Andreas Rüdig

Magische Orte im Gasometer Oberhausen

Die Ausstellung "Magische Orte Natur- und Kulturmonumente der Welt" ist noch bis zum 21. Oktober 2012 im Gasometer Oberhausen zu sehen.

"Die Ausstellung heißt `Magische Orte´, weil sie uns bedeutende Natur- und Kulturmonumente in ihrer Schönheit und Erhabenheit in ihrer Schönheit und Erhabenheit erlebbar macht, in denen sich die gewaltigen Energien der Natur- und Menschheitsgeschichte verkörpern. Indem wir in die faszinierende Welt der Berge, Wüsten, Flüsse und Wälder, der Pyramiden, Tempel, Gärten, Kathedralen und Wolkenkratzer eintreten, hören wir ihre Geschichten. Magische Orte ist eine Hymne auf die Schönheit und Erhabenheit der Erde. Die Ausstellung beginnt im Unterscheibenbereich des Gasometers mit großformatigen Fotographien und originalen naturgeschichtlichen Objekten," berichten die Ausstellungsmacher auf einer Lesetafel.

Im Obergeschoß wechselt dann der Inhalt der Ausstellung. Hier stehen menschliche Bauwerke im Vordergrund. Der Kölner Dom ist hier genauso zu sehen wie die New Yorker Freiheitsstatue, um nur einige Beispiele zu nennen. Fotos gibt es zu sehen, Lesetafeln für die geistige Nahrung, Hörstationen, Videopräsentationen und weitere Exponate. Hier wird deutlich, zu welchen Glanzleistungen der menschliche Geist in der Lage ist.

"Im 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers steht die 43 Meter hohe Skulptur „Regenwaldbaum“. Die monumentale Skulptur, ihre faszinierende Licht– und Klanggestalt verwandelt den Gasometer in eine „Kathedrale der Natur“," berichtet der Gasometer auf seiner Internet-Seite.

Der Gasometer wurde 1929 nach knapp zweijähriger Bauzeit in Betrieb genommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er wieder aufgebaut, 1988 dann stillgelegt. 1993 / 1994 wurde er in eine Ausstellungshalle umgebaut.

Im wahrsten Sinne des Wortes ist die Ausstellung ein Rund-Gang. Der Gegensatz von technischer Rationalität und Nüchternheit steht natürlicher und naturgegebener Schönheit und Eleganz gegenüber.

Höhe: 117,5 Meter. Durchmesser 67,6 Meter. Speichervolumen: 347.000 Kubikmeter. Nutzfläche: 7.000 Quadratmeter.

"Der Gasometer in Oberhausen ist ein so genannter Scheibengasbehälter. Er funktioniert nach einem Prinzip, das 1915 von der Firma MAN Gustavsburg entwickelt worden war: Das Gas, das gespeichert werden sollte, wurde von unten in den Innenraum geblasen und an anderer Stelle wieder entnommen.
Den 24-eckigen Grundriss bilden 24 Doppel-T-Träger, zwischen denen 8,80 Meter lange, 0,81 Meter hohe und gerade einmal 5 Millimeter dicke Mantelbleche genietet wurden. Sie schließen den Gasometer gasdicht ab und sorgen für seine horizontale Stabilität. Auf dem Gas schwamm die Gasdruckscheibe, die je nach gelagerter Menge an den ölgeschmierten Wänden auf und ab glitt. War der Gasometer komplett gefüllt, befand sich die Scheibe in 95 Metern Höhe. 347 000 Kubikmeter Gas konnten dann gespeichert werden. Noch heute ist diese maximale Füllhöhe im oberen Bereich des Gasometers gut erkennbar. Weil das Eigengewicht der Scheibe jedoch nicht genügte, das Gas ausreichend zu verdichten und den erforderlichen Gasdruck von 300 Millimeter Wassersäule zu erreichen, waren auf der Scheibe zusätzliche Betongewichte installiert. Das Gesamtgewicht der Scheibe wuchs so von 600 Tonnen auf 1207 Tonnen," stellt der Gasometer auf seinem Internetauftritt seine Technik vor.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.02.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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