Rolf Grebener

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte.                                                        
Der Kalender war schon sehr dünn. Es war kalt geworden. Der frisch gefallene Schnee hatte eine Weihnachtslandschaft gezaubert. So schön war es schon Jahre nicht mehr gewesen. Lehrer Harms genoss den malerischen Blick aus dem Klassenfenster. Auf dem Schulhof tobten die Kinder im Schnee.  Die Pause ging heute viel zu schnell zu Ende. Durchgeschwitzt, mit roten Köpfen, stürmten die Kinder in die Klasse. Herr Harms lachte. Er hatte sich eine Hausaufgabe für morgen, dem letzten Schultag vor den Weihnachtsferien ausgedacht. Eine Zeichnung mit Bildbeschreibung sollte es sein. Weihnachtsfreude aus Kindersicht,  war wohl ein interessantes Thema. Endlich war es soweit.  Die Zeichnungen der Kinder-Weihnachtsfreuden  wurden eingesammelt.  Das Bild von Johann, zeigte die Hirten auf dem Felde mit ihren Schafen.  Ein Engel in weißem Licht stand zwischen ihnen.   Siehe, ich verkündige euch eine große Freude, den euch ist heute der Heiland geboren, war unter diesem Bild zu lesen.
Luises Bild zeigte ein rotes Fahrrad. ----- Dazu schrieb sie:  Ich wünsche mir ein neues, rotes Fahrrad, ich freue mich so sehr.  Herr Harms schmunzelte. Der Lehrer war zufrieden mit dem was er sah. Das Bild von Heiko jedoch, setzte allem die Krone auf. Heiko war ein kleiner, begabter  Zeichenkünstler. Lange betrachtete Herr Harms Heikos  Kunstwerk.   Ein vergleichbares Weihnachtsbild hatte der Lehrer noch nicht gesehen.  Im Dunkel war das Jesuskind in der Krippe zu erkennen. Dazu Maria und Joseph, die Hirten, die Weisen aus dem Morgenland, sowie  Kühe und ein Esel, alle schlafend. Das Dunkel wurde durch ein freundliches, lachendes, durch ein überaus strahlendes  Gesicht durchbrochen.  Der Schein dieser Strahlen, zeigte die Figuren  im warmen Licht.   Unter diesem Bild war zu lesen,  Stille Nacht, Heilige Nacht, alles schläft,  -------   Ohwie lacht.  So hatte Heiko sich den Text aus dem Weihnachtslied, Stille Nacht vorgestellt. Auch wenn er den lachenden Mund auf seinem Bild, Ohwie genannt hatte,  war seine Zeichnung dennoch ein Bild des Friedens.
Was bedeutet  Weihnachten für uns?   Wir erinnern uns an die Geburt eines Mannes, dessen Lehre die Welt veränderte. Die Lehre dieses Mannes war und ist das Fundament der Christlichen Demokratischen Union.   Blicken wir zurück auf das Jahr 1945.                       Deutschland lag im Dunkel seiner Vergangenheit. Der zweite Weltkrieg  hatte  sein unsägliches Ende gefunden.  Deutschland lag in Schutt und Asche.     Trauer, gepaart  mit Schuldgefühl, schien die Menschen zu erdrücken.   Bange Fragen quälten das Volk.  Wird die Welt uns je vergeben? Haben wir  das Recht zu hoffen?   Zu keiner Zeit sehnten sich die Menschen mehr nach Frieden und Vergebung.
In dieser Zeit der Hoffnungslosigkeit, gründeten bekennende Christen in verschiedenen Städten, christliche Parteien. Aus deren Zusammenschluss,  entstand die CDU.  Der erste Leitsatz dieser Christlichen Demokratischen Union, offenbarte den Menschen, mit welcher Hilfe sie den Weg aus dem Dunkel finden wollte.
 Im Glauben an den lebendigen Gott beugen wir uns vor seinen
Geboten, den wahren und einzigen Stützen sozialer Ordnung und
Gemeinschaft.  So der erste Leitsatz.
 
Da der Mensch aus biblischer Sicht, nach Gottes Ebenbild geschaffen wurde, ist nach christlichem ermessen, seine Würde heilig.   So lesen wir dann auch im ersten Artikel des Grundgesetzes:
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dieser Artikel wurde besonders  zum Segen für bedürftige und behinderte Menschen. Die Führsorge im sozialen Netz,  machte auch dem Hilfslosen, dass Leben, lebenswert.
 Der erste Bundeskanzler und Vorsitzender der CDU,  Dr. Konrad Adenauer, führte gemeinsam mit seiner Schwesterpartei der CSU, durch den Geist der christlichen Lehre, Deutschland aus der Finsternis.  Die Welt wunderte sich über ein total verändertes Land.  Der Neue Geist öffnete den Politikern das Tor zur Welt.
 Die Gründer hatten nicht auf Sand gebaut. Versöhnungsbemühungen mit den Nachbarstaaten waren gesegnet. Erzfeinde wurden Freunde.  Das schnelle wachsen der Wirtschaft, sah die Welt als Wunder an.
 Liebe Parteifreunde!
Unsere Leitsätze haben an Kraft nicht verloren.  Erkennt  der Wähler in unser Wirken das Fundament der CDU, wird es auch heute noch Wunder geben. Menschen wollen sich orientieren. Auch Atheisten mögen Verlässlichkeit.  Niemand möchte wirklich Protestwähler sein.  Wir werben um Vertrauen.   Hoffnungsvoll gehen wir gemeinsam in ein neues Jahr. Der Blick ist auf die Landtagswahl am 20.Januar gerichtet.
Mit Worten von Dietrich Bonhoeffer möchte ich diese kleine etwas andere Weihnachtsgeschichte beenden.
Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag. Gott ist mit uns, am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.   
                                                                                                                                                                                  
                                      

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.12.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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