Astrid Günther

Meine Reise in die DDR - Oktober 1980


Diese Erzählung basiert auf einem Reisebericht, den ich damals als dreizehnjähriges Mädchen geschrieben habe.
 
Ich habe ihn ( zumal er auf einer alten Reiseschreibmaschine getippt, ziemlich vergilbt und daher kaum noch lesen war ) noch einmal abgetippt und teilweise überarbeitet. Ich finde, es wird hier ziemlich anschaulich geschildert, welchen Eindruck ein westdeutscher Teenager von der DDR hatte. Da es die DDR inzwischen nicht mehr gibt, hat dieser Bericht so etwas wie historischen Wert. Er ruft die Unzulänglichkeiten von Honeckers Republik in Erinnerung, wobei jedoch in der Bundesrepublik auch nicht alles Gold ist, was glänzt. Ich finde, das perfekte System muß erst noch erfunden werden.

Los ging es am ersten Tag der Herbstferien. Da unser Zug bereits sehr früh abfuhr, stand ich um viertel vor sechs ( ganz schön früh ) auf und machte mich leise fertig,da mein jüngerer Bruder Thorsten noch schlief und nicht aufwachen sollte. Mein Vater brachte meine Mutter, meine Oma und mich nach Bad Kreuznach an den Bahnhof. Ab ging die Post Richtung Frankfurt, wo wir das erste Mal umsteigen mußten. Bis dorthin waren wir in einem Zug der Bundesrepublik gefahren. Jetzt ging es in einen DDR-Zug, Interzonenzug oder wie die hießen. Nachdem wir es uns in einem leeren Abteil gemütlich gemacht hatten, packte ich mein Buch aus und begann zu lesen. Meine Mutter und meine Oma lösten Kreuzworträtsel, die sie aus Zeitschriften herausgerissen ( Zeitungen durfte man ja nicht mitnehmen ) hatten. In Fulda stieg eine Frau mit einem etwa vierzehnjährigen Sohn, der sich mit seinem Walkman in die Ecke quetschte, zu. In Bebra stiegen die beiden wieder aus. Wir bekamen statt dessen Gesellschaft von einem älteren Ehepaar aus der DDR, das zu Besuch in der Bundesrepublik gewesen war und nun wieder zurück fuhr. Die beiden waren sehr einverstanden mit ihrem Staat und verteidigten sogar die Mauer, was ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Ich meine, wie kann man seine Leute so abgrenzen? Wäre ich in der DDR aufgewachsen, hätte mir, glaube ich, dieses Gefühl des Eingesperrtseins am meisten zu schaffen gemacht.
Bei Eisenach machte mich der ältere Mann auf die Wartburg aufmerksam.
In Erfurt verließen die beiden den Zug, und herein kamen eine junge Familie mit einer kleinen Tochter und ein müder Mann, der sofort einpennte.
Wir fuhren nun schon eine ganze Weile und es wurde langweilig. Das Kind spielte mit Bauklötzen. Ich las wieder. Meine Mutter und meine Oma starrten Löcher in die Luft, und der müde Mann schnarchte vor sich hin.
Endlich kamen wir in Leipzig an, aber, oh Jammer, unser Zug aus Frankfurt hatte Verspätung. Dennoch rannten wir zu unserem Bahnsteig, wo gerade ein Zug abfahrbereit stand, in der Hoffnung, daß es unserer nach Karl-Marx-Stadt( heute wieder Chemnitz ) sei. Aber es war nur ein polnischer Zug, und nach Polen wollten wir gerade nicht. Meine Mutter sah auf den Fahrplan und stellte voller Entsetzen fest, daß wir zwei Stunden Aufenthalt hatten. Also ab ins Bahnhofsrestaurant. Irgendwie mußten wir diese zwei Stunden ja herumkriegen. Tja, wir dachten uns dasso einfach, daß wir uns jetzt einen Platz suchen und dann die Bestellung aufgeben. Aber dieser Restaurantbesuch erwies sich als echtes Abenteuer! Unten war alles entweder besetzt oder reserviert. Und das Schönste war, diese Tische hatte niemand bestellt. Dorthin kam nur keine Bedienung, weil sie zu wenig Personal hatten. Also ab in die erste Etage. Dort war noch alles frei. „Tja“ dachte ich, „darauf hätte man eher kommen müssen!“ Aber Pustekuchen! Kaum hatten wir uns häuslich niedergelassen, erschien ein Kellner auf der Bildfläche und sagte: „Wenn Sie hier sitzen bleiben wollen, können Sie lange warten; hier kommt niemand!“ Kundenfreundlichkeit mußte der auch erst noch lernen!
Dann gab es noch einen Nebenraum, aber aus dem wurden wir sofort wieder verjagt, weil man nicht mit Koffern rein durfte.Also wieder zurück dahin, wo wir hergekommen waren. Dort waren mittlerweile an einem Tisch in der Ecke,an dem bereits ein junges Paar saß, zwei Stühle frei geworden. Ich mußte mir einen ranholen. Dabei streifte ich den Kellner versehentlich mit der Sitzfläche. Daraufhin wurde ich von ihm angeschnauzt: „Kannst Du nicht fragen? Holst Dir einfach hier Stühle!“ Nun, der Stuhl stand herrenlos in der Gegend herum, und es sah nicht so aus, als erhebt irgend jemand darauf Anspruch. Also wen hätte ich da fragen sollen?
Inzwischen mußte ich auf die Toilette. Die war draußen, und dort stand jetzt eine Gruppe russischer Soldaten herum. Ich drückte mich eiligst an ihnen vorbei und hoffte, daß sie mich nicht bemerkten, den Russen hielt ich, teils durch den kalten Krieg, teils durch die Geschichten, die ältere Semester vom 2.Weltkrieg erzählten, für äußerst gefährlich.
Vor der Toilette stand eine Riesenschlange.Auch das noch! Ich befürchtete schon, die ganze Sache würde in die Hose gehen, da kam ich endlich dran.
Als ich fertig war, lief ich meiner Mutter in die Arme. Die wollte mich gerade suchen gehen. Unser Essen war gekommen. Ich hatte Würstchen mit Letscho bestellt, wobei ich dachte, wunder was sich Exotisches dahinter verbirgt. Aber es handelte sich schlicht und ergreifend um Ketchup.
Inzwischen war das Pärchen gegangen, und statt dessen hatten sich zwei junge Männer zu uns an den Tisch gesellt. Einer davon himmelte meine Mutter die ganze Zeit an, konnte gar nicht glauben, daß sie schon eine so große Tochter hatte und bedauerte außerordentlich, daß sie nicht nur große Kinder, sondern auch einen Ehemann aufweisen konnte.
Er hatte bereits einen Fluchtversuch hinter sich, war aber verraten worden. Er wollte es wieder versuchen. Mut hatte er, muß man schon sagen.
Irgendwann kam noch ein dritter Mann hinzu. Der sagte aber gar nichts, sondern rauchte nur stumm vor sich hin. Ich konnte auch nicht reden, denn da ich zu dem Zeitpunkt eine Zahnspange trug und mich damit häßlich fühlte, hielt ich den Mund lieber geschlossen. ( Böse Zungen behaupten, daß ich heute wohl Nachholbedarf im Reden habe. )
So waren die zwei Stunden wie im Flug herumgegangen und schon mußten wir zum Zug eilen.
In Karl-Marx-Stadt empfingen uns Suse Richter, eine alte Freundin meiner Oma ( sie hatten in ihrer Jugend mal zusammen gewohnt ) sowie eine mittlere Sintflut. Wir beschlossen daher,ein Taxi zu nehmen, gaben dieses Vorhaben aber auf, als wir die Schlange am Taxistand sahen. Da hätten wir mindestens noch eine Stunde warten müssen. Die mit einem Parteiabzeichen kamen natürlich zuest dran. Typisch. Also zurück zu den Straßenbahnen. Unterwegs hielt mich ein kleinwüchsiger Mann auf. „Nicht so eilig, nicht so eilig. Du bist sehr hübsch.“
Die erste Straßenbahn fuhr uns vor der Nase weg. Es regnete wie verrückt, und die nassen Klamotten klebten am Körper. Als wirnoch überlegten, ob wir uns doch bei den Taxen anstellen sollten, kam eine zweite Straßenbahn. Endlich!
Die Bahn ratterte an grauen Häusern mit abbröckelnden Fassaden vorbei und ich überlegte, wie das Haus, in dem Tante Suse, wie ich sie nannte, lebte, wohl aussah. Ich hatte gehört, daß in der DDR viele Häuser noch die Toiletten im Treppenhaus hatten. Na, das war ja was für mich, wo ich mich doch im Dunkeln fürchtete. Aber zu meiner Beruhigung wohnten Tante Suse und ihr Mann in einem modernen Plattenbau. Wir aßen Kartoffelsalat mit Würstchen zum Abendbrot und fielen dann in die Betten. Durch die lange Reise und vor allem das Aufstehen zu einer völlig unmurmeltierhaften Zeit war ich ziemlich fertig.
Die Richters hatten uns netterweise ihr Ehebett überlassen und nächtigten auf klapprigen Campingliegen.
Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus nach Olbernhau. Da es immer noch goß, wollten wir uns ein Taxi zu Tante Hiltrud nehmen, aber es war gerade keins zu kriegen. Die machten Mittagspause. Meine Mutter und meine Oma ließen mich an der Bushaltestelle zurück und wollten schon mal die Anmeldeformalitäten erledigen. „Ja, haben Sie denn schon umgetauscht?“ wollte der Amtsmensch wissen. „Meinen Sie etwa diesen Zwangsumtausch?“ konterte meine Mutter. Jede Person, welche die DDR besuchte, mußte seinerzeit für jeden Tag des Aufenthalts 35 DM umtauschen. „Aber ich bitte Sie“, wurde sie beschwichtigt, „das ist doch nur ein Mindestumtausch.“ Sie zog also unverrichteter Dinge wieder ab, und beschloß, nach ihrer an der Bushaltestellen wartenden Tochter zu sehen. Das war auch eine gute Idee, denn ich langweilte mich mittlerweile zu Tode. So spannend ist es auf Dauer auch nicht, die an-und abfahrenden Busse zu beobachten. Per Anhalter fuhren wir zu Tante Hiltrud und sammelten unterwegs noch unsere Omi am Rathaus auf. Tante Hiltrud, eine frühere Nachbarin und Freundin meiner Mutter aus ihrer Kindheit, und ihr Mann, Onkel Werner, wohnten in einer Sackgasse. Da nur Anlieger diese Straße benutzten, hatte es niemand für nötig befunden, sie zu teeren. Ungeachtet der Tatsache, daß er keinen Jeep, sondern nur einen Trabi besaß, brauste unser Fahrer durch den Schlamm und stoppte vor der Hainbergstraße 10. Tante Hiltrud wartete schon mit dem Mittagessen. Wieder gab es Kartoffelsalat mit Würstchen. Ulrich fragte später, ob dies das Nationalgericht der DDR sei.
Den Rest des Tages hingen wir in den Sesseln. Zwischendurch kam der Mann, der uns netterweise mitgenommen hatte, nochmal vorbei und brachte Omis Reisetasche mit Nachthemd, Augentropfen und Toilettenartikeln, die sie in seinem Auto hatte liegen lassen. Er meinte, er hätte deswegen bereits Ärger mit seiner Frau gehabt, wobei er sicherlich ein wenig übertrieb, um in Westgeld entschädigt zu werden. Gegen Abend kam Onkel Werner von der Arbeit. Er hatte irgendeinen wichtigen Posten bei der HO ( = Handelsorganisation ), wodurch sie etwas eher an manche Dinge kamen. So hatten sie auch ihr Haus neu streichen lassen können.
Beim Abendessen – es gab eine leckere Soljanka – sahen wir Nachrichten als Stummfilm. Ich mußte kichern, weil die Gestalten Mundbewegungen machten und nichts herauskam. Meine Oma bezeichnete mich als albern.
Am nächstenVormittag erledigten wir erstmal die Formalitäten, tauschten ordnungsgemäß um und gingen dann wieder zum Rathaus, um uns anzumelden. Im Wartezimmer fragte mich eine Frau, wie ich denn an meine Westernstiefel ( die damals gerade in Mode waren ) gekommen sei und als ich etwas irritiert guckte. „Ach, Sie sind wohl nicht von hier?“
Auf der Straße sahen wir folgende Szene: Vor einem Geschäft hatte sich eine Schlange gebildet. „Was gibt’s denn hier?“ fragte eine Frau, die gerade vorüber ging, die Letzte in der Reihe. „Brot“, bekam sie zur Antwort. „Oh, dann muß ich mich auch anstellen.“
Am Nachmittag fuhren wir mit einem Taxi zu Tante Irmgard, einer Cousine meines verstorbenen Opas. Ihre Tochter und Enkeltochter waren gerade auch da. Alle waren freudig überrascht, als wir in der Tür standen, hatten sie doch gar nicht mit unserem Besuch gerechnet. Irmgard war ungefähr 60 Jahre alt, Monika 40 und Silvia 15. Silvia erzählte, daß sie jetzt in der Schule Maschinenschreiben lernt und sich daher um Geburtstag eine Schreibmaschine gewünscht hatte, aber keine zu bekommen war. Tante Irmgard kochte Kaffee und zauberte Gebäck sowie für Silvia und mich Weintrauben hervor.
Gegen Abend gingen wir nach Hause. Die Straßenbeleuchtung war katastrophal. Wir sahen kaum, wohin wir gingen. Und obwohl wir sie in die Mitte genommen und untergehakt hatten, stolperte unsere Omi über ein Schlagloch und wäre beinahe der Länge nach hingefallen. Wir betraten ein Geschäft, fanden nicht, was wir suchten, und die Verkäuferin begann, im Flüsterton mit uns zu reden, da sie erkannt hatte, daß wir aus dem Westen waren. Sie fragte nach verschiedenen Dingen in der Bundesrepublik und verglich sie mit der DDR. Inzwischen war es noch dunkler geworden. Ich weiß kaum, wie wir zurück in die Hainbergstraße fanden, wo Tante Hiltrud mit Rotwein und Gebäck auf uns wartete.
Am nächsten Vormittag gingen wir sehr viele Leute besuchen. Immerhin stammt meine Verwandtschaft mütterlicherseits aus dem Erzgebirge und somit existiert dort noch eine ganze Reihe von Verwandten, Bekannten und Schulfreundinnen meiner Mutter.
Am Nachmittag ließen wir die Omi bei Frau Preißler,Tante Hiltruds Mutter, und unternahmen eine Wanderung ins Bärenbachtal. Dort oben war es sehr schön. Es gab dort viel Wald, einen Bach, und eine ganze Reihe Wochenendhäuschen, Datschen, wie sie dort genannt wurden.
Am Donnerstag machten wir eigentlich nichts Besonderes mehr. Ich nutzte die niedrigen Preise in der DDR,um mein zwangsumgetauschtes Geld in eine Dauerwelle zu investieren. Die Locken haben auch sehr lange gehalten. Am Abend besuchten wir noch einmal eine Schulfreundin meiner Mutter. Bei dieser bekamen wir einen Likör zu trinken, den ich total lecker fand und von dem ich infolge dessen nicht genug bekommen konnte. Wieder auf der Straße, bekam ich dann einen Lachanfall, der nicht mehr enden wollte. Ich fand alles zum Schreien komisch, auch wenn eigentlich gar nichts besonders Lustiges passierte. Wieder bei Weißbachs, begrüßte ich Onkel Werner mit „Hicks!“ gefolgt von einem Gekicher, woraufhin er mich ganz merkwürdig ansah und fragte: „Was habt Ihr dem Mädchen denn gegeben?“
Freitags ging es heimwärts. Die Fahrt ist eigentlich kaum erwähnenswert, nur daß der Zug ab Leipzig proppevoll war und wir keinen Platz gekriegt hatten. Ich fühlte mich ganz wie in unserem Schulbus, nämlich wie eine Ölsardine.
In Erfurt stiegen die meisten Leute aus. Wir fanden Platz in einem Waggon, in dem bereits eine blondgefärbte Frankfurterin, ein Mann mit Halbglatze und eine Familie aus der DDR saßen. Der Mann war Jugoslawe und wollte mit seiner Frau und seinem etwa vierjährigen Sohn auswandern. Die Frankfurterin hatte eine ganze Tasche voller Kuchen dabei, den sie großzügig an ihre Mitreisenden verteilte. Nach der Grenze ließ sie einen Stapel Schimpfworte über die DDR los. „Diese Schweine, diese Schweinehunde!“ ging es immer wieder, „da drüben ist ja der Teufel los! Aber da können sie sich drauf verlassen, das kommt in die Zeitung – ich habe Kontakte zur Presse!“ – „Bloß gut, daß Sie das nicht vor 10 Minuten gesagt haben“, schmunzelte der westdeutsche Grenzbeamte.Sie ließ sich davon nicht beirren und schimpfte munter etwas von einem Verbrecherstaat weiter. Dann war sie erstmal eine Weile still, und der kleine Junge, der etwas von einem Verbrecherstaat gehört hatte, fing an, von Banditen zu erzählen.
Gegen 22 Uhr waren wir dann in Bad Kreuznach und wurden dort von meinem Vater in Empfang genommen.
Also, die Gastfreundschaft von Weißbachs und allen anderen, die wir getroffen haben, hat mir sehr gut gefallen. Ansonsten fand ich die Atmosphäre in der DDR jedoch ein wenig trostlos.

Tja, so habe ich damals die DDR erlebt. Ich hätte dort nicht gerne leben wollen, zum einen, da ich das Gefühl gehabt hätte, eingesperrt zu sein, wenn ich nicht dorthin reisen kann, wohin ich will ( jedenfalls soweit es der Geldbeutel erlaubt ), zum anderen, weil es viele Dinge entweder gar nicht oder erst nach mühevollem Herumgerenne gab. Was ich jedoch positiv an der DDR fand, war der Zusammenhalt der Menschen dort. Dies geht leider heutzutage immer mehr verloren.
 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.10.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Wie herbstlich wird die Dämmerung,
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