Daniel Günther

Der Anfang

Der Verräter

 

Es war 3 Uhr Nachts, die dunkelheit klebte an dem Fenster wie Kleber auf dem Papier. Tomas konnte wieder nicht einschlafen. Ihn plagten wieder die schlimmen albträume der vergangenen Tage. Er mochte kaum daran denken. Diese grausamen taten die er miterleben musste. Seine Mutter, sein Vater und seine Kleine Schwester "Lilly" waren bei einem Autounfall gestorben und er hatte alles mit angesehen. Er konnte sich noch wie seine Mutter ihm zuwinkte als sie rückwerds die Ausfahrt herunter fuhren. Der Lkw kam und die Kurve, ausweichen war unmöglich. Er furh direkt in die seiten tür wo seine Mutter saß. Was dann geschah war nicht zu beschreiben.

Er Drehte sich in seinem Bett und schloss seine Augen. Er dachte an etwas schönes, an Blumen und wie er durch ein Feld läuft. Das gras streift seine nackten beine und die Sonne schien ihm auf seinen nackten oberkörper. Es erfüllte seinen körper mit wärme.

Ein Sonnenstrahl ließ in blinzeln. Er fuhr hoch. Er musste eingeschlafen sein, denn es war hellichter Tag. Er schlug seine decke um und stand auf. Die kalten fliesen schmerzten in seinen noch vom Bett gewärmten Füßen. Das Fenster war auf kipp und die warme Luft durchdrang sein Zimmer.

Er atmete tief ein und genoss jeden teil der Frühlingsluft.

Er wurde unterbrochen, als jemand an die Tür klopfte.

Die Tür wurde geöffnet und Pedro betrat den Raum. Es war sein betreuer. Tomas war in einer Klinik für Geisteskranke. Ob er sich dazuzählte wusste er selber nicht.

"És ist frühstückszeit, komm mit und wasch dich vorher."

Tomas antworte nicht, aber er nickte. Seit der vergangenen Tage redete Tomas nicht und hatte nicht vor dies zu ändern. Wozu reden, wenn es nichts zu sagen gibt?

Er folgte Pedro auf den Flur der durch die weißen Wände so hell war das Tomas blinzeln musste. Sie gingen weiter. Abundzu hörte Tomas schreie aus den verschiedenen Zellen. Aber das störte ihn nicht. Sie kamen an einer Tür an die in den Waschsaal führte. Er hasste den Waschsaal und Pedro wusste das. Ob er das ausnutze um ihn zu schänden wusste er nicht und doch hatte er das Gefühl das hier einiges passierte worüber er lieber nicht nachdenken wollte.

"Los geh rein und wasch dich, sag bescheid wenn du fertig bist."

Tomas schritt durch die Tür die lautlos hinter ihm zufiel. Vor ihm befanden sich zwei Füröffnungen. Eine führte in die Toiletten die anscheinend nie gereinigt wurden und der andere Torbogen führte in die Duschen. Er ging links zu den Duschen und fand sich allein in einen weißen Raum wieder. ER ging auf eine der vielen Duschköpfe zu und zog sich aus. Seine Kleidung beförderte er mit seinem Fuß abseits der dusche damit sie nicht nass wurden.

Dann drehte er an dem Knauf der aus der kahlen weißen wand rackte und eiskaltes Wasser ergoss sich über ihm.

Ein kalter schauer durchzuckte ihn, er wäre am liebsten weggesprungen um der kälte zu entgehen, aber er musste sich duschen ansonsten würde Pedro sauer werden.

Er ertrug dies noch 2-3 minuten dann ging er zitternd in richtung der Handtücher die so aussahen als wären sie nicht zum abtrocknen geignet.

Als er trocken war zog er sich wieder an und verlies den Raum und ging durch die Tür, wohinter Pedro auf ihn wartete.

"Das ging aber schnell, ich hoffe für dich das du dich wirklich gewaschen hast."

Mit den Worten gingen sie weiter bis sie an einer großen Tür ankamen. Sie öffneten sie und kamen in einen großen Raum, vielleicht sogar einen Saal.

Der Saal war komplett leer.

Die Stühle die sonst da waren, waren weggebracht und in der mitte standen nur zwei Leute. Einer trug eine schwarze maske und der andere wirkte wie ein alter mann, aber trotzdem kräftig. Sein Gesicht war mit Naben gekenntzeichnet.

Pedro drückte ihn in richtung der zwei Männern. Sie verzogen keine Miene, als wüsste sie was komme und es bereitete ihnen keine freude. Tomas wurde von Pedro vor den Männern auf den Boden gedrückt. Tomas hob den Kopf. Der Schuss hallte durch das ganze Gebäude und verlor sich in den endlosen Gängen der Psychiatrie.




Dies ist der Vorspann zu meiner darauf folgenden Geschichte. Ich habe einige Ideen die ich umsetzen möchte daher denke ich das dies etwas länger wird. Ich werde Kapitel für Kapitel hochladen, doch wie viele es werden kann ich noch nicht sagen. Ich hoffe es gefällt euch.
Mfg Daniel G.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.06.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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