Sabine Brauer

Wie finde ich zu dir? Antwort für Lisa






Anmerkung von Lisa Standi:

Ja aber was wenn manche in der Situation sind & an gott nicht glauben? & wenn wir es tun würden wird er uns dann eine Antwort geben?

Es ist nicht mit ein paar Worten zu erklären. Ich berichte einfach mal aus meinem Leben. Es ist ein echtes Abenteuer.
Vieles daraus steht auch in meinen Geschichten und Gedichten.

 
Ich habe Jesus Christus schon als kleines Kind kennen gelernt. Mit fünf Jahren bat ich ihn, in meinem Herzen zu wohnen. Ich wollte ein Kind Gottes sein. Von da an war ich ein Kind Gottes. Ich gehörte zu seiner Familie. Auch wenn ich mich in den Jahren danach, in der Pubertät und auch später von ihm entfernte und ihn nicht so beachtete,.
In meinem Herzen wusste ich immer, er hat mich angenommen. ich ein Kind Gottes. Wenn Menschen mir weh getan haben, konnte ich im Gebet zu ihm flüchten. Konnte ihm mein Herz ausschütten. Und wurde getröstet. Manchmal war das Gefühl der Nähe Gottes so stark, das ich das Empfinden hatte, Jesus nimmt mich in den Arm und wiegt mich. Wie eine liebende Mutter einen tröstet.
Mit vierundzwanzig Jahren hatte ich einen schweren Verkehrsunfall und wusste nicht, ob ich überleben würde. Auch da stand er mir zur Seite. Ich konnte sagen: "Dein Wille geschehe!" und wurde ganz ruhig. Obwohl zu Hause ein Mann und drei kleine Kinder zurück bleiben würden. Ich wusste ganz fest, wenn Gott mich zu sich nimmt, dann hält er die Hand über meinen Mann und meine Kinder.
Ich durfte wieder gesund werden.
Jahre später wurde ich depressiv. Wurde auch stationär gehandelt. Da dachte ich, Gott sieht mich nicht mehr. Alles war dunkel in mir. Es war, als wenn eine Watteschicht mich umhüllte und verhinderte, dass ich mich für andere öffnen konnte. Ich wurde unsagbar einsam. Das Gefühl hatte ich auch, wenn ich von vielen Menschen umgeben war. Am liebsten verkroch ich mich. Beim Einkaufen flatterte das Herz vor Angst, jemand könnte mich ansprechen. Die einfachsten Arbeiten, zum Beispiel, Wäsche in die Waschmaschine zu packen wurde zur unüberwindbaren Hürde. Ich war so verzweifelt, dass ich mir die Haare aus dem Kopf riss. Damals war ich in einem Bibelgesprächskreis. Diese Menschen wurden in dieser schweren Zeit meine Familie. Sie sagten: "Komm immer wieder hier her und wenn du nicht mehr beten kannst, wir beten für dich. Sag uns Bescheid, wenn es dir besser geht. Im Krankenhaus gab mir eine Ärztin den Rat, alles aufzuschreiben, was mich bewegt.
 
Das tat ich auch. Und Gott schenkte mir die Gabe, alles in Gedichtformauszudrücken, was mich bewegte. So entstanden meine ersten Gedichte. Sie halfen mir, dass ich nicht verrückt wurde und auf einen Psychiater verzichten konnte.
 
Es war mir, als ob ich es nicht war, der dies alles schrieb. Sondern dass Gott selbst meine Hand führte. Das gab mir Kraft und Mut zum Weiterleben. Irgendwann konnte ich zu  meinem Bibelkreis sagen: Ich habe meinen Glauben wiedergefunden. Aus Dankbarkeit will ich den Menschen von Jesus erzählen.
Im Rückblick bin ich dankbar für diese Zeit der Düsternis. Kann ich so doch Menschen besser verstehen, die in einer Depression stecken. Weiß eher, was sie kränkt und was sie auf baut. Es war eine Schule des Lebens für mich. Ich mache viele Fehler in meinem Leben. Ich kränke auch heute noch Menschen, die mir am Herzen liegen, unabsichtlich. Ich bin launisch. Habe gerne das letzte Wort und kann ganz schön schnippisch sein.
Doch das ist kein Hindernis, zu Gott zu gehören. Gerade dann, wenn ich Fehler gemacht habe und sie erkenne, kann ich im Gebet zu Gott kommen und um Vergebung meiner Schuld bitten. Und mir wird vergeben. Dann fällt es mir leichter, auf andere zuzugehen und meine Schuld einzugestehen. Aber umgekehrt, weil ich weiß, ich bin von der Gnade Gottes abhängig, kann ich anderen verzeihen, die mir Unrecht taten. Gott holt uns nicht aus jeder Schwierigkeit heraus, aber er hilft uns hindurch. Mit ihm sind wir auf der sicheren Seite. Er hat Jesus in die Welt gesandt um die Menschen zu suchen, die mit ihrem Leben nicht fertig werden. er hat ein Herz für die Schwachen, Kranken, Armen, Hilflosen, Verbrecher, Erpresser, ja, sogar Mörder. Egal, was in den Leben der Menschen vorgefallen ist. Jesus nimmt jeden an, der zu ihm kommt. Für ihn ist keiner zu schlecht. Aber Jeus zwingt keinen, zu ihm zu kommen. Diesen Schritt auf Jesus zu, ist freiwillig! Er ist für alle Menschen in diese Welt als kleines hilfloses Kind gekommen. Er war darauf angewiesen, dass Menschen sich um ihn kümmern. Er war ganz Mensch. Er hatte Hunger und Durst, war müde, musste aufs Klo.  Und doch war er der Sohn Gottes. Wie er auf dieser Erde lebte, hat er so vielen Menschen geholfen. Doch weil er sagte. "Ich bin der Sohn Gottes!" , wurde er wegen Gotteslästerung gekreuzigt. Darauf stand bei den Juden die Todesstrafe. Gott hat ihn für unsere Schuld geopfert. Damit wir ewiges Leben haben können.  Jesus hat die schlimmsten Schmerzen durchlitten, die ein Mensch nur erleiden kann. Er hat sich zum Sündenbock für unsere Sünden gemacht. Er hat alles auf sich genommen, was jeder Mensch an Schuld auf sich lädt. Ob es nur kleine Lügen oder ein schweres Verbrechen ist. Denn vor Gott kann nur bestehen, wer ohne Sünde ist. Und weil wir, vom kleinen Kind bis zum alten Menschen, alle Sachen machen, die vor Gott nicht bestehen können, ist uns der Weg zu Gott versperrt. Gott ist reines Licht und dort hat keine Sünde platz. Der Sühnetod
von Jesus am Kreuz macht uns den Weg zu dem großen allmächtigen Gott frei. Jesus ist der Weg zu Gott. Wer Jesus als seinen Herrn annimmt, der wird ewiges Leben haben. Bei seinem irdischen Tod geht er praktisch nur durch eine Tür in eine neue Welt ohne Leid, ohne Schmerz. Er darf dann bei Gott wohnen. Ewig mit ihm verbunden bleiben.
Denn Jesus blieb ja nicht im Grab. Zu Ostern feiern wir die Auferstehung . Das Grab war leer. Gott hat seinem Sohn einen unvergänglichen, unverweslichen neuen Körper gegeben. Viele Menschen haben ihn nach seiner Auferstehung gesehen. An Christi Himmelfahrt, bei den meisten besser bekannt als Vatertag, ist Jesus lebendig in den Himmel aufgenommen worden. Von da an durfte er die Herrschaft übernehmen über die sichtbare und die unsichtbare Welt. An Pfingsten sandte er seinen Jüngern den heiligen Geist. Jesus gab ihnen den Auftrag: Gehet hin in alle Welt und lehret allen Völkern das Evangelium. Die Jünger taten, was Jesus ihnen aufgetragen hat. So wissen auch wir heute davon. Wenn jetzt jemand meint, ich habe mir das alles aus den Fingern gesogen, der sollte sich seine eigene Meinung bilden. Es gibt ein Buch, dort ist alles genau beschrieben. Es ist die Bibel. Heute gibt es wunderbare Übersetzungen im heutigen deutsch. Die sind leichter zu verstehen, als die gute alte Lutherbibel. Diese sollte man aber auch zur Hand haben. Denn viele Auslegungen sind auf die Lutherbibel ausgerichtet.
Ich hoffe, es war nicht zu verwirrend.
Liebe Grüße an Lisa und allen Lesern dieses Textes
Sabine
 
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.12.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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