Bernhard Mock

Schreck in der Apotheke


Vor einiger Zeit besuchte ich mit meiner Frau das schöne Städtchen Trier. Es sind nur 85 Kilometer von Saarbrücken und immer einen Besuch wert.
Vor dem Dom, am großen Marktplatz gibt es auch eine  große Apotheke. Da ich noch eine "Kleinigkeit" benötigte, betrat ich mit meiner Frau dieses altehrwürdige Gebäude.
Eine junge, adrette Apothekenhelferin strahlte mich an und erkundigte sich nach meinen Wünschen. Ich erklärte ihr daraufhin, dass ich Wasserstoffperoxyd (H2O2) benötige - ein kleines Fläschchen (wurde früher zum Haare färben benutzt).
Das Lächeln schwand etwas aus ihrem Gesicht und auf ihre Frage: "Sie wollen wohl Bömbchen bauen?", merkte ich, dass die Kunden rechts und links von uns - vorsichtig -  etwas zurücktraten.
Gottlob bin ich geübt mit "Schnellschüssen" und entgegnete ihr - freudestrahlend: " Junge Frau, das hab ich nicht nötig - ich bin selbst eine Granate!" - worauf sich die Situation - schlagartig wieder entspannte, einige lachten sogar - und ich bekam mein gewünschtes H2O2 .
 
Übrigens - ich benutze es zum Beizen von hochwertigem Saatgut - die Keimrate verbessert sich enorm.
 
Bernhard Mock

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