Kilometer weiter...die Strasse zog sich wie ein Gummiband...kamen wir in eine Stadt...die  Gannat hieß.

Es war der 23. Mai. Schon am Anfang...als wir in diese Stadt reinkamen...kam uns etwas merkwürdig vor...es war so furchtbar ruhig. Keine Menschen auf der Strasse...nur sehr wenige Autos...die meisten fuhren nur durch...auf dieser Hauptstrasse...die genau in der Mitte die Stadt teilte. Alle Geschäfte waren geschlossen.

Hmmm...heute  war doch nicht Sonntag...und so spät war es auch noch nicht.

Wir durchzogen alle Gassen und Wege...nicht mal ein mensch auf der Strasse...den man hätte fragen können. Und das würde heißen...auch hier keinen Durchgangsstempel in unserem Pilgerausweis.

Tja...etwas Verpflegung hatten wir ja noch...Wasser ging wohl zur Neige...aber ich würde schon irgendwo schellen. 

Die Kirche war mitten im Ort...Sainte Croix de Gannat. Das Portal stand auf...und so gingen wir hinein. Eine super alte Kirche...aus den Lautsprechern drang gregorianische Musik...aber auch Musik...natürlich kirchliche...aus der Zeit  der ...de Medici ...aus dem 15.Jahrhundert. Wir setzten uns auf eine harte Kirchenbank und lauschten diesen Klängen. Ich freute mich sehr...das auch meine Wölfin diese Musik mochte.

Unser beider Hobby war unter anderem das Mittelalter...ich rein keltisch...und Renate...eigentlich alles aus dem Mittelalter...egal welche Epoche...hauptsache es war schön und die Bekleidung  ihr zugetan.Sie stand nicht auf Prunk und Adel...sondern mehr auf das normale Volk des Mittelalters...und der Reiz einer Kriegerrin...lag ihr sehr. Naja...in gewissem Sinne...war sie ja  auch eine. Eine Kriegerrin der Neuzeit.

Wir saßen ziemlich lange in der Kirche...nicht nur wegen der Musik...es war so herrlich kühl in ihr. Naja...aber was sollten wir denn hier...hier in dieser Geisterstadt...wenn alles zu war ?  Danach saßen wir lange auf dem marktplatz...verdammt..irgendwann mußte doch mal ein mensch vorbei kommen...den man fragen konnte. Keiner kam...alles wie ausgestorben. Richtig unheimlich sagte Renate...ich verstehe das nicht ! 

Nun gut...was machen ? Weiter ! Langsam und enttäuscht zogen wir Stadtauswärts. Wasser...ja Wasser. So ziemlich am letzten Haus  hielten wir an.Ein Mann stand da im Garten und hantierte an irgend etwas herum. Ein Mensch...ein Mensch...was ein Wunder. Hallo...ein bischen Wasser fragte ich.

Wir bekamen unser Wasser...und er konnte sogar sprechen...fragte was wir wohl vorhatten. Nach meiner ausfürlichen Erzählung...lächelte er...bon...sehr gut...courage...bon courage...drehte und ging. Äääähhh...wollte ich ihm noch hinterher rufen ...weil ich fragen wollte warum alles zu war in diesem Ort. Er hörte es nicht mehr und war im Haus verschwunden. Merkwürdig...sagte ich...sehr merkwürdig diese Stadt...aber es sollte noch schlimmer kommen.

Wir verließen den Ort...obwohl schon etwas später zum Abend hin...brannte die Sonne immer noch unbarmherzig auf uns herab. 

Eine seltsame  Stadt sagte Renate...hier könnte man....hier wäre Stoff für den Anfang eines Horrorfilmes...Geisterstadt...keine Menschen...doch einer...dieser sehr sehr merkwürdig... und jetzt hatten wir auch schon lange keine Autos mehr gesehen. Bloß weg hier...sagte sie mehr aus Spaß als im Ernst...weg hier...Zombies.

Zwei Kilometer kam garnichts mehr...das heißt...kein Haus oder Hof oder so. Sieh mal sagte meine Wölfin...dort links...ein Feldweg...eine Baumgruppe...sollen wir dort nicht nächtigen ? Ich war einverstanden...und so überquerten wir die Strasse. Eigentlich...brauchten wir keine Acht` zu geben...als wir die Strasse überquerten...es kam kein Auto...kein Motorrad...kein Moped...kein Fahrrad...kein Fussgänger...nicht mal ein Hase lief über den Asphalt.  Uns gehörte die Strasse...uns gehörte die Welt.

Wir gingen etwas den Feldweg hinein...war gar nicht so unübel...dieser Feldweg. Die Baumgruppe war rechts...links ein Feld...ein Feld mit Gerste. Wir sahen uns um. Dort schien ein angenehmer Platz für unser Lager zu sein. Der einzige Nachteil...es war ein kleiner...ganz kleiner Bachlauf...ein Graben...der das Feld hinter der Baumgruppe...von dem feldweg trennte. Na..hier würden wir auch wieder etwas schief liegen...aber was soll es ?  In unmittelbarer Nähe standen Akazien in voller Blüte. Der Duft war so betörend...so süß duftend...hier würden wir gut schlafen.

Das Lager war fertig...sah etwas unmöglich aus...aber es ging. Würden wohl so liegemn...Kopf und Oberkörper nach oben...der Rumpf in der Kuhle...und auf der anderen Seite...Beine und Füße wiederrum nach oben...versprach sehr sehr               " gemütlich " zu werden. Aber wir hatten keine andere Wahl....wir konnten einfach nicht mehr weiter laufen. Es dunkelte...die Luft war mild...und ein schöner großer Vollmond stand links am Himmel. Noch eine Stunde oder so...dann würde er genau über uns stehen.

Meine Wölfin war müde...sagte aber...wenn der Mond über uns steht...wecke mich bitte. Dieses Schauspiel möchte ich gerne sehen. 

Ich wußte daß ich dieses machen würde...denn ich war immer sehr lange wach. Hier brauchte ich wohl keinen Sauspieß zu schnitzen...hier regte sich garnichts...momentan nicht mal der Wind.

Renate schlief...und ich sah plötzlich Himmelleuchten. War es ein Blitz...oder nur Wetterleuchten ? Dann... ein fernes rummeln...brummeln...oh oh. Das Leuchten am Himmel wurde immer heller und intensiver...so auch der...Donner.

Plötzlich schreckte Renate auf und saß kerzengerade .Was ist los...was ist geschehen ? Hat da jemand geschossen ? In gewissem Sinne schon sagte ich...Thor macht sich zum Streite bereit. Renate verstand. Oh nein...nicht....  auch.... das noch ! Wir verdeckten unsere Schuhe und Rucksäcke noch intensiver...so müßte eigentlich alles geschützt sein. W

Wir lagen Arm in Arm...und das Grollen kam immer Näher...und näher...und näher...Blitz...zisch...bumm...krach. Es kam genau auf uns zu. Konnte es nicht einen anderen Weg einschlagen ? 

Zusammengekauert erwarteten wir den Regen...und er kam...und wie.Die Blitze zuckten in Sekundentakt aufeinander...die Nacht war taghell...und so auch die Umgebung. Hoffentlich werden wir nicht vom Blitz getroffen...sagte Renate ängstlich...lächelte und sagte...sage jetzt bloß nicht wieder...der Blitz scheut den Menschen...und macht einen Bogen...so wie du es bei den Wildschweinen gesagt hast. Darauf konnte ich wirklich nichts sagen.

Aber wir hatten ja diese wunderschöne grüne Plastikplane...vier mal vier Meter ... die würde uns schon trocken halten. Unter dieser Plane war der aufprasselnde Regen...ohrenbetäubend laut...er trieb einen in den Wahnsinn....aber hauptsache wir blieben trocken.

Huste...Pustekuchen ...nach und nach drang der Regen ein...durch Ritze...die wir nicht abdichten konnten...und...verdammt...auch durch die Plane selber. Durch die ganze Aufbauerei in verschiedenen Gebieten...auf verschieden gearteten Untergründen...Steinen...Gräser...Dornen...war die Plane so porös wie ein Sieb.

Nein...man sah die Löcher nicht...aber sie waren da. 

Nach kurzer Zeit waren wir klätschenaß...ich fluchte ...und Renate versuchte zu retten...was noch zu retten war...Sie lag im Wasser...Hose und T-Shirt naß...unter uns bildete sich ein kleiner nasser See...innen und außen.

Mittlerweile  dämmerte es...der Tag zog herauf...aber alles grau in grau...und es regnete immer noch. Komm`...zusammenpacken sagte ich...besser weitergehen als hier liegen...im nassen und frieren. 

Alles wurde zusammengerafft...wahllos in den Rucksack gestopft...aber...die Decken...Wolldecken...wir hatten zwei...waren so nass...das wir sie nicht verstauen konnten.  Und jetzt ?

Zurück zu dieser Geisterstadt...sagte Renate...die werden doch bestimmt einen Waschsalon haben...wo wir die Decken trocknen können.  Das nahm ich auch an...und vermutete auch nicht...das heute wieder alles geschlossen wäre.

Wir hingen die nassen...schweren Decken...über meinen Rucksack . Sie waren so schwer...ich glaubte keinen Schritt vor dem anderen machen zu können.  Der Weg ging zurück nach Gannat. Alles kam einem so bekannt vor...logischerweise...waren wir doch erst gestern Abend diesen blöden Weg gegangen.

 Am Anfang von Gannat konnte ich nicht mehr...brach bald zusammen. Da war eine Brücke...und wir hängten die nassen Decken darüber...die Rucksäcke daneben...ein Bild zum Gott Erbarmen. Unsere Bekleidung die wir am Leibe trugen...nass...dreckig...mit Erde und Staub verklebt...die Haare nass und strähnig...hing in unserem Gesicht. Wir kamen uns so Scheiße vor.

Dann zogen wir weiter...Stadteinwärts...hatten wir doch gestern im Vorbeimarsch einen Waschsalon gesehen...und da war er schon...nicht sehr weit in der Stadt herein....auf der rechten Seite. Und er war auf. Erst mal die Bedienungsanleitung der Maschinen in französisch gescheckt...kein Problem.

Trocknen...neun Minuten...ein Euro. Oh ja...wir würden wohl etliche ...neun Minuten...benötigen...bis die Decken ...und unsere Bekleidunghalbwegs trocken war. Kein Kleingeld...nur noch ein zehn Euro Schein...wir sahen uns ratlos an.

Ich gehe Wechseln sagte Renate...sieht so aus...als wäre Leben in diesen Ort zurückgekehrt. Und sie ging los...ich stand in dem Waschsalon...nein draußen vor der Türe...und rauchte mir eine Zigarette nach der anderen. 

Es dauerte und dauerte...wo blieb sie nur. Dann sah ich sieh kommen...die Schultern hängend...das gesicht rot...sie schnaufte. Rate mal...was mir gerade passiert ist. Woher sollte ich es denn wissen ?

Ich gehe in die Boulangerie sagte sie...lege dem Mann die zehn Euro hin...und frage ihn...ob er mir zehn einzelne Eurostücke geben kann. Bon sagte er...gut...sind sie Deutsche ?  Er sprach ein annehmbares Deutsch das man sehr gut verstehen konnte.  Ja sagte ich zu ihm...ich komme aus Deutschland und bin auf dem Pilgerweg nach Santiago dí Campostela. Der Mann steckt die zehn Euro in seine Kasse...und gibt mir die verlangten Eurostücke. Ich stutze...fünf Euro Stücke. Pardon Monsieur...es war ein zehn Euro Schein. Er sieht mich an...ich verstehe nicht sagte er auf französisch...! Hallo...es waren zehn Euro...Der Mann brüllt mich an...raus du deutsches Schwein...sonst hole ich die Gendarmerie.

Ich blicke Renate an...und glaube das gehörte nicht.  Röte---Zornesröte steigt in mein Gesicht...packen sage ich...und ab zur Boulangerie. Übertreibe nicht sagte Renate...zügele dich...und passe auf...was du tust. Ich platze bald vor Wut. Wir ziehen los...wieder die  schweren...nassen Decken auf dem Rucksack.

Stehe kurz vor der Boulangerie..dann trete ich mit Renate ein. Im Laden stehen zwei männliche Kunden....die der Inhaber gerade bedient. Obwohl mein Rucksack sehr schwer ist...sehe ich nicht ein...ihn abzusetzen...für diese kurze Zeit...und so stehen wir beide im Laden...vollbepackt. Der Verkäufer...der Inhaber der Boulangerie bedient seine zwei Kunden lächelnd...und ich finde irgendwie...arschkriechend...mir platzt der Kragen...kann mich nicht mehr zurückhalten...und funke mit Worten einfach dazwischen.

Hallo...Monsieur...warum geben sie meiner freundin auf zehn Euro nur fünf Euro in ein Euro Stücken heraus. Er sieht mich an...als wenn ich marseanisch spreche. Ach sie verstehen kein deutsch...dann vielleicht englisch ...und wiederhole den Satz auf englisch. Er sieht mich so an...als hätte ich sie nicht alle. Dann lege ich los...deutsch...englisch...und französich...eine Kanonade eines Wortschwalles. Er wird immer kleiner hinter seiner Glastheke...Ich verstehe nicht sagte er auf französisch.

Ich beruhige mich etwas...die  anwesenden Kunden sehen verschüchtert...eingeschüchtert aus . Nun sage ich...noch fünf Euro raus...sonstbin ich bei der Polizei...auf deutsch sage ich es...und an seinem Zucken sehe ich...er hat mich sehr wohl verstanden.

Wir wenden uns zum Ausgang...ich verharre...drehe mich noch einmal um ...und rede auf deutsch auf ihn ein. Und noch was...du Deutschhasser . Es war nicht unsere Generation...die diesen Krieg angefangen hat...nicht unsere Generatipon die diese Verbrechen begangen hat...wir haben damit nichts zu tun. Und auch du nicht. Ich schätze...du bist in meinem Alter...obwohl...ich verschluckte die Bemerkung...! Er sieht mich aus großen...erschrockenen Augen an. Und noch eines sage ich dir ...mein Freund. Wenn du schon über Geschichte urteilen willst...und ich glaube...dafür bist du nicht kompetent genug...und an deine Intelligenz zweifele ich deswegen...mache dich erst mal kundig darüber...über französische Untaten...Greueltaten...Unterdrückungen...und menschunwürdiges Verhalten ..der Franzosen in der Geschichte seit Jahrhunderten.

Und jetzt...jetzt gehe ich zur Polizei...bis gleich denn !

Seine Kunden sehen mich an...und ich denke..das auch wenigstens einer von den beiden...mich verstanden hatte.

Wir liefen wieder Richtung Kirche...hier hatten wir eine Polizeistation gesehen.

Am Eingang stand ein junger Mann...vielleicht so 28 oder höchstens 35 Jahre alt. Deutsch verstand er nicht...aber Gott sei Dank...englisch. Ich erzählte ihm was vorgefallen war...wer wir waren...und wo wir hinwollten. Moment...sagte er...ich ziehe mir nur kurz die Uniform an.  Er  verschwand...stand aber in einigen Minuten wieder vor uns...uniformiert...ein schmucker Bursche. 

 Wir gingen zur Boulangerie...es war ein Markttag...Stände waren auf dem Kirchvorplatz...alle Menschen schauten uns an...so wie wir mit dem Polizisten dahin gingen. Die Blicke verfolgeten uns bis zur Boulangerie. Sie bleiben bitte draußen...sagte der Polizist...ich rede erst mit ihm.

Wir standen da...und warteten. Innen im Geschäft war es laut...ein Wortgefecht...eine Kanonade von Artikulationen...natürlich in französisch....viel verstand ich nicht.

Nach cirka acht oder zehnMinuten...kam der Polizist heraus...drückte Renate fünf Euro in die Hand...und fragte...Ok so ? 

Ja Ok so...sagten wir wie im Chor.

Es kam mir so vor...ich weiß es nicht...ich will es nicht behaupten...

es kam mir so vor...als wenn der Polizist dieses Verhalten des Inhabers  des Geschäftes kannte...

vielleicht versuchte er alle Fremden...oder Ausländer so über den Tisch zu ziehen...und ich hatte den Verdacht...gerade deutsche... er hasste deutsche.

Wir bedankten uns bei dem netten Beamten...und zogen wieder Stadtauswärts...bloß weg hier...weg aus Gannat !

Aber erst in den Waschsalon zum Trocknen.

Davon erzähle ich morgen liebe Freunde...euer...Rudevicus....

 

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.07.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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