René Oberholzer

Das Interview

Ein Mann wanderte immer auf denselben Berg. "Ich liebe diesen Berg", sagte er einem Journalisten, "keiner ist so schön wie dieser." Als er gefragt wurde, warum er nicht auch noch auf andere Berge wandere, sagte der Mann: "Ich bin schon seit 40 Jahren mit derselben Frau verheiratet. Verstehen Sie?" Der Journalist schaute den Mann lange an, sagte dann: "Ja, ich verstehe Sie." Später rief der Journalist seine Lebensgefährtin an und sagte: "Ich möchte mit dir wieder einmal aufs Hörnli wandern."
 

© René Oberholzer






 

EV: Glarean Magazin, Berg-Storys, Internet-Portal, Emmenbrücke (CH), 2009
V: Fixpoetry, Wandertexte, Internet-Portal, Hamburg (D), 2010
V: e-Stories, Internet-Portal, Nauheim (D), 2011
V: amobo, Internet-Portal, Ursensollen (D), 2011
V: WebStories, Internet-Portal, Berlin (D), 2012
V: Schreiber Netzwerk, Internet-Portal, Leinfelden-Echterdingen (D), 2012
V: Writtenby, Internet-Portal, Winterthur (CH), 2012
René Oberholzer, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.04.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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In meinen Gedichten, schreibe ich mir meine eigene Realität, meine Träume auch wenn sie oft surreal, meistens abstakt wirken. Schreiben bedingt auch meine Sprache, meine Denkmechanismen mein Gefühl für das Jetzt der Zeit.

Ich vernehme mich selbst, ich höre tief in mich rein, bin bei mir, hier und jetzt. Die Sprache ist dabei meine Helfershelferin und Komplizin, wenn es darum geht, mir die Wirklichkeit vom Leib zu halten. Wenn ich mein erzähltes Ich beschreibe, beeinflusse, beschneide, möchte ich begreifen, wissen, welche Ursachen Einflüsse bestimmte Dinge und Menschen auf mein Inneres auf meine Handlung nehmen, wie sie sich integrieren bzw. verworfen werden um mich dennoch im Gleichgewicht halten können.

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