Norbert Wittke

Keine Werbung für den Frauenfußball.



Zweifelsohne ist der Frauenfußball nicht mehr aufzuhalten und weiter auf dem Vormarsch. Wer jedoch das Spiel der Deutschen Frauennationalmannschaft bei der WM 2011 gegen die Treterinnen von Nigeria sah, kann verstehen, dass viele Männer, wie auch Sepp Herberger, diesen Frauensport abgelehnt haben. Der Deutsche Fußballbund hatte diesen Sport auch jahrelang verboten.

Das Spiel am 30. Juni 2011 zwischen diesen beiden Teams hatte jedoch wenig mit Fußball zu tun. Die Mannschaft von Nigeria ähnelte eher einer gewaltbereiten Frauengang, die nach allem trat was sich bewegte. Unsere Frauen waren so perplex, dass sie kaum wagten Fußball zu spielen.

Hinzu kam eine Südkoreanische Schiedsrichterin, die zum ersten Mal in ihrem Leben ein Fußballspiel erlebte, und das auch noch ausgerechnet als Schiedsrichterin. Kaum konnte sie aus ihren Augen sehen, versuchte alles mit einem dämlichen Grinsen zu vertuschen. Sie und ihre Linienrichterinnen kannten keine der Fußballregeln. Nicht Foul, nicht Aus, nicht Eckball, nicht Einwurf. Das ganze Spiel war unter den Umständen nur eine Farce, die sich nicht für eine Werbung für diesen Sport eignete.

Die Damen aus Nigeria waren so wild, dass sogar die Raubtiere im Urwald vor ihnen Angst bekommen hätten. So eine Mannschaft hat nichts bei so einem Turnier verloren und sollte auf unbestimmte Zeit gesperrt werden.

Allerdings waren sie unseren Damen vom Tempo her überlegen. Die Deutsche Frauennationalmannschaft sollte laufen lernen und etwas an ihrer Schnelligkeit machen. Nur mit Bein hoch ohne Sinn könnte aus ihr höchstens ein Ballett werden, aber dazu wirkten sie nicht graziös genug.

01.07.2011                       Norbert Wittke

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