Helmut Wendelken

Die Natur und ihre Launen

Die Natur und ihre Launen

 
Heute wollte ich wieder in den Wald, um meine Batterien aufzuladen, und um ein paar schöne Fotos zu machen.
Nachdem ich meinen kleinen Hintern endlich hoch bekommen hatte, nahm ich es auch in Angriff.
Da ich keine 10 Minuten zu laufen hatte, um in den Wald zu gelangen, hatte mich dieser schon sehr bald mit seiner Schönheit aufgesogen.
 
Dank meiner Eltern, die uns die Natur in früheren Jahren nahe gebracht haben,
liebe und achte ich sie noch heute, und Freue mich jedes Mal aufs neue, wenn ich die Zeit finde, sie zu genießen.
 
Es war sehr ruhig heute. Keine Grölenden Kinder, keine Erwachsene, die sich lautstark unterhielten, aber dafür sehr viel und schönes Vogelgezwitscher.
Es schien ein recht schöner Tag für mich zu werden, da ich die Stille doch viel lieber mag, wenn ich durchs Unterholz krauche.
 
Da ich lieber die Trampelpfade benutze, statt die vorgegebenen Wege, habe ich schon so manches Foto schießen können, das sich auf dem Computer als schön bezeichnen lassen kann. Meiner Meinung nach.
 
Da ich das Fotografieren erst kürzlich für mich wieder entdeckt habe, muss ich erst einmal wieder lernen, mit einer Kamera umzugehen. Leider fehlen mir noch die nötigen Objektive, um noch einiges mehr vor die Linse zu bekommen.
 
Heute hätte ich ein Tele Objektiv benötigt, da sehr viel Spechte unterwegs waren, die ich mit dem normalen Objektiv nicht einfangen konnte, weil sie hoch in den Bäumen auf Futter suche waren.
Auch für das Reh, welches meinen Weg kreuzte, war ich nicht gut genug. Oder nur zu langsam? Es hätte ja auch warten können, bis ich „alter Mann“ soweit war, und die Kamera von der Schulter genommen hatte.
Na ja. Sollte wohl nicht sein. Es war weg, bevor ich soweit war.
 
Heute war eh irgendwie der Wurm drin, denn egal wo ich lang lief, ich kam immer an einer Stelle raus, wo es aus dem Wald hinaus ging.
Egal welchen Weg ich einschlug, immer wieder stand ich am Waldrand.
 
Nachdem ich es immer wieder Probiert habe, tiefer in den Wald zu gelangen, habe ich es nach dem ca. zehnten Versuch aufgegeben, und bin dafür in mein Stamm Café gegangen, um wenigstens meinen Geliebten Apfelkuchen zu essen.
 
Was soll ich sagen,
„ Wahr wohl nichts?“
„ Pech gehabt? „
„Ist nicht mein Tag heute?“
 
Lange Rede, kurzer Sinn, ich bekam ihn nicht.
Nachdem ich mich mit einer Käse Sahne Torte zufrieden geben musste, bin ich sehr Frustriert wieder nach Hause gegangen.
 
Mein Fazit ist nun, dass die Natur ihre Launen hat, und mich heute nicht sehen wollte.
 
Na dann beim nächsten mal vielleicht wieder.
 
 
© Helmut Wendelken    17.10.2010
 
 

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