Und so wandte sich alles Glück und alle Gerechtigkeit von mir ab.
Keine Sonne, keine Blumen, keine starke Hand, die das Lachen in mein Leben zurückgeleitete.
Nur Angst in einer endlos scheinenden, dunklen, kalten und stinkenden Wüste.
Doch Angst treibt, Angst peitscht, Angst schlägt ins Gesicht.
Angst ließ mich den Durst vergessen und den schier endlosen Weg.
Angst zwang mich aufzustehen wenn ich am Boden lag.
Angst hielt mich wach trotz dieser erdrückenden Müdigkeit.
Angst ließ mich an jeder Fatamorgana, der ich meine letzte Hoffnung schenkte, vorbeiziehen.
Angst schärfte meine Augen für den Treibsand und für die Skorpione, die sich hinter jeder Düne und jeder Biegung meines Weges zu befinden schienen.
Angst statt Wärme, Geborgenheit, Zuwendung, Verständniss, Liebe, Friede, Glück und Verstand, ließ mich die Wüste meiner Vergangenheit durchqueren.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.06.2011.
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Der Fuchs
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