Norbert Wittke

Coffee to go



Meine Englischkenntnisse sind nicht die besten. Wenn Sie diese Geschichte lesen, werden Sie es leicht feststellen. Aber warum in aller Welt wird bei uns in allen Bereichen Englisch verwendet, wenn viele es nicht beherrschen?

Wir waren im Harz in Aschersleben und Quedlinburg. Aber es kann so überall passieren. Bei einem Bäcker mit Kaffeausschank und Außenbestuhlung wollten wir einen Kaffee trinken. Was stand auf einer Tafel im Verkaufsraum? Natürlich Coffee to go.

Mich ritt der Schalk. So sagte ich in meinem biedersten Englsich: " Ich want to have two Cups of Coffee to drink outside." - "Coffee to go?" So kam die Gegenfrage der Verkäuferin. -  No, only to drin outside in your Coffee Corner." Dann fuhr ich fort: " Do you speak Englsh?"  - "Nein", die Antwort. - Warum schreiben Sie dann hier Coffee to go und nicht zum Mitnehmen?" -Keine Entgegnung mehr. Ich bekam meine zwei Tassen Kaffee. Draußen am Tisch in der Fußgängerzone ließen wir sie uns schmecken.

Übrigens hat der Bäcker in der Gegend mehrere Filialen. An den Wänden seiner Filialen sagt ein großes Schild aus, dass seine Verkäuferinnen sich jetzt Brotberaterinnen nennen würden. Das Wort Bäckereifachverkäuferin war bei ihm out.  Mal was Neues. Übrigens können die Verkäuferinnen dort auch bei Brötchen und Kuchen beraten. Sie sind richtig vielseitig. Aber vielleicht klingt in den Augen des Bäckers Beraterin viel besser als Verkäuferin.

25.08.2011                                   Norbert Wittke

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