Heinrich Soucha

Eine etwas andere Wiener Adventgeschichte

 

 Advent – Zeit der Vorbereitung??

Der dicke, wohlhabende Quapil, hatte mit dem Christentum,
so wie es von der Kirche an dessen "Schäfchen" verkauft wurde, nichts am Hut. 


Zwar wollte er nicht wie ein Grobian durchs Leben gehen, aber, er trat auch für wirklich niemand Anderen ein und er fand, dass jeder Mann oder Frau, für sein Schicksal selbst verantwortlich wäre. Jeder war seines eigenen Glückes Schmied. Diejenigen, die sich in einem Dilemma befanden, waren meist auch selbst schuld an ihrer Misere, ergo dessen, sollten sie auch selbst dafür die Verantwortung übernehmen. 

Stets hielt er für solche und ähnlich gelagerte Fälle, Sprichworte und Rechtfertigungen bereit, zur inneren Abwehr gegen Bettler und arme Leute, als vorgefertigte Antwort, für die selbstverschuldeten Verlierer, wie er sie nannte. 


So unterschied er sich nicht wesentlich, von jenen zehn Prozent der Menschen, die im wahrsten Sinne des Wortes vermögend waren. Partizipanten einer brutalen Wirtschaft, eines für ihn genialen Systems, das nach anfänglichen Anstrengungen, verbunden mit dem Glück des Tüchtigen, nun ohne sein Zutun dafür Sorge trug, das er stets vermögender wurde, während die anderen neunzig Prozent der Menschen, so recht und schlecht dahintümpelten und ums tägliche Überleben kämpften.

Er und seines gleichen, waren zu tiefst davon überzeugt, dass ihrer wohlhabenden Klientel, berechtigter Weise, der Führungsanspruch zukam.

"Wer zahlt schafft an!"  Mit dem Einsetzen von eigenen Mitteln und dem notwendigen Bargeld, übernahm man schließlich für seine Projekte, auch die Verantwortung und die, die es geschafft hatten, gaben den Weg, für den Rest der Gesellschaft vor.


Das Korsett, das die Zeit im harten Licht für Quapil gewebt hatte, hielt ihn in der Spur. Der Platz im Spiegel des Sehens, war gerade so groß, das er das sah, was er sehen wollte. Ein Ausbrechen in eine andere Richtung war gewiss nicht zweckmäßig und schon gar nicht zielführend. 

So war es ihm einfach nicht möglich, über seinen eigenen Schatten zu springen und weil dies so war, hielt Quapil auch der Konfrontation, mit  armen Menschen und Bettlern, nicht stand.

Nachdem Quapil Sie, die eindeutig zu den Verlierern zählten, verächtlich musterte und nach seiner strengen Richtschnur, von Tüchtigkeit, Ehrlichkeit und Glaubhaftigkeit einordnete, wendete er sich stets angewidert von ihnen ab und ging meist rasch wieder seinen eigenen Angelegenheiten nach. 


Über was er nicht gerne sprach und was in ihm stets zurückblieb, war der schale Geschmack von Ärger und die damit verbundene Vielköpfigkeit, eines ständig peinigenden Gewissenwurms, der ihn quälte. 

Quapil wollte kein leichtgläubiges Opfer, von betrügerischen, organisierten Ab Keschern werden. Das konnte man ihn doch nicht verdenken. Also litt er am Gewissenswurm. Das schlechte Gewissen, man konnte ihm einfach nicht entrinnen. Und dann noch Advent. Unerträglich,... einfach war das nicht.

Irgendwie musste er diese Zeit, in der sich auf einmal Alle für alles verantwortlich fühlten, hinter sich zu bringen.

Wahrhaftig Bedürftigen helfen - na gut - das schon. Aber, da ein wahrscheinliche Mehrheit dieser Bedürftigen, in Wirklichkeit, gar keine waren und Quapil sie auch nicht unterscheiden konnte, gab er nie etwas. 


„Ja - und wenn ihr wollt -wieder ja!“
Das Sprichwort vom geschmiedeten Glück, war natürlich ein Vorurteil, ein süffisanter Ratschlag und ursprünglich, eine Art von quälender Aussteuer seines Großonkels, an Quapils Vater adressiert gewesen.
Der kinderlose Großonkel, dem es in dieser 2.Republik ausgezeichnet ging, vererbte gerne Sprichwörter und weise Ratschläge in den fünfziger Jahren des zwanzigsten Jhdt.

Nach zwei Weltkriegen, schafft sich nur ein Irrsinniger Kinder an. In den Augen vom Peppi Onkel, bereits die erste Kardinalschwäche, die wie die Spitze eines Floretts, in die Brust des Neffen, Quapils Vater stieß und irgendwann, würden es auch die Anderen merken.

Der Großonkel nannte es einen selbstverständlichen Vorgang, wenn sich die Spreu vom Weizen trennt."

Nun, sechzig Jahre waren mittlerweile vergangen. Der Großonkel  und auch sein Vater waren lange tot. Er, Quapil, tat alles, was erforderlich war, um dem Schicksal der Armut zu entkommen. Konsequent, ehrgeizig, zielstrebig, hart zu sich selbst und  ohne jegliches Interesse, was andere betraf. Das war seine persönliche Lebensentscheidung und die brachte ihn schließlich auch ans Ziel.

Was andere von ihm hielten, war ihm gleich. Er hatte es schließlich geschafft. Man urteilt im Stillen, denkt sich seinen Teil. Man mischt sich nicht ein.

Nebenbei hasste Quapil arbeitsscheues - betrügerisches Gesindel.

Menschen, die ihr Leben verplätscherten und wie trübes Rinnsal, zufällig über den wertvollen Lebensweg dahintrieben. Arbeit gab es genug, gerade in der Adventzeit, wenn Schnee fiel, hätte man als Arbeitsloser die Möglichkeit, für immer hin sieben Euro in der Stunde, Schnee zu schaufeln.  Zwar wurde einem dann das so verdiente Geld vom Arbeitslosengeld abgezogen, aber zumindest war es ehrlich und ehrenhaft erworben.
Wer daher in diesem reichen Land keinen Erfolg hatte, war selbst schuld….“jeder ist halt wirklich und wahrhaftig, seines Glückes Schmied,“ so, wie er es damals als kleiner Bub, von seinem wohlhabenden Großonkel gehört und verinnerlicht hatte. 

Die Folge dieses Schlusses, war allerdings, das Quapil, Langzeitarbeitslose, als Nutznießer, im Faulbett, einer ansonsten sicher fleißigen Gesellschaft sah. 
Damit war das flinke Florett seiner Rechtfertigung kunstvoll in den Bauch des Gewissenwurms gedrungen. Doch blieb die Hydra unbeeindruckt und würde zu gegebener Zeit wieder erscheinen.

Der Kampf war immer hin unentschieden, beschloss Quapil und gab dem Bettler, der vor dem Einkaufsmarkt herumlungerte nichts, als einen verächtlichen Blick. 

Rasch ging er mit gesenkten Kopf, ganz nach dem Vorbild, des berühmten, historischen, "ersten", nichts sehenden Affen weiter und weiter, ohne sich auch nur ein einziges Mal umzusehen.

„Ich will nicht mehr darüber nachdenken – nein – ich will nicht mehr!“

Kaum den Gedanken zu Ende gedacht, war er wieder da, der sich drehende Wurm, die ihn peinigende Hydra, untrennbar mit seinem ständigen Denken, Beurteilen, Richten und Werten verbunden.

Der Gewissenswurm und die Ratlosigkeit, die in Hilflosigkeit gipfelte, weil Quapil nie wirklich wusste, was von diesen Bettlern, die stets und unausweichlich vor einem standen, zu halten war und der seltsame, schwer lastende Druck, einer wie er fand, irrationalen Schuld, die ihm nichts anging und gegen die er ankämpfte.

Immer und überall Bettler, die mit schräger Kopfhaltung und gewiss, eingelernten Leidensblick, berufsmäßig - jämmerlich drein schauten, und den Einkaufenden "einen Krüppel" vor mimten, ohne wirklich ein solcher zu sein - und - nach getanen Tagwerk – oh Wunder, unbeschadet, ohne jedwede Beeinträchtigung von dannen zogen, um zum Teufel mit ihnen, irgendwohin zu entschwinden, nur um tags darauf, pünktlich zu Geschäftsbeginn, wieder vor dem Einkaufsmarkt, mit eingelernten "Biiiieeeeeeete, Biiieeeeete," zur Stelle zu sein.

"Widerlich! Einfach widerlich“, dachte Quapil und weiter..."der Ungustl steht da herum, macht einen auf Behindert und die Rechnung scheint sogar noch aufzugehen."

Und dann, "oh Graus!", gab’s da noch die Gutmenschen, das Pendant zu den organisierten Bettlern.

Das Eine, bedingte stets das Andere. Gutmenschen, waren jene, die stehenblieben, wohlweislich und immer im Hofstaat einer kleinen, öffentlichen Menschenansammlung, um so den unverzichtbaren Part, der gottesfürchtigen Geber zu mimen.

Es war dies, nach profunder, quapilscher Meinung, eine zur Schaustellung, durch pseudochristliche Popanze, die sich vorwiegend aus der eigenen Wohngegend rekrutierten, die Quapil vom Sehen her kannte und die wiederum ihn kannten und die den schmerzlichen, quapilschen Konflikt vertieften, wenn diese, coram publico, großzügig, theatralisch das Börserl zückten und hirnlos und unüberprüft ihr Geld an - wie Quapil vermutete - dubiose Personen verschenkten.

Rasch war die Schuld zugeteilt. Sie waren schuld, das Quapil sich schlecht fühlte…sie nährten auch seinen Peiniger, den quapilschen Gewissenswurm.


Alles gespielt und ein wohl inszenierter Akt des Gebens, dachte Quapil. In dem reiche, blöd gefressene Egozentriker, den lieben Gott vor Zeugen – und nur vor Zeugen - einluden, um mit ihm vom gleichen Tisch zu essen. Eine vermeintlich, erkaufte Bonusmeile, für den Himmel.

Quapil hasste die überhebliche Gesellschaft der Gutmenschen, die von Gut, so weit entfernt waren, wie man es nur sein konnte.

Ja, er meinte sogar, dass er die Geldgeber noch mehr verachtete, als die organisierten Bettler. "Oh ihr Scheinheiligen und Verdreher der heiligen Schrift!"

Sie waren allesamt Furzgesichter und er verachtete ihr Mienenspiel, das stets in einer blasphemischen Verklärung gipfelte.

Ihre widerwärtige Schleimigkeit, beim Akt des Gebens genauso, wie die groteske Art und Weise, sich stets vor anderen selbst zu inszenieren. Und all das nur, so war Quapil überzeugt, um im Angesicht eines schlechten Schauspiels, zum Gehilfen ausländischer Betrüger Banden zu werden, deren Fortbestand, Wachstum und Ausdehnung sie mit ihren Spenden sicherten. 

Es gab kein Entrinnen. „Wegen des durchschlagenden Erfolges, lebenslang prolongiert“, dachte er. Eine Art quapilscher Vorhof der Hölle schien sich auf zu tun. Was noch hinzukam, war der Konflikt und die Geisel, sein Gewissenswurm.

„Ich gebe nichts“, dachte Quapil - und weiter, „ich bin ein aufrechter Mensch und gewiss nicht schlecht – denke ich mir zumindest!

Noch dazu mit diesem schleimig widerlichen Biiieeeeete, Biiieeeeete, Biiieeeeete!"

Und während Quapil seines Weges schlurfte, meinte er, dass sich die Laiendarsteller, ob der Durchsichtigkeit ihres Handelns, eine gehörige Tracht Prügel verdient hätten. Und nur allzu gerne, wäre er mit Freude, selbst der Vollstrecker dieser Züchtigungen gewesen.

Nicht plötzlich, aber es geschah.

Ein schleichender Druck, der sich Schritt für Schritt, in den seltsamen Schlurf Quapils, manifestierte,... der sich in Quapils feisten Wohlstandskopf einnistete und ihn zuzuflüstern schien, "nächster Versuch!" 

Ein Eindringling, in den rosa Bereich von Quapils Stirnhirn, der nun stetig zunahm und sich nicht mehr vertreiben ließ.

„Ich will nicht!!!"... schrie Quapil in sich hinein, „ich gebe nichts“,  schrie er in die rosa gepolsterte Unendlichkeit.

Was seltsam war, es gab kein Echo. Kein Zweifel, er befand sich in sich selbst. Aber sein Zorn war stumm verhallt. Es war dies doch immer jener Antrieb gewesen, den er im Bedarfsfall einlud, voran zu gehen und der ihm noch kurz zuvor in seiner festgefahrenen Meinung so bestärkt hatte.

Wo war er geblieben – erst war es Unsicherheit, die er verspürte - und ängstlich stülpte er sein Innerstes, Schritt für Schritt herum, um die Sicherheit seiner Verachtung wieder zu finden.

Quapils Atem ging schnell und in der hektischen Suche stolperte er eilig über Kindheitserinnerungen.

Da fanden sich Spielzeug Figürchen, die während des zweiten Weltkriegs vom "Kinderhilfswerk"  bereitgestellt wurden. 
Ein Zwerg, ein Schneemann, ein Sultan und ein Schuhmacher aus Holz.

Kleine Figürchen, bunt bemalt, mit zum Teil beweglichen Ärmchen. Und er lächelte plötzlich - und alle Schwere fiel von ihm herab.

Doch hielt dies nur für einen kurzen Augenblick vor, den schon während der nächsten zwei Schlurfschritte, fand er seinen Großonkel in sich vor, der in seinem Beisein, seinen Vater demütigte, damals, als Quapil selbst, ein kleiner Junge war,... anlässlich eines Besuches bei ihm, den gut situierten Onkel, im Garten.

Er hörte die despotische Stimme so klar, als würde sich die Zeit wiederholen. Eine Stimme, die es gewohnt war zu befehlen - zweifellos - und die sich nicht damit abfinden konnte, dass sich die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg geändert hatte - und wieder fand er sich gefangen, in seiner Erinnerung, in einer alten Wiener Tramway wieder - nach einem Ausflug, auf den in der Großonkel, als sein Wohltäter, mitgenommen hatte. So war der „Kleine,“ derer damals war, in dem Gefährt, auf dem Holz Sitz, müde eingeschlafen und er, der Großonkel, war es gewesen, der den Buben abrupt und schmerzintensiv, an den Haaren in die Höhe zog, zum Gaudium dessen Generation, die sich zuhauf in dem Straßenbahn Waggon befanden, die politisch verraten und von der Zeit unbedankt dahintümpelten - und die es dem kleine Buben neideten, dass er nach den Kriegswirren, in eine bessere Zeit geboren worden war. 

Es war eine ihm erteilte Lektion, die nachwirkte. Weil es ihm – den dummen Buben - an Aufmerksamkeit gefehlt hatte und er nicht nach dem Gesetz des Anstandes und der Richtschnur seines Großonkels und dessen Generation, für andere zugestiegene Ältere, sofort aufgestanden war.

"Gott sei Dank!" Da war sie wieder, die Türe, sie führte prompt nach draußen und damit zurück in die quapilsche Realität. Zurück zur Wahrheit, zum berechtigten Zorn, der gegen die Anstandslosen, die Verlierer unseres turbokapitalistischen Weltwirtschaftssystems, gerichtet war.

Doch, wie stand dieser Zorn in Verbindung mit Gutmenschen und Bettlern?

Fast schien es Quapil, als wäre dies die Frage, der Fragen.

...und so war es, als würde ihm eine seltsame Melodie, ein Gesang der Zeit durch den Kopf gehen. Eine sich im Lied einfindende Harmonie. Noch hatte er die Türe nicht passiert und weil er so hastig in sich gesucht hatte, lächelte er, im Wissen etwas endlich in sich entdeckt zu haben.

Kann man denn wirklich, wahrhaftig, nicht über seinen eigenen Schatten springen?

Es käme doch auf den Versuch an. Sein innerer Konflikt schien abzufallen. Und so kam es, dass Quapil, die stets in ihm verborgene, aber immer vorhandene Lösung seines Problems vorfand. Irgendetwas explodierte Zeitgleich in ihm und als er sich im Geist umdrehte und ins zurück, in die schier unendliche Weite seines rosa Raums blickte, sah er, wie die Hydra, sein Gewissenswurm in tausend Teile zerbarst. „Ich bin frei!“


Quapil blieb abrupt stehen, drehte sich um, rekelte und streckte sich gegen das frische Blau des Himmels und ging den gesamten Weg - nicht schlurfend, mit gesenktem Kopf - bewusst und aufrechten Schrittes zurück zum Einkaufsmarkt.

Er atmete ein und ruhig und langsam aus und während er dies tat, dachte er felsenfest und mit sicherer Überzeugung, „es gibt keinen organisierter Widerling, das soll mir nie wieder im Wege stehen! Der steht da, bei jedem  Wetter, mit übereinander angezogenen Sommerklamotten, alten, verfärbten, dicken Socken, in vollkommen verschlissenen Schuhen,“ brach es nun aus ihm heraus..., „doch nicht, weil`s so lustig ist!“

„Was war ich doch für ein Schmock, dachte Quapil und sprang kurze Zeit später, das erste Mal in seinem Leben, vor sich selbst, würdevoll, unauffällig und ohne Publikum, über seinen eigenen Schatten. 

Ja, was gab es noch zu sagen. Quapil freute sich das erste Mal in seinem Leben, vom ganzen Herzen und er nahm diese Erfahrung zum Anlass für ein besseres Leben. Ein Leben, das mit Respekt, Mitfühlen und Teilen, Hand in Hand ging.

Und weil alles im Leben, was man auch tut, Konsequenzen hat, lernte Quapil eine wundervolle Frau kennen und lieben, die ihn wiederliebte und die sein Leben, das nun im Lichte dieser Liebe verlief, mit ihm teilte.

Ende;
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.12.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Infinity: Zeitgenössische, zärtliche Lyrik aus Wien - Hietzing von Heinrich Soucha



Mit dem Schreiben und Dichten, ist das so eine Sache.So war ich oft der Meinung, nur lyrisch Schreiben zu können, falls ich mich in einem annähernd, seelischen Gleichgewicht befände, erkannte aber bald die Unrichtigkeit dieser Hypothese.Wichtig allein, war der Mut des Eintauchens.Das Eins werden mit dem kollektiven Fluss des Ganzen. Meine Gedanken, zärtlich zu Papier gebrachten Gefühle,schöpfte ich stets aus diesem Fluss.

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