Manfred Bieschke-Behm

Wie immer kommt der Bus


Frau Heselmann läuft wie jeden Morgen so gegen acht Uhr die Straße, in der sie wohnt, entlang, um zur Bushaltestelle zu gelangen. Ist der Bus angekommen, steigen alle die vom Bus transportiert werden wollen ein, so auch Frau Heselmann und ein Mittdreißiger Mann der etwas verwegen aussieht. Tätowierungen an beiden Armen und für den Geschmack von Frau Heselmann etwas zu lange Haare. Den Dreitagebart hingegen findet Frau Heselmann recht attraktiv. Der Mittdreißiger ist der Frau Heselmann schon seit längerem aufgefallen. Irgendwie über er eine Anziehungskraft auf sie aus, die sie sich nicht erklären kann. Vielleicht ist es das freundliche Lächeln und sind es sein blendend weißen Zähne, die bei seinem Lächeln sie anstrahlen. Auch seine Augen findet sie ansehenswert. Überhaupt scheint es mehr anziehendes als abstoßendes zu geben. Schon seit Tagen überlegt Frau Heselmann, ob sie den Mittdreißiger einfach mal anspricht. Für heute ist es zu spät. Sie hat die Chance verpast. Ihre Sitzplätze sind zu weit auseinander, als das ein Gespräch möglich wäre. Sie nimmt sich das Ansprechen für morgen vor. Gesetzt den Fall, dass sie sich und der Mittdreißiger morgen früh wieder an der Bushaltestelle treffen.
 Wie gestern, so auch heute treffen sich, neben anderen Fahrgästen, Frau Heselmann und der Mittdreißiger an der Bushaltestelle. Frau Heselmann bemerkt, dass sie ein bisschen aufgeregt ist und überlegt, ob sie überhaupt den Herrn ansprechen soll. Doch bevor sie sich zu einer Entscheidung durchringen konnte, spricht der Mittdreißiger Frau Heselmann an. „Guten Morgen“ beginnt er die Unterhaltung. Frau Heselmann antwortet ebenfalls mit einem freundlichen „Guten Morgen“ Mit „Wie immer flott und adrett“ setzt der Mittdreißiger seine Unterhaltung fort. Mit „Ja finden Sie?“ reagiert Frau Heselmann und denkt bei sich, dass ihr Gesprächspartner an seinem Äußeren durchaus noch ein paar Korrekturen vornehmen könnte und setzt nach: „Na Sie sind ja auch jeden Morgen pünktlich zur Stelle „. Sie fand ihre Reaktion nicht sonderlich originell, aber sie wusste im Moment nicht was sie anderes sagen sollte. „Darf ich mich Ihnen vorstellen?“ fragte der Mittdreißiger. „Ja bitte“ antwortete Frau Heselmann und wusste vor Verlegenheit nicht so richtig wo sie hinschauen sollte. „Mein Name ist  Wildner!“ „Mein Name ist  Frau Heselmann“. Frau Heselmann  reichte Herrn Wildner ihre Hand, die er gerne entgegen zunehmen bereit war. Als Frau Heselmann die Hand von Herrn Wildner spürte, wurde ihr ganz warm ums Herz. Sie glaubt rot zu werden zumindest spürte sie, wie ihr die Hitze ins Gesicht schoss. Frau Heselmann glaubt für einen Moment, dass Herr Wildner ihre Hand zu lange in seiner Hand behielt. Scheinbar spürte auch Herr Wildner, dass der normale Zeitrahmen für einen Händedruck überschritten war, und lies los.
Diesmal suchten sie sich zwei leere Plätze, um nebeneinander sitzen zu können. Leider war keine Sitzbank für zwei Personen frei, so dass nur Frau Heselmann einen Platz für sich fand. Herr Wildner blieb aber in ihrer Nähe stehen, so dass sie dicht beieinander waren. An der nächsten Haltestelle stieg die Sitznachbarin von Frau Heselmann aus, so dass nun beide nebeneinander sitzen konnten. Nachdem weitere Fahrgäste ausgestiegen, dafür andere eingestiegen waren, konnte der Bus seine Tour fortsetzen. Beide saßen stumm nebeneinander. Jeder hoffte vom anderen, dass er etwas sagen würde. Endlich ergriff Frau Heselmann das Wort: „Darf ich Sie fragen welchen Beruf sie ausüben?“ „Ja, das dürfen Sie.“ erwiderte Herr Wildner und fuhr fort „Ich bin Tierpfleger.“ „Tierpfleger?“ „Ja Tierpfleger!“ „Das ist ja ein ungewöhnlicher Beruf!“ „Ja, finden Sie?“ fragte Herr Wildner nach. „Ich finden Ihren Beruf ungewöhnlich und aufregend.“ reagierte Frau Heselmann aufgewühlt. Nun war auch Herr Wildner neugierig und wollte auch etwas übern den Beruf von Heselmann wissen und nahm das Thema auf indem er zu seiner Sitznachbarin sagte: „Sie sind bestimmt eine Chefsekretärin in einem großen Unternehmen. In einer Bank oder Versicherung oder so ähnlich!?“
„Wie kommen Sie denn darauf?“ wollte Frau Heselmann wissen. „Ihr äußeres Erscheinungsbild lässt mich zu der Vermutung kommen“. „Da muss ich Sie enttäuschen. Ich bin keine Sekretärin, ich bin Sängerin.“ Das letzte Wort hatte Herr Wildner nicht verstanden, weil der Bus gerade ein ungewöhnlich lautes Geräusch verursachte. Deshalb fragte er nach: Was sind sie von Beruf?“ „Sängerin, ausgebildete Sängerin im klassischem Gesang.“ „Dann hatte ich ja doch richtig verstanden“ reagierte Herr Wildner. Mehr zu sich, als an Frau Heselmann gerichtet wiederholte er „Sängerin, aha Sängerin“. Wieder an Frau Heselmann gerichtet sagte er:“ Ich glaube, Sie wollen mich auf den Arm nehmen? Sängerin! – Wo singen Sie denn?“ Frau Heselmann schaut in das erstaunte Gesicht des Herren Wildner und sagte: „Nein, ich will Sie nicht auf den Arm nehmen – selbst wenn ich es wollte, wären Sie mir sicherlich zu schwer!?“ „Na, so schwer bin ich nun auch nicht. Ich wiege kaum mehr als eine Ameise.“ „Jetzt übertreiben Sie aber!“ Als sie das sagte, fingen beide an zu lachen und schauten sich dabei mehr als es ein Augenblick erlaubt in die Augen. „Ja natürlich haben Sie recht, ein ganz bisschen mehr als eine Ameise wiege ich schon.“ „Na dann bin ich ja beruhigt“ ergänzte scherzhaft Frau Heselmann. Bei der ganzen hin und her Alberei hätten sie beinahe vergessen auszusteigen. Zuerst stieg Herr Wildner aus. Er tat dies aber nicht bevor er sich mit Handschlag und einem freundlichen Lächeln von ihr verabschiedet hatte und schon beim aussteigen begriffen ihr zurief: „Na dann bis Morgen früh. Ich freue mich mich schon auf morgen früh“. Frau Heselmann, beseelt von der Situation, hätte beinahe versäumt an der richtigen Haltestelle auszusteigen. Gerade noch im letzten Moment war sie wieder im hier und jetzt. Sie stieg aus und lief wie jeden Morgen die paar Schritte bis der Musikschule in der sie Gesang unterrichtete. Sie lief wie jeden morgen und doch schien es ihr, als liefe sie heute ganz anders.
Ein neuer Tag, ein neuer Morgen, das gleiche Ritual:  Frau Heselmann begibt sich zur Bushaltestelle und….? Herr Wildner ist nicht da“ „Warum“ denkt Frau Heselmann. Gerade heute Morgen bräuchte sie jemanden, mit dem sie sich unterhalten könnte. Frau Heselmann ist heute nicht gut drauf. Sie hat gestern Abend ihren Fingerring verloren. Sie glaubt den Ring bis kurz bevor sie das Wohnhaus betreten hatte, noch gespürt zu haben. Sie vermutet, dass sie ihren Ring auf dem Parkplatz hinter dem Haus verloren hat. Obwohl sie kein Auto besitzt, nützt sie diesen verkürzten Weg zu ihrer Wohnung. Schon immer hat sie die Angewohnheit, bereits auf dem Parkplatz, nach ihrem Wohnungsschlüssel zu suchen. So tat sie dies auch gestern Abend. Und vermutlich ist ihr dabei ihr Fingerring abhanden gekommen. Erst als sie in ihrer Wohnung war, hat sie den Verlust bemerkt. Sofort ist sie zurück zum Parkplatz gelaufen und hat mittels einer Taschenlampe versucht den Ring zu finden. Vergebens! Der Ring blieb verschwunden.
Nun steht sie traurig, auf den Bus und auf Herrn Wildner wartend und ist unglücklich und ent-täuscht. Der Bus kommt, sie steigt ein, die Türen schließen sich und der Bus fährt los. Ohne Herrn Wildner. Der Tag wollte so gar nicht vergehen. Zu Hause angekommen suchte sie nochmals auf dem Parkplatz nach ihrem Ring. Erfolglos ging sie in ihre Wohnung und versuchte den Abend so gut wie es ging zu verbringen.
Am darauffolgenden Tag ging sie immer noch bedrückt wieder zur Bushaltestelle. Sie war so in Gedanken versunken, dass sie gar nicht mitbekam, dass Herr Wildner bereist auf sie wartete. Sofort bemerkt er, dass irgendetwas mit Frau Heselmann nicht stimmte. „Stimmt was nicht?“ fragte er besorg. „Ich war schon mal zufriedener“ antwortete Frau Heselmann ohne ihr sonst so fröhliches Gesicht zu zeigen. „Nun erzählen Sie schon, was passiert ist!“ Frau Heselmann erzählte ihm ihre Geschichte vom verlorenen Ring und wurde dabei immer trauriger. „Das ist ja schlimm“ sagte Herr Heselmann, nachdem er sich die Verlustgeschichte angehört hatte, „Was können wir denn da machen?“ wollt Herr Wildner wissen. Frau Heselmann wusste keine Antwort auf seine Frage und sah ihn traurig an. „Nicht traurig sein“ bat Herr Wildner. „Wenn Sie lächeln, gefällst Du mir viel besser“ Er erschrak. Hatte er eben DU gesagt? „Entschuldigen Sie das DU!“ „Ist schon ok“ reagierte Frau Heselmann. Ich heiße Eva – und Du?“ „Ich heiße Florian“. „Was für ein schöner Name – Florian“ „Eva ist aber auch ein schöner Name – Eva Heselmann, Eva Heselmann die Sängerin!“ „Jetzt machst Du dich lustig über mich!“ „Aber keinesfalls mache ich mich lustig über Dich. Entschuldige, wenn meine Aussage bei Dir als „lustig machen“ angekommen ist.“ „ist schon gut Florian. Ich bin heute etwas empfindlich.“ Die letzen Sätze wechselten Sie während sie in den Bus einstiegen und sich nebeneinander gesetzt hatten. „Gestern morgen hatte ich Dich vermisst“ „Du hast mich vermisst?“ „Ja.“ „ Das tut mir leid. Gestern bin ich später zur Arbeit gefahren. Am Vorabend war ich zu einer Hunderenneneröffnung eingeladen und die hat letztendlich länger gedauert, als zunächst von mir angenommen“. „Hunderenneneröffnung? Was es alles gibt? Davon musst Du mir mehr erzählen. Ich habe noch nie etwas von einer Hunderenneneröffnung gehört.“ „Gerne erzähle ich Dir von dem Hunderennen und dem ganzen drum und dran, wenn es dich interessiert.“ Durch die Hunderennengeschichte hatte Frau Heselmann den Verlust ihres Ringes ganz vergessen und gab sich so, wie Herr Wildner sie kannte und mochte. Sie sagt: „Ja, es interessiert mich. Nicht nur das Hunderennen….“ „Was denn sonst noch?“ fiel Herr Wildner ihr ins Wort. „Na alles, alles was Dich betrifft:“ Erst als sie diesen Satz ausgesprochen hatte, begriff sie, dass sie ein wenig zu weit gegangen war. Wie so oft, wurde sie auch jetzt rot. „Du brauchst doch nicht rot zu werden!“ „Es ist mir peinlich – Entschuldige meine Indiskretion“. „Aber Eva, ich bitte Dich! Auch ich möchte gerne viel von Dir wissen. Viel, sehr viel.“ wieder sahen sie sich in die Augen und merkten das sich etwa anzubahnen schien, woran vor einer Woche niemand zu glauben gewagt hat. Diesmal versäumte es Herr Wildner rechtzeitig auszusteigen und so war er gezwungen noch bis zur nächsten Haltestelle mitzufahren. Es war ihm nicht unangenehm, durfte er doch so ein paar Minuten länger neben seiner Eva sitzen. „Bis morgen früh“ „Ja, bis morgen früh – ich bin bestimmt da!“ rief Herr Heselmann während er den Bus verließ.
Der nächste Tag sollte ein schöner Tag werden. Die Sonne schien, die Temperatur war schon am Morgen angenehm warm. Frau Heselmann hatte sich ihr hübsches in vielen Farben gemustertes Sommerkleid angezogen und ging zur Bushaltestelle. Noch bevor sie nahe genug der Haltestelle war, sah sie ihren Florian. Auch er hatte sich auf einen sommerwarmen Tag eingestellt. Seine blaue Jenas und das blütenweiße Hemd kleideten Florian ausgesprochen gut. Sein sonnengebräuntes Gesicht und die muskulösen Oberarme passten gut zum Gesamterscheinungsbild. Frau Heselmann spürte, dass sie plötzlich schneller lief, als sonst. Auch Herr Wildner hatte Frau Heselmann längst entdeckt. Auch er konnte es kaum erwarten seine Eva wieder zu sehen. „Hallo Eva“ „Hallo Florian“ Beide gaben sich die Hand und ganz schnell spürte Frau Heselmann einen leichten Kuss auch ihrer Wange. Der Kuss tat ihr gut und deshalb gab es auch keinen Grund sich zu verweigern. Noch handhaltend merkten sie nicht, dass der Bus längst vorgefahren war und die neuen Fahrgäste einstiegen. als letze betraten sie den Bus und mussten diesmal stehen, denn alle Plätze waren besetzt. Nun standen sie dicht beieinander. Spürten gegenseitig die warme Haut und emp-fanden die leichten Berührungen, die durch das Wackeln des Busses entstanden, nicht als unangenehm. Ganz im Gegenteil. Endlich fanden sie ihre Sprache wieder. Frau Heselmann kam ohne lange Vorrede gleich auf den Punkt. „Florian, ich würde mich freuen, wenn Du heute Abend gegen 19 Uhr zu mir kommen und mit mir gemeinsam eine Tasse grünen Tee trinken würdest.“ „Gibt es auch noch etwas anderes als grünen Tee?“ wollte Herr Heselmann wissen. „Natürlich gibt es auch noch etwas anderes als Grünen Tee!“ „Na dann komme ich. Ich komme gerne –sehr gerne sogar. Ich käme auch, wenn es nur Grünen Tee gäbe“. Noch schnell, bevor Herr Heselmann aussteigen muste gab Frau Heselmann Herrn Wildner ihre Visitenkarte. Herr Heselmann stieg, drehte sich herum und winkte dem Bus nach wohl wissend, dass seine Eva sein Winken erfreute.
Frau Heselmann war den ganzen Tag über aufgeregt. Sie freute sich so sehr auf den heutigen Abend. Die Zeit wollte gar nicht vergehen. Sie bemerkte eine leichte Unkonzentriertheit gegen-über ihrer Schüler und war froh, als der Unterricht beendet war. Auf der Nachhausefahrt dachte sie über sich und Florian nach. Eine Sängerin und ein Tierpfleger – was für für eine Konstellation? Auch über die Tatsache, dass ihr sein Äußeres ursprünglich gar nicht so sympathisch war, machte sie sich ihre Gedanken. Noch immer in Gedanken versunken lief sie nach Hause und fing sofort mit den Vorbereitungen für den Besuch von Florian an.
Punkt 19 Uhr klingelte es an der Wohnungstür. Frau Heselmann, jetzt in einen ärmellosen ziemlich tief dekolletierten kornblumenblauen Sommerkleid gekleidet, öffnet herzklopfend die Tür. Vor ihr steht Florian. Ihr Florian. Florin hält vor sich einen Strauß Rosen in verschiedenen Farbtönen. Er reicht ihr die Blumen und sagt: „Ich freue mich so sehr, dass ich Dich besuchen darf. Ich hoffe, es wird ein schöner gemeinsamer Abend“ „Komm rein“ bittet Frau Heselmann und geht ein Schritt zur Seite damit Herr Wildner die Wohnung betreten kann. „Komm rein, nimm Platz, und fühle Dich wie zu Hause.“ „Danke Eva – Du siehst zauberhaft aus, aber ich habe auch nichts anderes erwartet“. Frau Heselmann ist gerührt und empfindet das Kompliment als sehr wohltuend. Eva sagt zum Florian, dass sie es   sich - was den Grünen Tee betrifft - anders überlegt hat. Sie fände es besser, wenn sie gemeinsam ein Glas Sekt trinken würden. Und dafür sollte er die gekühlte Flasche aufmachen und schon mal einschenken währen sie in der Küche kurz etwas zu tun hätte.
Gesagt getan. Herr Wildner öffnet die Flasche und gießt ein. Frau Heselmann kommt kurze Zeit später dazu und somit ist der Zeitpunkt gekommen die Gläser zu erheben und sich darüber zu freuen, dass sie beide sich gefunden haben. Gefunden hat Frau Heselmann noch etwas anderes. Als sie ihr Glas zum trinken ansetzen wollte, sah sie, dass sich etwas in ihrem Glas befand, was dort nicht hingehörte. Sie sah ihren verloren geglaubten Ring. Sie sieht ins Glas, sieht ihren Florian an, sieht wieder in ihr Glas und kann es nicht fassen was sie sieht. Vorsicht fischt sie mit zwei Fingern ihren Ring aus dem Glas und hält ihn Champagnerabtropfend zwischen sich und ihrem Florian. „Florian, ich kann es nicht fassen. Wo kommt der Ring her?“ Noch immer hält sie den Ring wie eine Trophäe in die Höhe. „Deinen Ring habe ich vorhin hinter der Hauseingangstür in einem der Fußmattenzwischenräume gefunden. Beim Betreten des Hauses sah ich etwas glänzendes, das mich aufmerksam machen ließ. Schon auf den zweiten Blick erkannte ich, dass es Dein Ring war. Ich kannte ja Deinen Ring, denn ich sah ihn oft genug an Deiner Hand wenn wir Bus gefahren sind.“ „Florian – ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Ich bin so glücklich. Du bist bei mir und ich habe meinen Ring – was kann ich mehr wollen? Mein Glück ist perfekt!“ „Ja Eva, was wollen wir mehr? Wir haben uns. Wir zwei: die Sängerin und der Tierpfleger.“ Während sich beide erneut mit einem Glas Champagner zuprosten sagt Frau Heselmann zu Herrn Wildner „Erzähle mir von der Hunderenneneröffnung.“ „Willst Du das jetzt wirklich wissen?“ „Das, und noch viel mehr.“

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Manfred Bieschke-Behm).
Der Beitrag wurde von Manfred Bieschke-Behm auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.06.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Gedankenströme: Geschichten und Erinnerungen - zum Nachdenken und Innehalten von Heinz Werner



Kennen wir Heimat, was bedeutet dieser Begriff für moderne Nomaden und Kosmopoliten? Wo und was ist Heimat genau?
Haben wir nicht alle schon Zeichen übersehen oder falsch gedeutet, sind wir in der Lage, uns in hektischen Zeiten fallenzulassen, deuten wir Gesichter richtig? Vermutlich lächeln wir noch heute über bestimmte Begegnungen auf Reisen irgendwo auf der Welt, oder sie beschäftigen uns noch immer. Reisen bildet nicht nur, jede Reise prägt uns, öffnet den Blick für andere Menschen, Kulturen und ihre ganz eigenen Herausforderungen.
Gedankenströme beschreibt genau solche Momente – mal länger, mal ganz kurz – die uns zum Nachdenken zwingen und uns innehalten lassen. Es geht um Besinnliches und um Augenblicke, die jeder von uns kennt.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (1)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Liebesgeschichten" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Manfred Bieschke-Behm

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Der Voyeur von Manfred Bieschke-Behm (Leidenschaft)
Brennende Tränen - Teil II von Sandra Lenz (Liebesgeschichten)
TINI von Christine Wolny (Tiergeschichten)