...Geroge ging den langen Weg zu seinem Blockhaus hoch, welches ganz versteckt im Wald lag. Hinter ihm lag ein ganzer Tag voller Stress, anstrengung und Feiertagsstimmung. ``klack´´ machte er die Tür auf und trat in den dunklen Hausflur ein. Langsam zog er sich den schweren, braunen Mantel aus und hängte ihn rechts neben sich auf den Kleiderhacken. Der Schnee an seinen großen, schweren Lederstiefeln schmolz schon und durchnässte den schönen lilafarbenen Teppichboden. Mit einem Ruck zog er sich die Stiefel aus und man sah richtig die erleichterung in seinem Geschicht. Der Flur wurde von einer massiven Holzschiebetür vom Flur getrennt, doch schien durch einen kleinen Spalt das warme Licht in den kalten, dunklen Hausflur. George bewegte sich einige schritte nach vorne blieb aber an den kleinen Fenster im Flur stehen. Betrübt sah er hinaus und sah, wie der Schnee langsam und mit einer leichtigkeit hinunterfiel, was nur an sehr wenigen Tagen der Fall war. Dort außen sah er die vielen Lichter aus der Stadt, welche aus den Häusern mit den glücklichen Paaren stammen: ,,Dort unten, dort liegen sie zu zweit !!´´. Dachte sich George mit einer verzogenen Mine. Viele jahre war er allein, sehr allein, dabei war er nichtmal so hässlich, sondern nur etwas schüchtern und unbeholfen gegenüber Frauen. Wie oft hatt sich Georg so ein Leben gewünscht. Mit Haus, Garten, Frau und Kind. doch ist es nie erfüllt worden. Er wollte sich deswegen schon fast das Leben ne.... ,,George?, George kommst du endlich mal rein!!!´´, schrie eine Stimme aus dem Wohnzimmer. George wurde aus seinen Gedanken gerissen. Seine Füße setzten den gang in richtung schiebetür an. Dort angelangt packte die rechte Hand den Knauf und schob die Tür mit einem Ruck auf. Der Spalt aus dem das Licht drang wurde immer größer und größer, bis George in einem lichtdurchflutenden Raum stand. Georg bewegte sich zuerst wie ein Blinder. Seine Augen mussten sich, nach dem dunklen Flur, erst an das gleisende Licht gewöhnen. Endlich konnte George wieder etwas erkennen. Er stand mitten im Wohnzimmer. Vor ihm war der riesige Kamin, indem ein loderndes und schön warmes Feuer brannte.Links stand die Witrine, wo die Bilder, die die letzten Jahre von George zeigten, standen. Rechts von ihm stand der festlich geschmückte Weihnachtsbaum, ein Traum aus Rot, Grün und Weiß. Er funkelte wie ein Regenbogen in dieser dunklen und kalten Nacht. Vor dem Kamin auf dem Boden saß: Sarah ( seine Freundin), welche ihm mit einem breiten Lächeln begrüßte und ein kleines päckchen in der Hand hielt. Es roch wunderbar nach den Kerzen die am Baum brannten und nach dem Braten, den Sarah kurz bevor in den ofen stellte. ,, Komm setz dich zu mir George, ich hab was für dich´´ sagte Sarah mit engelsgleicher Stimme. George folgte der Anweisungund kniete sich nun schnell vor Sarah auf den Boden. Jedesmal wenn er sie ansah erfüllte das Gefühl von Glück und Frohmut seinen ganzen Körper. Wie sie dort sahs: ENGELSGLEICH. Eine unbeschreiblich schöne Frau. Sie war nicht zu klein und nciht zu groß, genau passend für George. Sie hatte tolle weibliche Rundungen, dennoch war sie nicht zu dick. An diesem Abend trug Sarah ein weißes Kleid, welches ihre schöne weiße und zarte Haut noch schöner erscheinen lies. Ihre schönen braunen Haare hatten leichte wellen und fielen ihr ums Geschicht wie ein schützender schleier. Trotzdem erkannte man genau die braunen Augen, die wie Sterne in der nacht funkelnden. Ihre sinnlichen roten Lippen brachten jeden Mann um den Verstand und falls nicht ein einziges Lächeln schon.,, Häh, was ist jetzt?´´, fragte Sarah George mit einem verdutzten Geschicht. Wie in Trance starrte George die ganze Zeit auf Sarah und bekamm nichteinmal mit, dass sie in was gefragt und sogar überreicht hatt. ,, Na wie gefällt dir´s etz?´´, ganz perplex schaute George in seine Handflächen und sah darin ein halbes, goldenes Herz, welches an einer ebenfalls godenen Kette hing. ,, Die andere hälfte habe ich´´, sagte Sarah mit freudiger Stimme. ,, Siehst du´´, sagte sie, nahm Georges teil der Kette und fügte es mit ihrem teil zusammen. Beide teile bildeten nun ein vollständiges Herz, auf dem zu lesen war: ,, Ich liebe dich für immer!!´´. ,, Damit hast du was, was dich immer an mich erinnert, wenn ich mal nicht da bin´´, sagte Sarah fröhlich. George war sprachlos und den tränen nahe. Er konnte nur noch in sarahs Geschicht blicken. ,, Na was ist jetzt?´´, fragte sarah zum dritten mal und lächelte dabei. Da war es wieder, dieses wunderbare lächeln, welches George immerwieder aufs neue um den Verstand brachte. George sah nun auf den Boden und für einige Sekunden hörte man nur das Knistern des Kamnins und leise den Wind draußen vorbeihuschen. ,, Wie du sicher weißt, sind wir nun schon sehr lange Zeit zusammen. Es ist wie Gestern, als wir uns das erste mal gesehen habe und jeden Tag denke ich mir: Wie soetwas wunderbares wie du, mit soetwas schlechtem wie mir zusammen sein will?. Du könntest jeden haben, dennoch erwähltest du mich. Ich bin nicht der Attraktivste und auch nciht der Selsbstbewussteste! Ich weiß: Es kommt nicht auf´s äußere an, doch auch innerlich bin ich misserabel. Ich bin ein nichts, ein Niemand. Hab keine Freunde, kein richtiges Elternhaus und keinen Job mit Ansehen oder Ruhm. Du hast jemanden besseres als mich verdient´´. Während George dies von sich gab, liefen einige tränen aus seinen Augen, bis zur Nasen spitze und fielen von dort, hinunter auf den weißen Teppich, der vor dem Kamin lag. ,, Ich wollte dich heute eigentllich fragen, ob du meine Frau werden wolltest, doch ein Mann mit so vielen Selbstzweifeln sollte lieber keine Familie gründen, auch wenn dies mein innigster Wunsch wäre!´´. Wisperte George vor sich hin. Sarah nahm sein Geschicht, richtete es auf, wobei sie wieder anfing zu lächeln und meinte prompt ,, Das mag wohl sein und es stimmt!!, Deswegen......
Ja Ich Will.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.03.2011.
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Wenn der Fluss den Nebel trägt: Gedichte
von Bernd Herrde
Kurz sind die Gedichte von Bernd Herrde. Und doch steckt in jedem einzelnen der Stoff eines ganzen Romans. Er handelt die großen Themen des Lebens ab, aber auch die kleinen Momentaufnahmen fehlen nicht. Ein Mosaik all dessen entsteht, was die Seelen der Menschen bewegt, flirrend bunt und schillernd, mal poetisch, mal augenzwinkernd, mal kritisch. Manchmal ist er voller Träume und getrieben von Sehnsucht, dann wieder lebensklug und herzensweise.
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