Nelly Braunstein

Die Neue

Wieder einmal lief sie mit ihrer Mutter hinter einem neuen Direktor in den Gängen einer neuen Schule. Sie sah zu ihrer Mutter und lächelte. „Ist doch nur dieses eine Jahr noch Schatz“, flüsterte sie ihr zu. Susi sah wieder nach vorne.
Dank ihres Vaters war das nun schon die vierte Schule in den letzten drei Jahren und jedes Mal war es von neuem ein Spießrutenlauf sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden ohne anzustoßen.
Susi seufzte und sah durch ein Fenster auf den Schulhof. Trostlos, war ihr einziger Gedanke.
Hr. Schneider war stehen geblieben und hielt eine Tür offen: „ So hier wären wir. Guten Morgen Frau Beil!“ Susi und ihre Mutter waren mit ihm in das Sekretariat getreten und standen nun vor dem Tresen der Sekretärin. „ Das ist Frau Schmidt und ihre Tochter Susanne. Seien sie so nett und geben sie ihr den Stundenplan der 12b und die entsprechenden Bücher.“ Frau Beil lächelte sie freundlich an und nickte. „Gerne. Bitte nehmen sie doch dort hinten Platz, es wird einen Moment dauern.“
Susi verabschiedete sich höflich von Herrn Schneider und nahm auf dem zugewiesenen Stuhl Platz.
Ihre Mutter trat neben sie. „Soll ich noch warten“ Etwas genervt zwang sich Susi zu einem lächeln: „Ich glaube ich habe jetzt mehr als genug Übung darin Mama! Geh ruhig. Wir sehen uns dann heute Nachmittag.“ Ihre Mutter lächelte nun auch und ehe Susi sich wehren konnte hatte sie ihr einen Kuss auf die Wange gegeben. „Tschüss Liebes!“

Susi sah sich um. Wie konnte man nur in so einem hässlichen Raum arbeiten. Alles grau, nur ein paar Pflanzen bildeten grüne Farbkleckse in der trostlosen Einrichtung. Ihr Blick fiel auf Frau Beil, die etwas in ihren PC tippte. Selbst ihre Kleidung war grau.

So.“, stand Frau Beil plötzlich auf: „Das hier ist ihr Stundenplan. Die Bücher hole ich ihnen gleich. Später wird ihr Klassensprecher sie dann abholen und ihnen alles zeigen.“ Ihr Lächeln war immer noch freundlich und Susi musste es einfach erwidern.

Während sie wartete prägte sie sich ihren Stundenplan ein. So etwas konnte sie gut, was ihr den Anfang in einer neuen Schule immer etwas leichter machte, denn wenigstens die Lehrer konnten ihr nichts vormachen.
Sie sah auf die Uhr. Wie lange sollte sie denn noch hier herum sitzen. Sie war siebzehn also würde sie es sicher auch allein schaffen ihre Klasse zu finden. Sie packte ihre Bücher nickte Frau Beil zu und verließ das Büro unter dem erstaunten Nachruf von Frau Beil: „Aber sie werden doch abgeholt.“

Sie stieg die Treppe zum zweiten Stock empor und wäre beinahe von einem jungen Mann umgerannt worden.
„Kannst du nicht aufpassen?“ schimpfte sie und bückte sich nach einem Buch das ihr aus der Hand gefallen war. Der hatte sie doch nicht mehr alle. Der Angesprochene drehte sich kurz um grinste und sagte. „Sorry, hab' s eilig aber wenn du mir deine Telefonnummer gibst ruf ich dich später an, dann können wir das ausdiskutieren.“ Susi wollte ihm etwas erwidern, doch er war schon auf der nächsten Treppe.„Idiot“, rief sie ihm hinterher, in der Hoffnung das er es hörte.

Vor ihrer Klasse atmete sie tief durch setze ihr freundlichstes Lächeln auf und klopfte an die Tür.
„Herein“ rief eine Männerstimme von innen. Susi öffnete die Tür und sagte freundlich: „Guten Morgen Herr Dr. Berger. Ich bin Susi Schmidt,“ der Angesprochene sah sie erstaunt an und gab ihr die Hand. „Guten Morgen Frau Schmidt. Ich hatte sie eigentlich in der Begleitung von John erwartet, aber gut. Nehmen sie doch Platz. Dort hinten ist noch etwas frei.“ Susi nickte und schlängelte sich zwischen den Tischen hindurch zu ihrem Platz.Oh wie es hasste so begutachtet zu werden. Sie wusste, dass sie nicht hässlich war, aber diese Blicke waren ihr zuwieder.
Sie hatte ihren Schreibblock und einen Stift herausgeholt und begann etwas hinein zu kritzeln, als die Tür des Klassenzimmers sich erneut öffnete und der Typ von der Treppe eintrat. Susi sah gar nicht auf, und bemerkte es erst als er sich neben sie setze und sagte: „So geht es natürlich auch, aber ich dachte wir lassen es langsam angehen.“
Susi wandte sich ihm mit einem genervten Blick zu. „Wenn du meinst. Aber ich denke deine Hand würde sich doch sehr vernachlässigt vorkommen.“ Er grinste: „Ist das ein Angebot?“ Susi versuchte ihn zu ignorieren., doch er machte weiter. „Ich wusste das heute ein guter Tag werden würde. Du hattest ja nicht einmal die Geduld im Sekretariat auf mich zu warten, wie soll das nur später werden. Ich kann nicht immer sofort für dich da sein.“ Susi tat als würde sie ihn nicht hören und starrte nach vorne.
Bevor ihr Nachbar, von dem sie ja jetzt wusste das er John hieß, etwas weiteres sagen konnte, wurde sie von Dr. Berger angesprochen. „Susi können sie mir sagen, was sie darüber denken, das sich die Nationalsozialisten die Werbung und das damalige Bild der Frau so zu nutzen gemacht haben?“ Susi war erleichtert. Diese Frage hatte sie in mehr als einer Klausur schon beantwortet.
Nach der Stunde hatte sie etwas Zeit und suchte, wie sie es bei den letzten Schulen auch getan hatte, einen Weg zum Dach.
Vorsichtshalber legte sie etwas zwischen die Tür damit diese nicht zufallen konnte und sah sich auf dem Dach um. Im Schatten eines Schornsteines setzte sie sich hin und Schlug ihr Notizbuch auf.

Sie war gerade ins schreiben vertieft, da schreckte sie eine ihr nur all zu bekannte Stimme auf.: „Na Schönheit, hast du auf mich gewartet?“ Susi klappte ihr Buch zu und sah ihn böse an: „Wusste nicht, dass wir verabredet waren!“ Jetzt hatte dieser eingebildete möchtegern Casanova ihr auch noch das Dach verdorben. Sie steckte ihr Buch in ihren Rucksack und erhob sich. „Du willst schon gehen?“ Er stellte sich ihr in den Weg. „Muss ich dich um Erlaubnis fragen?“ Sie versuchte an ihm vorbei zu gelangen, doch wieder trat er ihr in den Weg. Sie funkelte ihn wütend an.
„Du siehst niedlich aus wenn du wütend bist.“ sagte er und stupste ihr auf die Nase. Susi wurde nun  richtig sauer: „Lass mich durch“ zischte sie. Er grinste immer noch. „Wir sehen uns meine Schöne.“ Ohne sich noch einmal umzudrehen, zeigte sie ihm über der Schulter den Mittelfinger und verließ das Dach.
Wie froh war sie, als sie am Nachmittag Zuhause in ihrem Zimmer auf ihrem Bett lag. Die Schulen davor waren schon nicht toll gewesen, aber diese hier übertraf die anderen bei weitem.
Und dann dieser John. Für wen hielt der sich? Brat Pitt?

Sie setzte sich wieder aufrecht hin und sah aus dem Fenster. Es war schönes Wetter. Vielleicht sollte sie die letzten schönen Tage ausnutzen und noch einmal schwimmen gehen. Sie packte ihre Sachen und verabschiedete sich von ihrer Mutter.
Mit dem Fahrrad fuhr sie zum nahegelegenen Freibad und freute sich schon auf das angenehme Gefühl des Wassers und der Sonne auf ihrer nackten Haut.
Schnell suchte sie sich einen schattigen Platz und zog ihr Kleid aus, das sie über ihren Bikini gezogen hatte. Oh es war herrlich in das Wasser einzutauchen und es kühl auf ihrer Haut zu spüren.

Sie bemerkte nicht das sie beobachtet wurde und lächelte als sie wieder auftauchte um einige Bahnen zu Schwimmen.
Als sie die zweite Bahn schwimmen wollte tauchte vor ihr plötzlich ein Kopf aus dem Wasser auf und grinste sie an.
„John!“, fluchte sie und sein Grinsen wurde noch breiter. „Du verfolgst mich also doch!?“ sagte er selbstsicher. Susi schwamm an ihm vorbei doch er war schnell neben ihr. „Was ist denn los? Hast du mich nicht vermisst?“ Susi tauchte unter und hoffte das er verschwinden würde, doch als sie auftauchte war er immer noch neben ihr. „Was willst du von mir John?“, sie blickte ihm direkt in die Augen und funkelte ihn an, was ihn zu amüsieren schien. „Oh, da gibt es einiges, aber das ist für das Schwimmbad nicht das richtige!“ Susi schnaufte ungeduldig. „Soll das jetzt immer so laufen?“ John strich sich eine Strähne aus der Stirn. „Kommt ganz auf dich an.“ „ Das Gefühl habe ich aber nicht.“
Hinter ihnen beschwerten sich Leute die schwimmen wollten. „Ist ja gut“ Schimpfte sie zurück und schwamm, gefolgt von John, an den Beckenrand. „Geh mit mir was essen.“ sagte John direkt heraus. Susi war wenig überrascht. „Nicht in diesem Leben“ John kam näher auf sie zu. „Dann musst du mit meiner ständigen Anwesenheit leben!“ Er küsste sie schnell auf die Wange und schwang sich auf den Beckenrand. „Wir sehen uns morgen in der Schule Schönheit!“
Susi war wütend. Wirklich, was glaubte er denn wer sie war?

Am nächsten Morgen wollte sie am liebsten nicht aufstehen. Nicht nur das sie wieder in die Schule musste, in der sie Niemanden kannte, nein John würde sie auch nicht in Ruhe lassen.
Müde stand sie vor ihrem Kleiderschrank und überlegte was sie anziehen sollte. Vielleicht sollte sie ihre Fußballhose anziehen daran konnte man doch nichts attraktiv finden. Ein schlabber Shirt drüber und sie sah sich zufrieden im Spiegel an. Die Haare hatte sie streng zurück gekämmt und zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden. Sie fand sich selber hässlich.

In der Schule lief es tatsächlich besser. Sie vermied es vor John in der Klasse zu sein und setzte sich nach ganz vorne. Mit dem Unterrichtsstoff hatte sie keine Probleme und war schon wieder besser gelaunt als die letzte Pause kam.

Sie stand mit ihrer Sitznachbarin aus der letzten Stunde vor der Klasse und unterhielt sich, als diese plötzlich rot wurde und kicherte. „Was ist denn los, Magda?“ fragte sie irritiert. Magda kicherte weiter und sagte. „John starrt die ganze Zeit schon zu uns rüber.“ Susi hatte keine Lust sich umzudrehen. „Sag bloß du findest den toll?!“ Magda kicherte und nickte. „Den findet doch die ganze Oberstufe toll. Aber er ist unerreichbar für Leute wie uns!“ Susi musste sich ein Lachen verkneifen. Dann hatte ihr Outfit also die erhoffte Wirkung.
„Was kann an dem schon so toll sein, wenn er so wählerisch ist?“ sagte sie aufmunternd. Magda nickte: „Du hast recht, aber er sieht nun mal verdammt gut aus.“ Susi zuckte mit den Schultern. „Kann sein.“
Magda kicherte immer noch, so das Susi sich doch umdrehte. Etwa zehn Meter von ihnen entfernt stand John an die Wand gelehnt und sah zu ihnen rüber. Als er ihren Blick bemerkte grinste er und winkte ihr zu. Magda wurde über rot im Gesicht und kicherte noch mehr. „ Er hat uns zugewunken Susi. Oh mein Gott, das ist der beste Tag ,meines Lebens!“
Das reichte Susi. Der hielt sich nicht nur für unwiderstehlich, er schaffte es auch, dass andere das dachten. Am liebsten wäre sie zu ihm gegangen und hätte ihm eine runter gehauen, doch das hätte ihn sicher nur bestätigt.
„Magda, wir sehen uns gleich, ich muss noch mal auf die Toilette.“ Susi nahm ihre Tasche und ging.
Als sie jedoch wieder heraus kam, stieß sie mit John zusammen, der direkt vor der Tür gestanden hatte. Zornig schob sie ihn zur Seite, doch er hielt sie fest und drückte sie gegen die Wand. „Gut siehst du aus Schönheit“ Susi versuchte lässig zu wirken, doch in ihr tobte es. „Oh danke. Nur für dich mein Schatz“ Sie versuchte sich zu befreien, doch er war stärker als sie.

„Warum bist du heute so kratz-borstig? Wir haben uns doch gestern so gut verstanden.“ Susi lehnte ihren Kopf an die Wand, da er ihr näher kam. „Lass mich in ruhe!“ fauchte sie.
Er lächelte siegessicher.
„Ich lass dich gehen, wenn du mit mir essen gehst.“ Susi verengte ihre Augen zu Schlitzen und funkelte böse. „Nie im Leben.“ Sein Lächeln blieb, und zeigte nichts als Triumph. „Dann werden wir wohl die nächste Stunde verpassen.“
Susi war sichtlich erstaunt. Was wollte er eigentlich? „Na gut, aber nur wenn wir Magda mitnehmen. Sie soll sehen wie nett du bist!“ lächelte sie jetzt überlegen. Wie verdutzt war sie aber, als er sagte. „Ist gut.“ Und sie los ließ. „Ich hol dich morgen um halb acht ab.“ Susi war verwirrt und sagte nur noch: „Vergiss nicht Magda Bescheid zu sagen!“ und ging schnell in Richtung Klasse. Sie sah nicht das breite Grinsen auf seinen Lippen als er ihr hinterher schaute.

Er lies sie tatsächlich in Ruhe, zu mindestens für den Rest des Tages und am darauffolgenden Morgen in der Schule.
Insgeheim hoffte sie, das er sie nur ärgern wollte und sie nicht abholte, doch er grinste ihr zu als sie ihm auf dem Flur begegnete.

Sie saß am Nachmittag an ihren Hausaufgaben und hatte die Zeit vollkommen vergessen, als es an ihrer Zimmertür klopfte. „Ja“ sagte sie ohne aufzuschauen. „Du hast Besuch“ hörte sie die Stimme ihrer Mutter, was sie doch erstaunt aufblicken lies. Neben ihrer Mutter stand Magda, in einem blauen Kleid, welches sehr unvorteilhaft an ihr aussah, sie aber scheinbar unglaublich schick fand.
„Hallo Magda“, sagte sie überrascht.
Ihre Mutter hatte die Tür wieder geschlossen und Magda stand noch verlegen im Raum. „Hallo.“ Susi stand auf. „Was kann ich denn für dich tun? Brauchst du irgendwas für die Schule?“
Susi hatte ihre Verabredung vollkommen vergessen, denn ihr Kopf war noch voller Formeln von der letzten Aufgabe die sie gerechnet hatte. Magda grinste verlegen. „Aber John holt uns doch in einer halben Stunde ab.“ Susi hob die Augenbrauen erstaunt in die Höhe. Er hatte sie also tatsächlich mit eingeladen.
„Oh, ja. Ist es schon so spät?“ Sie sah auf die Uhr. „Tja, ich bin noch gar nicht fertig. Vielleicht solltest du mit ihm alleine gehen.“ Susi sah ihre Chance gekommen. Magda sah sie erschrocken an: „Das geht doch nicht. Er hat gesagt er holt uns beide bei dir zuhause ab und wir gehen was Essen.“
Susi lächelte sie freundlich an. „Das wird er schon verstehen! Weist du was, ich mach dich jetzt mal richtig schick, dann wird er gar nicht merken, dass ich nicht da bin!“ Magda sah an sich herunter. „Meinst du?“ Susi nickte aufmunternd und war schon an ihrem Kleiderschrank um einige Kleider herauszuziehen.

„Hier, das wird dir stehen, es passt zu deinen Augen.“
Magda lies alles mit sich geschehen, auch wenn sie mehr als skeptisch aussah. Mit geschickten Händen legte sie ihr ein leichte Make up auf und betrachtete sie zufrieden.
„Perfekt. Du siehst wunderschön aus. Wenn er das nicht sieht, ist er ein Idiot.“ Sie drehte Magda zum Spiegel um und sah zufrieden ihr strahlendes Gesicht.
Genau in dem Moment klopfte es wieder an ihre Tür. „Susi, unten wartet ein junger Mann, er möchte euch abholen.“ „Ist gut.“
Susi sah Magda noch einmal zufrieden an und sagte. „Ich wünsche dir einen schönen Abend. Ruf mich an, wenn er dir blöd kommt oder wenn sonst noch was ist.“ Magda sah nervös aus und Atmete tief durch. „Danke!“ Und damit schob Susi sie zur Tür hinaus.

Gespannt wartete sie ob John ihre Ausrede akzeptierte, doch als sie nichts mehr hörte, musste sie zufrieden lächeln. Hoffentlich erwies er sich nicht als so großes Arschloch, das er Magda wenigstens einen schönen Abend bereitete.

Gegen zehn Uhr, Susi saß gerade auf ihrem Bett und las in einem Deutschbuch, klingelte ihr Handy. „Hallo Magda!“ flötete sie gut gelaunt. „Susi du bist die Beste!“ kam von der anderen Seite jubelnd zurück. Susi fiel ein Stein vom Herzen. „Erzähl.“ sagte sie deshalb schnell. Magda plapperte auch sogleich drauf los.
Er war mit ihr Pizza essen gegangen und hatte ihr gesagt, wie toll sie aussah. Er hatte sich sehr nett mit ihr unterhalten und war gar nicht so wie sonst. Nein nach Susi hatte er nicht gefragt, nur am Anfang. Er hatte sie sogar nach hause gebracht und sie auf die Wange geküsst.
Magda quietschte vor Freude.
Susi musste lächeln.
Dann war es ja doch zu etwas gut gewesen, dass sie sich das hatte gefallen lassen.
Die beiden verabschiedeten sich und Susi schlief an diesem Abend mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen ein.
Als sie am nächsten Morgen in die Schule kam wartete Magda schon auf sie. „Ich hab' dir dein Kleid wieder mitgebracht.“ strahlte sie. Susi nahm die Tüte entgegen. Magda hakte sich bei ihr unter und plauderte weiter: „Hast du Lust heute mit mir in die Stadt zu kommen. Du musst mich unbedingt beraten, das sah einfach toll aus gestern.“ Susi nickte, warum nicht. Es war Freitag also keine Verpflichtungen etwas sofort zu erledigen. Unter derlei Geplauder kamen sie in der Klasse an und setzen sich auf ihre Plätze.
Als John kam, lächelte er Magda zu und setzte sich dann neben Susi. „Ich habe dich vermisst, meine Schöne!“ flüsterte er ihr zu. Susi sah ihn mit hochgezogenen Brauen an. „Schade für dich. Ich dachte der Abend war schön.“ Er lächelte vielsagend: „Eifersüchtig?“ Susi pfiff verächtlich durch die Zähne. „Auf wen?“ Er schwieg.

In der Pause hielt er sie zurück, als sie mit den anderen nach draußen wollte. „Was willst du?“ sie sah genervt aus. „Du schuldest mir noch ein Date!“ „ Tu ich das? Das hattest du doch gestern!“ Er lachte. „So einfach geht das nicht. Es ist Freitag, heute hast du keine Ausrede. Ich hol dich ab.“ Susi riss ihren Arm zurück, den noch immer fest gehalten hatte, sah ihn noch einmal wütend an und ging hinaus. Was viel ihm nur ein. Warum schaffte er es immer wieder sie so Wütend zu machen.

Magda wartete vor der Sporthalle auf sie. „Wo warst du denn?“ Susi versuchte freundlich zu sein. „Ich musste noch was klären.“
Die Stadt war voll an diesem Tag und Susi hatte mühe sich mit Magda durch die Geschäfte zu kämpfen, doch es machte Spaß. Sie probierten an und Susi zeigte ihr wie sie was kombinieren konnte. „Oh sieh nur“, sagte sie. „Das würde sicher bezaubernd aussehen.“ Sie holte ein leichte Sommerkleid von der Kleiderstange und hielt es vor sich. Es war aus zartem weißen Stoff mit lachsfarbenen Blüten darauf. Magda nickte. „Du solltest es anprobieren.“ Susi schüttelte den Kopf. „Nein, für dich. Wir sind doch deinetwegen hier!“ Magda lachte und schob sie zu den Kabinen. „Los probiere es an!“
Susi betrachtete sich im Spiegel. Wie angenehm sich der Stoff anfühlte.
Sie trat zu Magda heraus und freute sich, als diese nickte. „Du siehst wunderschön aus. Nimm es.“
Zufrieden kam sie nach Hause und ihre Mutter fragte erstaunt: „Du lebst dich ja erstaunlich schnell ein. So lang warst schon lange nicht mehr weg.“ Susi küsste sie auf die Wange. „Ich hab mir was tolles gekauft. Ich für es dir gleich vor, und dann essen wir. Ich hab einen Bärenhunger!“
Susi verschwand in ihrem Zimmer und zog sich um. Öffnete ihre Haare und sah sich zufrieden im Spiegel an. Vielleicht noch etwas Wimperntusche?
Ihre Mutter sah sie bewundert an. „Du wirst immer hübscher, Liebes.“
Sie wollte gerade aufstehen um mit ihr in die Küche zu gehen, da klingelte es an der Tür. „Ich geh schon.“ sagte ihre Mutter und Susi verschwand in der Küche. Ihre Mutter kam schnell zurück und streckte Kopf zur Tür herein. „Der junge Mann von gestern ist da und sagt ihr währt verabredet.“ Susi sah sie erschrocken an. „Ich hoffe du hast ihm gesagt, dass ich nicht da bin!“ Ihre Mutter lächelte entschuldigend und schüttelte den Kopf.
„Lenk ihn ab, so kann ich nicht weg gehen.“ Jetzt war ihre Mutter erstaunt. „Aber du siehst gut aus.“ Susi verdrehte die Augen. „Mama!..... Dann muss es halt so gehen!“ Sie warf ihrer Mutter einen wütenden Blick zu und stampfte aus der Küche.

Nicht ganz unzufrieden, bemerkte sie den anerkennenden Blick von John. „Lass uns gehen, ich habe Hunger!“ Ohne auf ihn zu warten ging sie aus der Tür und lief die Treppen hinab. John folgte ihr mit einem Lächeln und öffnete ihr die Beifahrertür seines Wagens.
Sie schwiegen die Fahrt über, was Susi nervöser machte als seine blöden Sprüche. Er fuhr mit ihr in ein kleines Lokal am Stadtrand und benahm sich ganz wie ein Gentleman .

Als sie sich gesetzt hatten sah er sie an und sagte. „Du siehst wunderschön aus.“ Susi sah auf ihre Gabel. „Tut mir leid!“ Er lachte. „Warum bist du immer so schnippisch? Das passt gar nicht zu dir!“ Jetzt sah sie ihn an, wieder das funkeln in ihren Augen. „So? Und woher kennen wir uns, dass du das weißt?“
Er hielt ihren Blick und sagte: „Ich vermute es. Aber zu einer so schönen Frau passt das einfach nicht.“ Susi konnte nicht verhindern das sie rot wurde, was ihm ein Lächeln auf die Lippen zauberte. „Ich habe dir schon mal gesagt, das du das lassen sollst!“ schimpfte sie.
Dann zog sie es vor zu schweigen.
>> Wenigstens stört er nicht beim essen!<< dachte sie für sich und >> sah kurz zu ihm herüber wobei sich ihre Blicke kurz trafen.

Als er sie nach Hause fuhr hielt er auf einem Parkplatz an, der etwas abseits von der Straße war.
Susi sah ihn fragend an: „Was wird dass?“ John sah zuerst nach vorn, dann drehte er sich zu ihr. „War doch ein schöner Abend?!“ Susi seufzte. „Das Essen war gut!“ und lehnte sich in ihrem Sitz zurück.
„Nein das meine ich nicht.“ er lehnte sich etwas zu ihr, so das sie seinen Atem auf ihrer Schulte spüren konnte. „Kannst du mich nach hause fahren? Ich bin müde!“ drehte sie sich zu ihm um und sah erst jetzt wie nah er ihr gekommen war. „Wirklich?“ Susi nickte und konnte es nicht vermeiden das ihr Herz einen Tick schneller schlug, was sie ärgerte.
Er startete den Motor und fuhr wieder los. „Kommst du morgen auf meine Party?“ Sie sah ihn von der Seite an. Er sah wirklich nicht übel aus, ging ihr durch den Kopf. „Wohl eher nicht!“ sagte sie etwas freundlicher als sie es wollte. Sie sah wieder dieses Grinsen bei ihm und wusste das sie einen Fehler gemacht hatte.
„Das heißt nicht nein. Du kannst auch Magda mitbringen, wenn dich das an turnt.“ Da war er wieder, dachte sie und verdrehte die Augen. „Oh man. Und wovon Träumst du Nachts?“ Er drehte sich zu ihr um und wollte etwas sagen. „Sag es nicht!“ Unterbrach sie ihn sofort!

Als er bei ihr angekommen war stieg sie sofort aus und ging zu ihrer Haustür. Schnell war er hinter ihr und hielt sie am Arm zurück. „Bekomme ich keinen Gute-Nacht-Kuss?“ Susi zog ihren Arm von ihm weg. „Nein.“ war alles was sie sagte und wollte die Tür aufschließen, doch wieder hielt er sie zurück. „Na gut, aber du sollst einen bekommen!“ ohne auf eine Antwort zu warten, zog er sie zu sich und küsste sie auf den Mund. Nur kurz und leicht berührten sich ihre Lippen, doch es genügte ums sie aus der Fassung zu bringen. Mit weit aufgerissenen Augen sah sie ihn an und wusste nicht was sie sagen sollte. Er lächelte zufrieden. „Gute Nacht Schönheit. Wir sehen uns morgen.“ Und dann ging er einfach und ließ sie verdattert stehen.
Er war schon längst weg gefahren, als sie die Tür aufschloss und hoch in ihr Zimmer lief. Sie ließ sich auf ihr Bett fallen und starrte zur Decke. Was war das gerade gewesen? Warum war es ihr nicht unangenehm? Nein sie ging ganz bestimmt nicht zu dieser Party morgen. Sie war doch nicht sein Spielzeug!
Sie wachte erst spät auf am nächsten Tag und ihre Mutter lächelte ihr vielsagend zu. „Hattest du einen schönen Abend gestern?“ Susi kaute auf ihrem Müsli herum. „Geht so. Das Essen war gut.“ Sie wusste das ihre Mutter nicht locker lassen würde. „ Wer war denn der junge Mann?“ Susi schüttete noch etwas Milch in ihre Schüssel. „Aus meiner Klasse, ein wirklicher Spinner, wenn du mich fragst!“ „So so!“ Susi verdrehte die Augen. „Nein Mama, kein potentieller Schwiegersohn!“ Ihre Mutter lachte. „Ach komm schon, man wir sich als Mutter doch mal für die Freunde seiner Tochter interessieren dürfen!“ Susi stand auf. „Ich geh jetzt ins Freibad. Alleine! Bis später!“


Im Schwimmbad war es noch leer. Susi zog sich um und ging ins Wasser. Es war herrlich. Ohne immer um Jemanden herum schwimmen zu müssen, schwamm sie eine Bahn nach der anderen, dann legte sie sich in die Sonne und ließ sich trocknen.
Plötzlich schob sich ein Schatten vor die Sonne und Susi blinzelte nach oben. John stand vor ihr und grinste. „Dich werde ich wohl nicht mehr los?“ fragte sie und setzte sich auf. John setzte sich vor sie. „Nein, das denke ich auch nicht.“
Er betrachtete sie von oben bis unten. „Ich habe von dir geträumt.“ Susi setzte ihre Sonnenbrille auf und tat als ob er nicht da wäre. „Du warst sogar freundlich zu mir.!“
„Daran erkennst du, dass es nur ein Traum war.“ sagte sie schnippisch. Er lachte.
„Was machst du wenn ich dich noch einmal küsse?“ Zufrieden sah er ihren überraschten Gesichtsausdruck. „Ich würde dir eine scheuern!“ erwiderte sie. „Dann will ich es mal darauf ankommen lassen.“, sagte er und beugte sich zu ihr vor. Sie wich zurück und musste sich mit den Händen aufstützen um nicht umzufallen. Das nutze er und drückte sie auf den Boden und hielt ihr Arme fest. „Geh runter von mir“ fauchte sie wütend und versuchte sich zu befreien. Er lächelte nur überlegen und kam ihr immer näher. Susi wusste nicht wie sie sich wehren sollte und sah ihn wütend an. „Lass mich los!“ Sie spürte seinen Atem auf ihrem Gesicht und sah ihm direkt in die Augen. Kurz bevor sich ihre Lippen berührten, ließ er sie los stand auf und ging.
Sie lag da und sah ihm verblüfft und ärgerlich nach.

Zuhause wusste sie nicht wohin mit sich und setzte sich an ihre Hausaufgaben. Was sollte das von gerade von John? Warum machte er das?
Es war doch ihr letztes Jahr in der Schule, warum konnte nicht wenigsten das mal normal verlaufen. Die anderen aus der Klasse waren doch auch in Ordnung.
Irgendwann beschloss sie einen Spaziergang zu machen. Es war schön draußen und sie genoss die leichte Brise die ihr durch das Haar fuhr. Den Rest des Wochenendes sollte er ihr nicht kaputt machen!

Am Montag in der Schule erzählten alle von der tollen Party bei John und Magda fragte: „Warum warst du nicht da?“ Susi zuckte mit den Schultern. „Ich wollte mich entspannen. Ich war schwimmen und bin spazieren gegangen.“ Magda lachte. „Es war echt super. Ich habe dort jemanden kennen gelernt, total heiß sage ich dir!“ Susi hörte ihrem Geplapper zu und freute sich das es ihr gut ging bis sich plötzlich ein Arm von hinten um sie legte und sie auf die Wange geküsst wurde. Magda sah sie groß an, doch Susi drehte sich um und langte dem Küsser eine.
John hielt sich die Wange und lachte. „Guten Morgen Schönheit!“ Susi funkelte ihn böse an und ging. Schnell lief Magda hinter ihr her und fragte: „Was war das denn?“ Susi lachte böse. „Das war meine rechte Hand, und wenn er so weiter macht lernt er auch noch meine linke kennen!“ Sie verschwand in der Toilette und sagte „Lass mich kurz allein, ja. Ich komm gleich!“ Magda nickte verwirrt und ging wieder zurück.
Als Susi sich die Hände abtrocknete öffnete sich plötzlich die Tür und John stand vor ihr. „War ich vorhin nicht deutlich genug?“ fragte sie gereizt. Wieder lächelte er. „Doch das warst du!“ Er kam auf sie zu, so das sie ihm an die Wand hin auswich. „Und warum bist du dann hier?“ fragte immer noch selbstbewusst. Schon wieder war er ihr so nah, das ihr Herz schneller schlug.
„Ich war zu unvorsichtig!“ sagte er schließlich und ehe sie es sich versah, hatte er ihre Hände an die Wand gedrückt.
Vielleicht sollte sie den Spieß einfach mal umdrehen, dachte sie und sah ihn auf einmal mit großen verführerischen Augen an. „Du hast ja recht!“ hauchte sie in sein Ohr. „Aber ich konnte doch nicht vor all den Anderen!“ Sie sah ihm in die Augen und lächelte. Sie näherte sich seinem Gesicht und hielt erst kurz vor seinem Mund inne. Sie spürte wie er seinen Griff lockerte und stieß ihn zurück. Es gelang jedoch nicht so wie sie es erhofft hatte, denn, ehe sie sich richtig von ihm lösen konnte, hatte er sie erneut gegen die Wand gedrückt.
„Du bist gut.“ sagte er. „Aber das ist mein Part.“ Susi wand sich. „Dann werde ich schreien!“ John berührte ihren Hals sanft mit seinen Lippen, so das es sie mit einem Kribbeln durchfuhr. „Lass mich los.“ versuchte sie sich erneut sich von ihm zu befreien.
Er sah sie an und das Lächeln war aus seinem Gesicht verschwunden. Er kam ihr nun ganz nah und küsste sie. Zuerst nur zart, doch dann erhöhte er den Druck auf ihren Lippen und seine Zunge suchte die ihre. Susi wusste gar nicht wie ihr geschah, alles schien in ihrem Kopf drunter und drüber zu gehen und sie schloss die Augen.
Langsam löste er sich wieder von ihr und sah sie an.
Plötzlich erwachte der Trotz in ihr.
„ Das nennst du wohl einen Kuss.“ John sah sie verwirrt an. „Was schaust du so? Ich wurde schon deutlich besser geküsst.“
Jetzt lächelte er. „So, das war also nicht gut genug für dich?“ Susi nickte, doch sie wich keinen Zentimeter von ihm. Lächelnd sahen sie sich an und sie warf ihm einen triumphierenden Blick zu. „Vielleicht ist das besser.“ John zog sie wieder an sich und küsste sie noch einmal, aber diesmal fordernder. Susi schlang ihre Arme um ihn und schmiegte sich an ihn. „Viel besser“ strahlte sie ihn an und küsste ihn nun ihrerseits.
Eng umschlungen standen sie so da und küssten sich bis es läutete. Susi sah ihn lächelnd an.
Er sagte: „Nachher auf dem Dach?“

Während der Englischstunde, die nun folgte, konnte sie kaum aufpassen. John war näher zu ihr gerückt und immer wieder berührte er, wie zufällig, ihren Arm oder ihre Hand. Susi bemühte sich das nicht zu erwidern und und starrte auf die Tafel.

Endlich ertönte die Klingel. Schnell packte sie ihre Bücher in ihren Rucksack und wollte hinaus, doch ihre Englischlehrerin hielt sie zurück. „Susi, warten sie doch bitte einen Augenblick.“ Susi versuchte ruhig zu bleiben. „Was gibt es denn?“
„Sie haben heute sehr zerstreut gewirkt, ist alles in Ordnung mit ihnen. Kommen sie zurecht?“ Susi lächelte freundlich. „Natürlich, ich habe nur etwas schlecht geschlafen. Es tut mir leid, wenn sie sich sorgen gemacht haben. War sonst noch etwas?“. Ihre Lehrerin schüttelte den Kopf. „Nein das war es schon. Schönen Tag noch.“ Susi hob grüßend die Hand und beeilte sich hinaus zu kommen.

Auf dem Flur war keine Spur von John, also lief sie möglichst unauffällig auf das Schuldach.
Hinter einem der Schornsteine saß er auf dem Boden und sah in die Ferne. Leise schlich sie sich an legte ihre Hände über seine Augen und küsste ihn auf den Mund. Er lachte und zog ihre Hände zur Seite. „Wo warst du so lange Schönheit?“ fragte er, doch ohne eine Antwort von ihr abzuwarten, zog er sie zu sich und küsste sie, als wollte er gar nicht mehr damit aufhören.

Susi schwebte im siebten Himmel. Wie sollte sie nur den Rest des Tages mit ihm neben sich ertragen, ohne die ganze Zeit an seinen Lippen zu kleben?

Als sie ihm das sagte, lachte er und schlug vor sich auseinander zu setzten. „Fällt das nicht auf?“ Er zuckte mit den Schultern. „Es wissen doch alle, das du mich nicht leiden kannst.“

Erst nach der Schule sahen sie sich wieder.
Sie trafen sich auf dem Heimweg, als er sie an einer Ecke abfing. „Kommst du mit schwimmen?“ Susi konnte gar nicht mehr aufhören zu lächeln und nickte. „Holst du mich ab?“ Nach einem langen Kuss trennten sie sich und Susi tanzte förmlich nach hause.
Zum Glück war ihre Mutter nicht da, sie hätte sofort gewusst was mit ihrer Tochter los war, und hätte wieder tausende von Fragen gestellt. Fragen, über die sich Susi jetzt noch keine Gedanken machen wollte. Sie wollte es einfach nur genießen.

John holte sie pünktlich ab, aber er fuhr mit ihr nicht in das Schwimmbad, sondern an einen nahe gelegenen Badesee.
Im Wasser zog er sie wieder an sich und Küsste sie. „Du bist wunderschön.“ flüsterte er ihr ins Ohr und drückte sie an sich, so dass sie die Beule in seiner Badehose spüren konnte. Sie schob ihn sanft von sich. „Komm lass uns noch etwas schwimmen.“ Er sah sie verwundert an, folgte ihr aber.
Später als sie bei ihm zuhause waren und auf seinem Bett lagen versuchte er es erneut.
Er liebkoste sie uns schob ihr seine Hand unter das T-Shirt. Susi hielt ihn fest. „Wollen wir einen Film schauen?“ John setzte sich auf. „Was ist mit dir?“ Susi sah ihn an und setzte sich ebenfalls. „Ich finde es ist noch zu früh! Ich will dich kennen lernen.“ John seufzte. „Wenn du nur nicht so unglaublich schön wärst!“
Susi lachte und zog ihn wieder zu sich. „Kuscheln und knutschen sind ja erlaubt!“

Meine ersten, etwas wackeligen Versuche als Schreiberling. Seid noch nicht zu kritisch, ich brauche noch Übung!!!Nelly Braunstein, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.02.2013. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Frauen prägen. Lyrische Reflexionen von Rainer Tiemann



In seinem Buch "Frauen prägen" beschreibt Rainer Tiemann in nachdenkenswerten Gedichten und Kurzgeschichten Schritte durch eine Welt, die immer stärker von Frauen geprägt wird. Es zeigt seine starke Verbundenheit zur Institution Familie und zu Menschen. Das Buch regt dazu an, über uns, unsere Welt und unsere Mitmenschen, über Umwelt und Natur zu reflektieren. Viele positive, persönliche Erinnerungen möchte der Autor mit "Frauen prägen" als Appell für mehr Menschlichkeit in diesem Buch umsetzen.

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