Andreas Rüdig

Stammen wir vom Affen ab?

Ob es zuerst das Ei oder die Henne gab, diese Frage ist eher müßig und akademischer Natur. Sie läßt sich naturwissenschaftlich-experimentell nicht beantworten.

Die Frage, ob der Mensch vom Affen abstammt, sieht da schon ganz anders aus. Evolutionstheoretiker versuchen eine Antwort darauf. Anhand von Knochenfunden (insbesondere Schädeln) versuchen sie nachzuweisen, daß es zuerst Affen gab, die dann immer menschenähnlicher wurden und schlußendlich den modernen Menschen entstehen ließen.

Die Kreationisten sind da ganz anders drauf. Sie gehen davon aus, daß es diese unsere Welt von Anfang an so gab, wie wir sie heute kennen. SIe unterstellen, daß irgendein Gott sie geschaffen hat. Überzeugend sind ihre Argumente keinesfalls. Sie vernachlässigen beispielsweise die Frage, warum es die Menschen zur Zeit der Dinosaurier noch nicht gab und wieso unsere biologische Art erst einer einer relativ kurzen Zeitspanne auf der Erde existiert.

So wollen wir jetzt der Frage nachgehen, ob der Mensch vom Affen abstammt.

Jan-Jens, wie gefällt dir dieses Weibchen?

Überhaupt nicht. Sie ist häßlich.

Wieso nicht?

Sie ist ein Affenweibchen!

Dieses Experiment wäre also gescheitert. Wie können wir also herausfinden, was Wahrheit und was Fiktion ist? WIr haben verschiedene Leute den Film "Planet der Affen" schauen lassen.

Gute Unterhaltung.

Interessanter Film.

Was hat das alles mit mir zu tun?

Reaktionen wie diese waren durchaus an der Regel. Von naturwissenschaftlichem Nutzen waren sie aber nicht. Da kam die zu uns gehörende Künstlerin Josephine Huysmännli auf eine Idee.

Ich möchte ein Happening machen. Ich werde in unseren örtlichen Zoologischen Garten gehen und mich für 4 Wochen in den Affenkäfig einsperren lassen. Dort werde ich dann versuchen, einen Affenmann zu verführen.

Josephine hatte riesige, melonenförmige Titten, müssen Sie wissen, einen sinnlichen Mund, verführerische Augen und die längsten Beine der Welt. Sie hat noch jeden Mann, den sie haben wollte, herumgekriegt.

Doch auch sie scheiterte. Sie war 4 Wochen im Affenkäfig. Und kam danach frustiert heraus. "Ich bin gescheitert," konnte sie am Anfang nur sagen. "Es waren die sexlosesten 4 Wochen, die ich je hatte."

was denn passiert sei, wollten wir wissen. "Zuerst zeigte ich dem Affen meine Brüste. Da hat er mich nur erschreckt angeguckt. Als ich dann meine Hüften enthüllte, war er entsetzt. Ich bitte Sie - bei meinem Aussehen bin ich ein solches Benehmen nicht gewohnt. Also habe ich mich in verführerischer Pose vor ihm hingestellt. Da hat er sich in leicht angeekelter Weise von mir abgewandt. So etwas lasse ich mir nicht bieten! Also habe ich mich auf diesen Kerl von Affen gestürzt, wollte ihn nehmen, ihn in mich eindringen lassen, ihn erregen, ihn zum Höhepunkt bringen und so nachweisen, daß Affen Sex mit uns Menschen haben können. Aber nein. Der Herr Affe wollte ja nicht..."

(währenddessen bei einem Schauspieler)

Hihihi; dieser blöden Kuh von Schauspielerin habe ich es so richtig gezeigt. Die hat gar nicht germerkt, wer da vor ihr steht ... ich ... in einem Fell ... und seit wann haben männerbevorzugende Herren was mit Weibchen am Laufen...?

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.09.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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