Daniel Günther

Das Haus

Es begegnete ihm zum ersten mal als er 5 war. Er fuhr mit seinen Eltern zu seinen Tanten als sie an einem Haus vorbei fuhren. Es lag völlig abgelegen von der Civilisation. Es sah von außen aus als würde es jeden moment zusammen brechen und doch hatte Paul das verlangen gehabt einfach auf das Haus zu zu laufen und es zu erkunden. Eine innere Stimme drengte ihn dazu.

Heute war er 16 Jahre alt und hatte das Haus schon lange wieder vergessen. Er kam gerade von seinem Freund Niklas wieder. Sie hatten auf seiner Playsstation gezockt und somit jegliches Gefühl für Zeit verloren. Deswegen war es schon 19 Uhr als er mit seinem Roller losfuhr.

Er wollte eigentlich keine Zeit verschwenden um keinen ärger zu riskieren aber das dringene Bedürfniss seine Blase zu entleeren trieb ihn dazu anzuhalten und sich an einen Baum zu stellen um erleichternd dem Bedürfniss nach zu geben.

Es war noch so hell das man umrisse erkennen konnte. Es war dass Haus. Er erinnerte sich schwach. Einen moment lang zögerte er und wollte auf das Haus zugehen doch dann schüttelte er Gedankenverloren den Kopf und setzte sich auf seinen Roller.

Es gibt ja immer ein nächstes mal dachte er.

Am nächsten Wochende hatte er Niklas zu sich eingeladen um das Haus zu erkunden. Sie waren mit dem Fahrrad dort hin gefahren um nicht zu riskieren das der Roller geklaut wird was hier sehr oft vor kam. Sie waren nach 10 min Fahrrad fahren am Haus angekommen.

Sie stellten die Fahrräder ab und begutachteten das Haus.

Paul zog die frische Luft ein und freuhte sich das heute so ein schöner Tag war. Perfekt und draußen etwas zu unternehmen.

"Mensch wir sollten keine Zeit verlieren und es uns von innen anschaun" meine _Niklas in einem HektischenTon und wand sich dem Haus ab und schaute Paul an. Niklas war ein ungeduldiger Mensch und es war Glück das er noch nicht auf eigene Faust hineinen gegangen war, Paul dagegen war sehr geduldig und konnte sich oft Stundenlang in die Sonne legen ohne das bedürfniss zu haben sich zu bewegen.

"Mach mal halblang Niklas, vielleicht sollten wir erstmal von außen alles anschaun um sicher zu gehen das es nicht einsturz gefärdert ist. Immerhin möchte ich hier auch wieder Lebend raus kommen"

Niklas erwiederte seine Aussage mit einem mürrischen Grunzen und begann sich durch das dichte Gras zu kämpfen um das Haus zu umrunden. Paul wollte gerade hinzufügen das sie vielleicht noch etwas in der Sonne dösen sollten ließ es dann aber um keinen Konflikt mit Niklas ungeduld zu riskieren was die erkundung gefärden könnte. Er folge Niklas durch das Gras und musste immer wieder sein Tempo erhöhen um bei Niklas schritt zu halten. Das Haus war groß und bauffällig. Das moos hing von den Wänden und ließ den Gedanken das es bewohnbar war sofort verschwinden. Die Vorder Tür war nur noch zur hälfte da und es scheint als ob man die Tür aufgebrochen hätte. Das Haus lag auf einer lichtung neben einem Wald. Umrundet von dichtem Gras war es fast unmöglich von anderen Seiten zu dem Haus zu kommen als der Weg von dem sie gekommen waren. Eine alte land straße die nicht mehr benutzt wurde. Sie hatten das Haus nun umrundet und Niklas wollte gerade die Tür aufmachen als sie ein Geräusch vernahmen. Es war ein Geräusch eines Autos das sich hierhin bewegte. Paul reagierte zuerst. Er wusste das diese Straße nicht benutzt wurde und es daher nicht gut war wenn man sie hier sah voralledem das die Starße nur zu dem Haus führte und der Fahrer anscheinend das Haus als sein Ziel anstrebte. Paul ging mit schnellen schritten auf Niklas zu der noch erstarrt und lauschend zu gleich dort stand und anscheinend nicht wirklich wusste was er machen sollte. Paul öffnete die Tür des Hauses und zog Paul mit sich. Das Haus bestandt aus drei räumen die Küche das Badezimmer und das Wohnzimmer und eine vermorschte alte Treppe die nach oben führte. Als sie das Haus betraten kam ihnen ein übler Gestank entgegen. Es roch nach verwehsung. Bestimmt nur ein totes Tier dachte Paul und zog Niklas mit sich und ging in das Wohnzimmer. Es bestand aus einem kaputten Sofa und einem Stuhl der rest war entweder kaputt oder bedeckt von spinnenweben und kleinen insekten. Paul schaute sich um und konnte in der Ecke einen Wandschrank erkennen. Er ging auf den Schrank zu und wollte ihn gerade öffen als er hörte wie Jemand sein Autp parkte und den Motor abstellte. Dann vernahm er eine Auto tür die geöffnet wurde und schnelle Schritte die sich auf das Haus zu bewegten. Er öffnete den Schrank undkletterte hinein. Es war eng dort drinne und roch nach alten Klamotten und er glaubte aus dem augenwnkel zu sehen wie sich oben etwas bewegte. Erst jetzt merkte er das Niklas noch dort stand und komisch drein blickte. Paul wusste das es zu spät war und gab Niklas ein zeichen sich hinter dem Motten zerfressenden Vorhang zu verstecken, was er dann auch tat. Paul schloss die Türen des Schrankes und ließ nur einen spalt weit offenum den eingang des Wohnzimmers sehen zu können. Er hörte wie jemand die eingangs Tür öffnete. Er bemerkte wie sich schwere schritte auf das Wohnzimmer zu begaben. Er schloss die schrank tür leise und hoffte das wer auch immer das war ihn hier drinne nicht fand. Die Schritte waren nun am eingang des Wohnzimmers angekommen und hielten inne. Pauls Nerven waren zum zerreissen gespannt. Er hatte Angst und ihm war unwohl zumute. Hier konnte man sie nicht hören. Sie waren ganz alleine. Die schritte gingen auf den Schrank zu indem Paul sich versteckte. Er hörte wie jemand seinen Arm bewegte und wie eine Hand die Türklinke umfasste.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.01.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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