Darius Lepot

Darius’ Literaturkanon 1

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Heute möchte ich euch die Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“ vorstellen. Sie wurde vom bekannten deutschen Schriftsteller E.T.A. Hoffmann im Jahre 1820 verfasst. Dieses Werk ist ein Musterbeispiel für die „Schwarze Romatik“ und eine der ersten Kriminalgeschichten der deutschen Literatur. Auf knapp hundert Seiten schildert uns Hoffmann eine höchst spannende Story, die zur Zeit Ludwigs XIV. spielt. Mit Hilfe eines Nervenarztes konnte Hoffmann die psychischen Störungen der Hauptfigur Cardillac gut verbildlichen. Dieser romantische Krimi wird viele der berühmtesten Romantiker des 19. und 20. Jahrhunderts inspirieren. Noch heutzutage wird „Das Fräulein von Scuderi“ viel gelesen und wird von vielen als beste Mordgeschichte aller Zeiten betrachtet. Unbedingt lesen!     

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Dem Leben entgegen von Monika Wilhelm



Zwei sensible Frauen, die sensible Gedichte schreiben. Beide schürfen tief. Da bleibt nichts an der Oberfläche. Beide schöpfen aus ihrem emotionalen Reichtum und ihrem souveränen Umgang mit Sprache. Dabei entfalten sie eine immer wieder überraschende Bandbreite: Manches spiegelt die Ästhetik traditioneller formaler Regeln, manches erscheint fast pointilistisch und lässt viel Raum für die eigenen Gedanken und Empfindungen des Lesers. Ein ausgefeiltes Sonett findet sich neben hingetupften sprachlichen Steinchen, die, wenn sie erst in Bewegung geraten, eine ganze Lawine von Assoziationen und Gefühlen auslösen könenn. Bildschön die Kettengedichte nach japanischem Vorbild! Wer hier zunächst über Begriffe wie Oberstollen und Unterstollen stolpert, der hat anhand dieser feinsinnigen Texte mit einem Mal die Chance, eine Tür zu öffnen und - vielleicht auch mit Hilfe von Google oder Wikipedia - die filigrane Welt der Tankas und Rengas zu entdecken. Dass Stefanie Junker und Monika Wilhelm sich auch in Bildern ausdrücken können, erschließt an vielen Stellen eine zusätzliche Dimension [...]

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