Heinrich Soucha

..was hinterlässt der Postmanager??


Eine Spur der Ordnung? …was hinterlässt der Postmanager wirklich??

…Worte aus der Werbung… . haltlose Versprechen, von Politikern vor den Wahlen, sind meist, denen der Werbung gleichzusetzen.

Der Briefzusteller – realistischer Weise betrachtet – einer von zu vielen - tausend Euro Jobs, fängt früh morgens an und „hackelt“ sich in einer Art Sklavenexistenz, krumm und dämlich.
Das ist Realität…

Tatsächlich scheint es „ furz-wurscht“ in unserem Gesellschaftssystem, ob du pommes frittes Manager, bei „Mac Rudi“ bist, oder aber auch Manager, der Spur und Ordnung, bei der Post. 

Die Zeiten, wo Postboten sich in einem Beamtenstatus befanden, sind jedenfalls, bis auf wenige unerwünschte, unbeliebte, rudimentäre Überbleibsel, längst vorbei. 

Das besondere Treueverhältnis zum Staat, belohnt mit Unkündbarkeit und einem zu erwartenden, zweijährigen Biennale Sprung, waren trotz des niedrigen Einstiegsgehalts, Garant für die absolute Zuverlässigkeit der Post in früheren Zeiten.

 
Aus diesem wechselseitigen Vertrauenssystem, resultierte auch die Ordnung unseres ehemaligen Postsystems.
„Alles hatte seine Ordnung“, – damals jedenfalls!

Heute ist das Geschichte!

Die heutigen Zusteller buckeln sich derart ab, dass sie am Abend tot müde nach Hause kommen…vom Familienleben, bekommen diese Menschen rein gar nichts mehr mit, von etwas geregelten und Ordnung, auch nicht.

Ob unseres kranken Steuer und Abgabensystems, bleibt diesen Menschen unserer Gesellschaft, kaum Geld zum Leben und dank unseres alles beherrschenden Wirtschaftssystems, dem wir , wie hirnlose Schwanzlutscher auf allen Vieren, ins neoliberale Gesäß kriechen, erleben die solcher Art ausgebeuteten, den Watschentanz, eines ständigen Steuer und Abgabenaderlasses.

Ich spreche hier von Menschen, in unserer Gesellschaft – zig tausenden - denen auf Grund unseres ausbeuterischen Systems, kaum Kraft, Geld und Zeit für ein menschenwürdiges Leben bleibt und dass zum Preis, dass es wenigen Auserkorenen ausgezeichnet geht.

Fazit: Diese Leute gehen ausgepresst, wie Zitronen, eines Tages in Frühpension, weil sie tatsächlich nicht mehr können…kaputt und total abgerackert und als Belohnung für ihr beschissenes Berufsleben, erwarten sie deutlich verminderte Bezüge und Urlaubsaussichten bestenfalls im Beserlpark.

So, dass war`s für heute. 
Falls ihr nun Abends, im ORF, das wandelnde, Ordnung verbreitende „Postkastl“ in der Werbung seht, dann seht ihr es vielleicht dieses Mal, ein bisserl anders.

Ich würd` mich jeden falls darüber freuen.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.04.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Mit dem Schreiben und Dichten, ist das so eine Sache.So war ich oft der Meinung, nur lyrisch Schreiben zu können, falls ich mich in einem annähernd, seelischen Gleichgewicht befände, erkannte aber bald die Unrichtigkeit dieser Hypothese.Wichtig allein, war der Mut des Eintauchens.Das Eins werden mit dem kollektiven Fluss des Ganzen. Meine Gedanken, zärtlich zu Papier gebrachten Gefühle,schöpfte ich stets aus diesem Fluss.

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