Florian Klima

Eine Geschichte, extraterrestrischer Spezies Teil2


Teil2...

Die Kultur war neuerdings geprägt von der Ehre der Jagt, denn bis dahin hatten sie nur die Laufriten. Sie nannten sich selbst schließlich „Yautja“, was so viel wie, die Jägerrasse, bedeutet, die seit jeher, davon getrieben waren Beute zu machen, um zu überleben und ihren Ruhm zu festigen. Und sie machen jagt, auf Alles was eine gute Beute abgab.
Später dann, so heißt es, traf eine Gruppe der Jäger, in einer Höhle, auf eine Kreatur, die sie seit langem nicht mehr erblickt hatten, mit  fester schwarz glänzender Haut, einem langen, gewundenem Schädel, silbrig funkelnden Zähnen und einem zweiten Gebiss, das aus dem Maul raus geschossen kam und einem langen, spitzten Schwanz.
Es soll nur ein Jäger dieser Gruppe überlebt haben, der seinem Clanelder, Paya, vom Clan der schwarzen Klinge, davon berichten konnte, von den Spinnen die sich den Jägern, übers Gesicht gelegt hatten und dem riesigen, schwarzen Schlangenwesen. Dann brach die Seuche auf dem Heimatplaneten der Jäger, auf Yautja Prime aus. Die „Mei´hswei Kainde Amedha“ Die Plage der Schlangenwesen. Es wurden mehr und mehr, von diesen fremdartigen und todbringenden Viehchen und die Jäger wurden fast alle ausgelöscht.
Doch nach und nach erkannte, Paya, das die Quelle für diese Plage, die Höhle sein musste, in die er einst ging, als er die brennende Muschel am Himmel sah.
Paya beschloss sich selbst, zur Höhle der schwarzen Schlange zu begeben.
Viele Jäger, zogen mit ihm und viele mussten auf der Suche und im Kampf, ihr Leben lassen.
Paya fanden „Sie“ schließlich in der Höhle wieder. Erst, hatte „Sie“ nur einmal gebrütet, doch schon beim 2. Mal, waren es unzählige dieser tödlichen Biester.
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Als die Seuche das zweitem mal ausbrach, hatten sich die Yautja ebenso weiter entwickelten. Durch die große Herausforderung, vor der sie standen, entwickelten sie neue Waffen und jagten nicht nur mehr mit den Sperren sondern auch mit langen Klingen, die sie an den Unterarmen festgebunden hatten, mit geschärfte Wurfscheiben und mit Netzen, Ketten und kleinen Pfeilwerfern, sie trugen Rüstungen, die sie aus Teilen anderen Beutetiere und der weiter entwickelten Technik der Mala´kak, anfertigten. Sie hatten eine Pflanze gefunden, Hma´mi´de, ein farnartiges Buschgewächs, das ihnen, wenn sie verwundet waren, ihre Wunden heilte und ihre Kraft wieder zurückgab, um weiter kämpfen zu können. So gelang es der Gruppe von Jäger, angeführt von Paya, die Königin gefangen zunehmen, um den Feind besser keinen zulernen und wieder passende Waffen und Strategien zu entwickeln.
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Die Mala´kak versuchten ihrerseits, die Yautja zustudieren, mit Schleiern, die sie unsichtbar machten, doch die Jäger waren, nach und nach in der Lage, sie zu entdecken, zu bekämpfen und sich diese Teile, ihrer Technologie ebenfalls anzueignen. Die Yautja entwickelten sich und die Technologie, die sie erbeuten hatten, für ihre Zwecke, weiter, um jagt auf die berüchtigten und gefährlichen Schlangenwesen zumachen.
Der Erzählung nach, war es eins ihrer Weibchen, das die Mala´kak entdeckte und eine Gruppe der Männchen dazu brachte, jagt auf die zu machen, die diese todbringenden Seuche über sie gebracht hatten. Und so stahl die Gruppe der Jäger, eine, der neuen fliegenden Muscheln der Mala´kak. Als die Gruppe wiederkehrte, hatten sie, jeder, einen Kopf eines Mala´kak erbeutet und so gestattete sie dem Größten der Jäger, namens Wa´rl, sich mit ihr zu paaren.
Dieses Weibchen, die Kah´taya genannt wurde und Tochter des Paya gewesen sein soll, wurde besonders verehrt, als die Jägergöttin. Sie war die Begründerin der Menschenjagd.
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Die Jäger, die an der Gefangennahme der Königin beteiligt waren, brannten sich mit dem ätzenden Blut der gefallenen Gegner, ein Zeichen in die Stirn und ihre Waffen, als Ruhmesbekundung.
Sie genossen fortan, besonderes Ansehen unter allen Jägerclans und so wurden die Schlangenwesen, die begehrteste Beute und ein wichtiger Teil ihrer Stammeskultur.
Es wurde als oberste Ehre angesehen, gegen die Schlangenwesen zu kämpfen.
 
 
 
- Wort des ehrwürdigen Paya,
“ Payas Leitjin-de Hma'mi-de“
- Halte Dich an die ehrenvollen Gesetze von Paya, mögest du im Kampf fallen oder zum geehrten Jäger werden“ -
 
 
 
- Hierarchie, Klassifizierung und Codex der Jagd -
 
- Zu Oberst steht die Matriarchin,
zu Ehren der Jägergöttin, Kah´taya, die Tochter des Gott der Jagt „Paya“ war.
Sie befehligt Elder, Cleaner und Gelehrten und kümmert sich, mit unterstehenden Weibchen, um die Aufzucht der „Sauger“ der Jungen. Widersetzt sich eines der unterstehenden Weibchen der Matriarchin, handelt diese unverzüglich, um ihre Stellung zu waren und das Leben ihrer Nachkommen zusichern. Weibliche Yautja sind größer und stärker als die männlichen Exemplare, beteiligen sich aber nicht an der Jagd, sondern bleiben auf dem Heimatplaneten, kümmern sich um den Nachwuchs und die Ausweitung des Reviers.
- Eingeweihte, Kaste: Bloods
Nahezu jeder etwas ältere Yautja, der die „Kainde amedha chiva“ abgelegt hat, sich jedoch durch keine besondere Jagd von den anderen abhebt, befindet sich in dieser Kaste. Großteil der Bevölkerung.
 
- Elder, Gelehrte und Cleaner, Kaste: Fullbloods
Elder, Von den Elder gibt es nur wenige. Sie sind die Clanführer, gehen aber nicht mehr mit auf die Jagd, weswegen sie aber nicht weniger respektiert werden. Nur ein geehrter Jäger der ausgezeichnet wurde, kann in die Elderkaste aufsteigen. Bei allen "1. Jagden" leiten sie die Zeremonie, bei der die Jungen in die Neuling-Kaste, der Youngbloods aufgenommen werden.
 
- Gelehrte, Kaste: Fullbloods
Sie sind ausgezeichnet worden, da sie unzählige Jagden überlebt und Trophäen genommen haben. Meistens sind sie die Anführer einer Jagd. Meister der Jagd.
- Krieger und Cleaner, Kaste: Fullbloods
Sie sind Mitglieder einer Sekte, die es innerhalb der Yautja gibt. Sie jagen grundsätzlich alleine und ziehen in die Galaxis, um neue Trophäen zu finden. Weniger als 7% aller Yautja gehören dieser Sekte an. Sie werden sehr hoch angesehen und genießen gewisse Sonderrechte, da sie wie die Gelehrten, ausgezeichnet wurden, unzählige Jagden überlebten und Trophäen genommen haben. z.B. das Vorrecht auf eine gemeinsam entdeckte Beute, Jagt auf Bad Bloods ect.
 
- Die Jungen, Kaste: Youngsters
In dieser Kaste befindet sich jeder männliche Yautja, der jünger als 16 Jahre ist und noch nicht an der 1. Jagd, der „Kainde amedha chiva“ teilgenommen hat.
Männliche Yautja werden schon von frühen Kindesbeinen an in kleinen Jagden trainiert, um effiziente Killermaschinen abzugeben.
Eine der ersten Jagdübungen wie die Jagd auf einen jungen „Vy´Drach“, um zu lernen, wie man sich die erste Rüstung  anfertigt.
 
- Die Jagd Neulinge, Kaste: Youngbloods
Wenn sie ein gewisses Alter erreichen (16 Yautja-Jahre), werden sie zu ihrer ersten Jagd von den älteren des Clans mitgenommen. In dieser ersten Jagd lernen sie dann auch sogleich die oberste Beute kennen: die A-L-I-E-N-S. Die jungen, die diese erste Jagd überleben und es schaffen, Beute zu machen, werden in den Kreis der vollwertigen Jäger aufgenommen. Sie bekommen vom Clan-Führer in einer kleinen Zeremonie noch am Ort der Jagd, ein Mal auf die Stirn gebrannt unter zu Hilfenahme des säurehaltigen Alien-Blutes. Dieses Mal, drückt die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Clan aus und kennzeichnet den Yautja, als anerkannten Vollblutjäger.
- Die Diener „Chat´ch“
Die Feiglinge oder auch nicht mehr jagdfähigen eines Clans. Sie sind rechtslose Diener und Arbeiter. Unglückliche und erfolglose Überlebende Yautja werden ebenso, zu rechtslosen Dienern degradiert, oder ins Exil geschickt.
 
- Der Codex der Jagd
Die Yautja sind perfekte Kämpfer, neigen jedoch manchmal zu Blutlust, obwohl das Töten von "Nicht-Beute" oder "stärkerer Beute" durch den Jägercodex untersagt wird. Er besagt weiterhin, dass nur ein Lebewesen Beute ist, dass bereits selbst schon erfolgreich getötet hat. Ein Yautja soll ehrenvoll und glorreich töten, die Anweisungen eines erfahrenen Jägers befolgen und die Beute, die eine Jagd überlebt respektieren und gehen lassen. Wird eine Beute erlegt, wird der Schädel und die Wirbelsäule als Trophäe behalten. Gejagt werden oft nur Beutetiere, die einen hohen symbolischen und anerkannten Wert in der Yautja-Gesellschaft haben und als schwer erlegbar gelten. Durch das Erlegen einer solchen Beute, erlangt ein Yautja innerhalb des Clans mehr Ansehen und Ehre. Da die gesamte Kultur der Yautja rund um die Jagd angesiedelt ist, basiert die Hierarchie innerhalb eines Clans auf der Anzahl, ehrenhaft erbeuteter Trophäen.
 
- Kainde amedha chiva – Die erste Jagd auf Hartfleischer
Wird meist auf, von Humanoiden besiedeltem gebiet abgehalten, da Sie als Burttiere für einen speziellen Feind gebraucht werden.
Die „Aliens“. Das Mannwerdungsritual.
In seltenen Fällen wurden Humanoide auch entführt und zum Austragungsort gebracht.
 
 
 
- Pyode amedha yaut – Die Jagd auf Weichfleischer
Ist die gezielte Jagd auf Enschen*, ausgewählt wird nur kampferprobte und kampfbereite Beute, wo von sich jeder Jäger, der eine solle Jagd antritt, auch sich selbst überzeugen muss.
Nur für geübte Jäger, die auch an der „Kainde amedha chiva“ teilgenommen haben.
 
- Gry'zou´yaut – Die Großwildjagd
Ist die Jagd auf zum Beispiel, eine xenomorphen Königin, da diese allein nur sehr schwer zu erlegen ist. Nur wenige langjährig geschulte Vollblutjäger, vollbringen dieses Meisterstück der Jagdkunst.
 
- Vy´drach yaut -
Wenn ein Yautja, die „Vy´drach“ Jagdprüfung oder auch den Speermeister genannt, ablegt, kann er eine spezielle Rüstung erwerben, bestehend aus der Panzerhaut eines Vy'drach. Wenn der Jäger den  Vy'drach tötet, kann er die Haut der Beute, zu einer Rüstungen fertigen, die Wärme-, Plasma- und Säure absorbiert zu einem gewissen Grad stand hält. Speermeister deshalb, da man ein „Vy´drach“ nur mit äußerst präzisen Stößen oder treffen mit dem geworfenen Speer, töten kann.
 
- Abtrünnige oder Bad Bloods
Wird eine Regel des Codex jedoch gebrochen, zählt der Jäger als Abtrünniger und somit als Beute, er müsst ins Exil oder muss getötet werden und darf von Cleanern, Gelehrten oder der Edler-kaste gejagt werden.
Bad Bloods, sind, wie der Kopf einer xenomorphen Königin, eine sehr begehrte Trophäen.
 
 
- Die Wolf und Hund -
Einige waren überzeugt davon, das sie durch ihren technologischen Fortschritt und die Weiterentwicklung, ihres Heilungsserums, das sie aus der Heilpflanze „Hma'mi'de“ gewannen, noch größer und stärker werden zu können. Doch das wurde erst als Missachtung der natürlichen Auslese der Jagd angesehen.
Einige ausgestoßene, wanderten aus den Hauptkolonien aus und gründeten neue Klans. Durch den geologischen Bedingungen, veränderten sie sich, vergleichbar wie etwa, ein Afrikaner oder ein Chinese. Sie waren ausgestoßene, doch sehr gefürchtet.
So entwickelten sie sich weiter, doch sie veränderten auch ihre Gene, mit dem verbesserten Serum.Zu gut der letzt, kaperten sie einige Schiff und rekrutierten auch noch Abtrünnige und Bad Bloods, die auf Strafplaneten oder im Exil waren.
Nur war die Stammesfehde in vollem Gange.
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- Dtai'k-dte sa-de nav'g-kon dtain'aun bpide - Der Kampf hört nicht eher auf bis einer der zwei Beteiligten den Tod gefunden hat.
- Nain-desintje-Paya-da - der Sieg nach den strengen Jagdregeln Paya´s und der der Yautja
- Thin-de le´hasuan ´aloun´myin-del dpi de gka-de hasou.ed Paya -
Lerne und steige auf, in dem Du von deiner Beute lernst oder beende dein Sein im Tanz aller gefallenen Götter
- Te'dqi - Ausdünstungen des Xenomorphs, Alienschleim
- Cetanu – Der Gott des Todes
- Die Worte Paya´s -
Zusatzinformation
*Enschen = Menschen (da die Rasse der Jäger, die Yautja, mit den abspreizbaren Fibrillen aus gestattet sind und keine Lippen haben, können sie, bestimmte Buchstaben, nicht betont aussprechen)
*Die kleine/große Muschel der Jäger = das Raumschiff.
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.12.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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