Rolf Grebener

Der Reitertag

 

 Reitertag des Reit und Fahrvereins Burg Apen am 15.08.2010
 
Liebe Familie Töbermann, liebe Gäste, liebe Turnierteilnehmer
Seid herzlich gegrüßt.  Ein Dankeschön an alle freiwilligen Helfer.
Gerne habe ich  die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung übernommen.
Allen Beteiligten wünsche ich viel Erfolg.

Den Richtern,  ein gutes Augenmaß und eine glückliche Hand.
Herzlich Willkommen, alle zusammen.
Herzlich Willkommen zu diesem 2. Reitertag in Südgeorgsfehn.
Es freut mich und macht mich stolz, dass die Reitertage des Reit-und Fahrvereins
,,Burg Apen“, in meinem Dorf, in unser Südgeorgsfehn ausgetragen werden.
Liebe Kinder, ihr seid unsere Zukunft. Daher spreche ich euch heute besonders an.
Alles Glück dieser Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde.
Dieser Spruch wird uns auch heute begleiten.
Tränen der Freude über einen 1. Platz, aber auch Tränen
der Enttäuschung, weil es diesmal nicht so geklappt hat,
sind Begleiter eines jeden Wettkampfes.

Auch heute wird es nicht anders sein.
Das Motto des heutigen Tages heißt: 
,,Dabei sein ist alles!“

Darum liebe Reiterin und lieber Reiter,
wünsche ich dir mit deinem Pferd einen unvergesslich schönen Tag
auf diesem wunderschönen Reiterhof
der Familie Töbermann.
Nutze diesen Tag um zu lernen.
Schenke deinem Pferd die Liebe wie einem treuen Freund.

Er wird es dir danken und dir die ihm erwiesene Liebe zurückgeben.
In einem alten englischen Stall, hängt eingerahmt, ein Pferdegebet.
Der Text dieses Gebetes hat mich sehr berührt,
deshalb möchte ich  euch diese Zeilen nicht vorenthalten.

Das Gebet eines Pferdes!
Bitte sei gut zu mir, und ich werde Dir noch freudiger dienen und Dich gerne haben.
Reiß nicht an den Zügeln, greif nicht zur Peitsche, wenn es aufwärts geht.
Schlage und stoße mich nicht, wenn ich Dich missverstehe, sondern gib mir Zeit, Dich zu verstehen.
Halte mich nicht für ungehorsam, wenn ich Deinen Willen nicht erfülle.
Vielleicht sind Sattelzeug und Hufe nicht in Ordnung.

Prüfe meine Zähne, wenn ich nicht fressen will, vielleicht tut mir ein Zahn weh.
Du weißt, wie das schmerzt.
Halte mich nicht zu kurz und kupiere meinen Schweif  nicht,
denn er ist meine einzige Waffe gegen Fliegen und Mücken.

Und wenn es einmal zu Ende geht, dann bleibe mein Freund.
Wenn ich Dir nicht mehr zu nützen vermag, lasse mich bitte nicht hungern und frieren.
Verkaufe mich nicht. Liefere mich keinem Fremden aus,
der mich langsam zu Tode quält und mich verhungern lässt.
Sondern sei so gütig und bereite mir einen schnellen, barmherzigen Tod.
Gott wird es Dir lohnen, hier und in Ewigkeit.

Lasse mich dies von Dir erbitten und glaube nicht, dass es mir an Ehrfurcht fehlt,
wenn ich es im Namen dessen tue, der in einem Stall geboren wurde.

 
So das Gebet eines Pferdes.
Natürlich kann ein Pferd weder beten noch schreiben.
Der Schreiber aber, muss sein Pferd sehr geliebt haben.
Er hat mit diesem Gebet ein Zeichen gesetzt.
Der Pferdefreund wollte, dass du dich an seine Zeilen erinnerst
und  dein Pferd immer respektvoll und freundlich behandelst.

Darum lobe und klopfe es.
Es wird dir sagen, Mädchen,- Junge, wir packen es heute.
Wirf dein Herz über die Hürde und ich springe mit dir hinterher.
 
In diesem Sinne eröffne ich den 2. Reitertag
des Reit- und Fahrvereins ,,Burg Apen" in Südgeorgsfehn.


Gott schütze Reiter und Pferd
 
Rolf Grebener, Ortsvorsteher in Südgeorgsfehn am 15.08.2010
  

 

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