Fast jeder möchte einen Freundeskreis um sich sammeln, Freunde auf die er sich verlassen kann. Ein Freund ist in guten wie in schlechten Zeiten füreinander da. Es gehört natürlich dazu, dass man auch für seine Freunde da ist, wenn sie einen brauchen.
Man muss in der heutigen Zeit davon ausgehen, dass man im Beruf nur äußerst selten einen Freund haben kann. Die Konkurrenz und der Neid sind so stark, dass eine Freundschaft kaum entstehen kann. Jeder möchte dem anderen überlegen sein. Der Drang nach beruflichem Fortkommen ist so stark, dass Freundschaft nur als Hindernis angesehen würde. Hier hat man mehr mit ehrlichen Feinden zu tun, die einen bekämpfen, aber auf die man sich einstellen kann. Gefährlich sind hier die Frenemies (Freundfeinde), die sich als Freund ausgeben, aber einen hinterrücks versuchen zum Scheitern zu bringen. Vor diesen Freundfeinden muss man sich in acht nehmen.
Beachtet werden sollte,.dass das DU noch lange keine Freundschaft mit sich bringt.
Gerade in diesen Tagen kann man auch nachlesen, dass Seiten wie Facebook und Stayfriends u.a. wenig mit Freundschaft zu tun haben. Es ist unmöglich, wie bei Facebook vorgegaukelt wird, dass man so einen riesigen Freundeskreis haben kann. Freunde sind handverlesen. Ich selbst gebe mich nicht mit solchen Seiten wie Facebook ab und empfehle auch keinem Gedichte oder Kurzgeschichten weiter, wie es der Betreiber unserer Seite anregt.
In England hatte ein junges Mädchen in Verzweiflung ihren Selbstmord ihren Freunden bei Facebook angekündigt. Geholfen hat ihr keiner, vielmehr wurde sie von ihren "Freunden" der Lüge bezichtigt. Dann war sie tot, aber ihre Freunde weinten ihr keine Träne nach.
Hat man wirklich Freunde, sollte man die Freundschaft pflegen und vorsichtig mit dem Pflänzchen Freundschaft umgehen. Einen Satz dazu habe ich im Internet gefunden, den ich als sehr weise empfinde:"Liefere dich deinen heutigen Freunden nicht zu sehr aus, sie könnten morgen deine ärgsten Feinde sein."
Aber auch ein anderer Spruch fiel mir ins Auge:"Ehe du anfängst deine Feinde zu lieben (Bibelwort), solltest du deine Freunde besser behandeln. "
Ich habe in der Zeit, wo ich hier die Literaturquelle mit aufgebaut habe, gedacht, dass aus der Verbindung mit anderen Autoren, die ich zu Lesungen eingeladen habe, Freundschaften entstehen könnten. Aber hier kam es nie dazu, denn der Egoismus der Autoren ist zu stark. Sie sehen in den anderen den Konkurrenten, dem sie überlegen bleiben wollen. Als die Literaturquelle aus Kostengründen eingestellt wurde, habe ich von ihnen allen nichts mehr gehört, höchstens die Frage, ob die Veranstaltungsreihe nochmals angesetzt würde, und für sie eine Lesung wieder möglich wäre. Von keinem dieser Autoren habe ich je eine Gegeneinladung erhalten.
Auch hier kann ich es beobachten, dass einige gerne in Anspruch nehmen, dass sie gelesen und kommentiert werden, sich selber aber nicht daran beteiligen. Es ist schön wenn man selbstbewusst ist, aber man sollte die Leistung eines jeden anerkennen.
12.06.2011 Norbert Wittke
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.06.2011.
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