Hildegard Kühne

Weihnachten

Weihnachten

Draußen werden die Tage immer kürzer, der Winter zieht ein. Die Geschäfte haben schon seit einigen Wochen die Auslagen ganz auf Weihnachten ausgerichtet. Wenn man in der Vorweihnachtszeit durch die Straßen geht, sieht man, dass die Schaufenster und Straßenzüge noch heller ausgeleuchtet sind, als in der übrigen Jahreszeit. Die Vorfreude wächst und die Hektik steigt.

Die Weihnachtszeit wird von der Adventszeit eingeleitet. Zur Adventszeit gehört auch ein wunderschön geschmückter Adventskranz, -gesteck oder ein -strauß mit Kerzen.
Das Warten und die Vorfreude auf Weihnachten können so aufregend sein. Die Adventskalender verkürzen die Zeit mit kleinen Überraschungen. Für große und kleine Kinder gibt es täglich kleine Geschenke oder Süßigkeiten, die hinter den versteckten Fenstern zu finden sind. In der dunklen Jahreszeit werden überall Kerzen angezündet, diese verbreiten eine  warme Atmosphäre.

Nun ist endlich der 1. Advent und viele Menschen kennen den kleinen Vers:

"Wenn ein Lichtlein brennt, feiern wir Advent,
brennen Lichtlein zwei, drei, vier,
feiern Weihnacht wir."

 

Mit dem 1. Advent ist das neue Kirchenjahr eingeleitet. Jetzt wird auch zu jedem Adventssonntag eine Kerze mehr angezündet. Die Kinder haben schon lange ihre Wunschzettel bei den Eltern angegeben.
Was ist heute noch für viele Menschen Weihnachten? Ist es nur noch ein Austauschen von Geschenken oder steckt noch mehr dahinter?
In vielen Haushalen wird gebastelt, gebacken, denn Stollen und Plätzchen gehören nun mal zum Fest. In den Wohnungen riecht es nach Zimt, Mandeln und Korinthen. Die Freude auf das Fest steigt mit jedem Tag mehr an. Irgendetwas liegt in der Luft, es ist so etwas Geheimnisvolles und so aufregend. Viele Kinder glauben nicht mehr an den Weihnachtsmann, aber es knistert und kribbelt trotz allem bei ihnen.

Wenn der Heilige Abend heran kommt, dann gehen die Familien gemeinsam in die Kirche zum Gottesdienst. Sie hören sich die Weihnachtsgeschichte an, diese Botschaft lautet:

Und der Engel sprach zu ihnen: "Fürchet euch nicht!
                                                   Siehe ich verkündige Euch große Freude, die
                                                   allem Volk widerfahren wird;
                                                   denn Euch ist heut der Heiland geboren,
                                                   welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids." Lukas 2;10,11

Und damit feiern alle das Fest der Freude und dazu gehören Wärme, Licht und Liebe.

 

                                                 -  Denn ohne Wärme ist unser Leben kalt,
                                                                                  -  auch ohne Licht versinken die Menschen im Dunkel,
                                                 -  und ohne Liebe verkümmern sie alle.

Diese drei menschlichen Bedürfnisse spiegeln sich in der Weihnachtsbotschaft wider. Die Wärme, von der Weihnachten erzählt, ist die menschliche Nähe.
Wenn die Familien wieder unter ihren wunderschön geschmückten Weihnachtsbäume sitzen, beginnen die lang ersehnten Bescherungen. Das ist die Freude und Ausdruck des Schenkens, das mit der Geburt des Heilands dem Volk geschenkt wurde.
Es wird gesungen und gemeinsam gespeist, es ist ein Fest für gemeinsames Begehen.

Alle rücken näher zusaammen zum Weihnachtsfest. Es werden Verwandte und Bekannte besucht oder sind selbst Gastgeber und haben viel Freude miteinander. Gemeinsam tauschen sie sich aus und freuen sich auf eine bessere Welt. Auf mehr Gerechtigkeit und Liebe, auf Besserung all dessen, was allen bedrückt und dass niemand mehr auf der Welt hungern muss. Mit diesen Wünschen können alle das fröhliche und besinnliche Weihnachtsfest in Liebe und Freude begehen.



In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern eine fröhliche und besinnliche Adventszeit.

 

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