Marco Schaack

Gedanken zur Weihnachtszeit

Das Weihnachtsfest
 

24. Dezember:

 
Die Mutter freut sich auf das Weihnachtsfest

Der Vater auch

Die Kinder auch

Alle hoffen, dass das kommende Fest schöner wird als das vom letzten Jahr

Der Vater richtet den Tannenbaum auf und schmückt ihn

Die Mutter kocht später das Weihnachtsessen und freut sich auf das Fest

Der Vater geht in ein Wirtshaus

Die Kinder helfen der Mutter beim Tischdecken und beim Kochen

Der Vater ist immer noch im Wirtshaus und schon beim 3. Bier angelangt

Die Mutter ist mit dem Kochen fertig und wartet auf den Vater

Die Kinder langweilen sich, wollen essen, warten aber auf den Vater

Der Vater ist immer noch im Wirtshaus und schon beim 5. Bier angelangt

Die Mutter macht sich Sorgen um den Zustand des Vaters

Die Kinder ebenfalls

Die Mutter und die Kinder denken an das Weihnachtsfest vom letzten Jahr und werden traurig

Der Vater kommt irgendwann während des Abends nach Hause – stockbesoffen

Die Mutter sagt nichts, weil sie sich nicht traut

Die Kinder fürchten, dass es wieder so wird wie im letzten Jahr
Der Vater regt sich auf, dass das Essen kalt ist

Die Mutter und die Kinder sagen nichts, sie wissen, dass sie jetzt besser ruhig sein sollen

Der Vater macht unangepasste und freche Bemerkungen

Die Mutter weint

Die Kinder wissen, dass dieses Weihnachtsfest genauso schlecht enden wird, wie das vom vorigen Jahr

Der Vater schmeißt seinen Teller zur Wand und verfehlt die Mutter nur sehr knapp

Die Mutter weint noch mehr und bekommt Angst, da sie weiß wie das alles noch enden wird

Die Kinder müssen am Tisch sitzen bleiben – Befehl vom Vater

Der Vater ist für einige Zeit ruhig

Die Mutter weiß, dass das nur die Ruhe vor dem Sturm ist

Die Kinder ebenfalls

Der Vater schickt die Kinder zu Bett

Die Mutter weiß warum er das tut, die Kinder ebenfalls

Der Vater bleibt ruhig sitzen bis die Kinder im Bett sind

Die Mutter weiß, was jetzt kommt

Die Kinder liegen im Bett und ziehen sich die Kopfkissen über die Ohren

 
25.Dezember:

 
Die Kinder haben kaum geschlafen, stehen aber trotzdem schon auf
Die Mutter hat im Gesicht und an den Armen blaue Flecken

Die Kinder wundern sich nicht, sie kennen das

Der Vater fragt wo das Frühstück bleibt

Die Mutter macht das Frühstück

Die Kinder wundern sich nicht (mehr)

Es ist nur eine Geschichte, auch wenn ich es selbst erlebt habe. Ich beurteile und verurteile niemanden (mehr).

Ich lebe mit meiner Vergangenheit und versuche schon längst nicht mehr nur zu überleben
Marco Schaack, Anmerkung zur Geschichte

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