Konrad Folkmann

Lebendiger Chlodwigplatz in der Kölner Südstadt

Heute Abend im Frühling, wo es an den Abenden wieder länger hell ist, saß ich in einem Straßencafe am Chlodwigplatz, dem Zentrum der Kölner Südstadt, und habe das quirlige Leben dieses Platzes aufgenommen. Auf dem Kreisverkehr des Platzes fuhren viele Autos, Fahrräder, öffentliche Busse und Straßenbahnen und auf den Bürgersteigen am Rand gingen viele Menschen. Die verschiedenen Verkehrsteilnehmer flossen harmonisch ineinander und miteinander und ich habe dieses lebendige Schauspiel genossen. In der Südstadt gibt es eine interessante Mischung von Menschen, und die habe ich vom Straßencafe hautnah miterlebt.

Die weibliche Bedienung schenkt jedem Gast, egal vieviel er oder sie bestellt ein nettes Lächeln. Und dieses Lächeln inmitten des großstädtischen Gewühls freut mich sehr. Ich hatte nur einen Tee für 1,90 € und die beiden Frauen am Nachbartisch bestellten teure Cocktails und warmes Essen, doch das Lächeln der Bedienung war bei mir und den beiden Frauen jeweils persönlich und nett. Ich habe ja nicht soviel Geld und ich freue mich, genauso an der Lebensfreude teilhaben zu können, wie Menschen mit mehr Geld und größeren Bestellungen. Schön zu wissen, daß wir, egal wieviel wir haben, alle an der göttlichen Liebe teilhaben.

Kurz war ich in Versuchung, die beiden Frauen um ihre größeren Portionen zu beneiden, aber dann habe ich mich an dem Lächeln der Bedienung, den bunten Menschen und dem harmoisch fließenden Verkehr gefreut und habe den Abend genossen. Ich freue mich an der lebendigen Vielfalt der Stadt und bin einfach nur noch glücklich. Da  ist dann einfach kein Platz mehr für Neid auf diejenigen, die mehr haben.

Konrad Folkmann, 31.03.11

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.04.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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