Der Veranstalter hatte 127 Jurymitglieder verpflichtet. Ihre Aufgabe war es, während den Lesungen einen Fragebogen auszufüllen, um die Qualität der eingeladenen Schriftsteller zu beurteilen. Schlief jemand während der Lesung ein, musste der Schriftsteller mit dem Lesen aufhören.
Da man im ganzen Land von dieser Testreihe hörte, waren die eingeladenen Schriftsteller sehr verunsichert. Die hohe Geldsumme, die man ihnen anbot, bekamen nur jene, die ihre Lesung beenden konnten.
Im folgenden Jahr wurde die Reihe fortgesetzt und der Schwierigkeitsgrad erhöht. Musste jemand während der Lesung gähnen, wurde der Schriftsteller aufgefordert, den Raum zu verlassen.
Mit jedem Jahr wurden die Anforderungen höher und die Misserfolge grösser. Die Testreihe erreichte nach 10 Jahren ihren ersten Höhepunkt, nachdem ein Jurymitglied bei einer Lesung zu atmen vergessen hatte.
© René Oberholzer
Vorheriger TitelNächster TitelEV: Holozän, Literatur am Poly, Zeitschrift, ETH, Zürich (CH), 1998
V: e-Stories, Internet-Portal, Nauheim (D), 2010
V: amobo, Internet-Portal, Ursensollen (D), 2011
V: WebStories, Internet-Portal, Berlin (D), 2012
V: Schreiber Netzwerk, Internet-Portal, Leinfelden-Echterdingen (D), 2012
V: Writtenby, Internet-Portal, Winterthur (CH), 2012René Oberholzer, Anmerkung zur Geschichte
Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (René Oberholzer).
Der Beitrag wurde von René Oberholzer auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.08.2010.
- Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).
bluewin.ch (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)René Oberholzer als Lieblingsautor markieren

Gelebte Meeresträume
von Gerhild Decker
Die Autorin versteht es, mit Worten Stimmungsbilder zu malen und den Leser an der eigenen Begeisterung am Land zwischen Meer und Bodden teilhaben zu lassen. In ihren mit liebevoller Hand niedergeschriebenen Gedichten und Geschichten kommen auch Ahrenshooper Impressionen nicht zu kurz. Bereits nach wenigen Seiten glaubt man, den kühlen Seewind selbst wahrzunehmen, das Rauschen der Wellen zu hören, Salzkristalle auf der Zunge zu schmecken und den feuchten Sand unter den Füßen zu spüren. Visuell laden auch die Fotografien der Autorin zu einer Fantasiereise ein, wecken Sehnsucht nach einem Urlaub am Meer oder lassen voller Wehmut an vergangene Urlaubstage zurückdenken.
Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!
Vorheriger Titel Nächster Titel
Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:
Diesen Beitrag empfehlen: