Fritz Lenders

...13jährige Karatekillerin ...

...ich schreibe gerne.
 Vermutlich ist jedoch mein Talent nicht so ausgeprägt, daß damit auch ein bisserl Geld in die Kasse gespült würde.

Naja.

Deshalb übe ich meinen knochenaufreibenden Beruf im Bauwesen aus.
Zumindest bleibe ich so ein wenig fit.

Bei meinen Schreibereien provoziere ich sehr gerne.. und gehe in meinen beiden ( halbfertigen ! ) Romanen ziemlich tief in die dunklen Kämmerchen der menschlichen Psyche.

Ich muß sagen.. es sind Romane, daß heißt : " Sie sollen unterhalten "
Die Art, wie sie es tun, ist dabei völlig egal.
Hauptsache ist immer nur das Eine, man muß den Leser umgarnen.. in seinen Bann ziehen.
Sollte dabei Abscheu oder Ekel entstehen..., völlig egal. 
Man kann das Buch hassen oder auch lieben.
Wichtig ist nur, das man sich nicht langweilt.
Man darf  das Buch nicht in der nächsten Sekunde vergessen.

Nur dann ist das Ziel erreicht!!

Denn es gibt nichts Schlimmeres für einen Autoren, als wenn sein Werk langweilig ist.
Und eines sei mal ganz klar gesagt: es gibt keinen, der sich in der Welt der dunklen Kämmerchen in den Seelen der Menschen .. auskennt.

Man kann immer nur vermuten.

Aber man kann seinen gesunden Menschenverstand gebrauchen
und mit ein bisserl Fantasie..
ergibt sich ein Bild, welches einigermasen der Realität entspricht.

Wichtig ist dabei nur.. daß man Heuchelei und  Scheinheiligkeit wegläßt.

Jeder Mensch ist wie er ist und jeder Mensch hat seine geheimen Vorlieben, Schwächen und Ängste..

Jeder Mensch ist eben auch nur ein Mensch...!!!

Und um Menschen mit Worten zu erreichen..
Muß man eben provozieren,

...einen kleinen gefährichen Weg in den Keller der menschlichen Psyche beschreiten
...begreifen, daß auch der liebste und anständigste Mensch, eine Schattenseite hat
... daß " Dr. Jekill und Mister Hayd"     in unserem Innersten.. Ihre täglichen Kämpfe ausfechten.

Und wenn man das begriffen hat..
Kann man sein Schreiben genießen 

Und wenn man das begriffen hat..
kann man das Lesen genießen.

Um manchmal etwas Abstand zu meinen Schreibereien zu gewinnen, gehe ich gerne Laufen.

Der Sport an der frischen Luft schüttelt die verstaubten Gehirnzellen ein bischen in Form 
und der Sauerstoffkick bring die Zellen in Wallung.

Nach einer Stunde laufen sieht die Welt immer ganz anderst aus.
Naja, ehrlich gesagt sieht für mich die Welt meistens schon nach 30 minuten anderst aus, weil ich mir von Zeit zu Zeit die Seele aus dem Leib kotze,  weil ich wieder mal vergessen habe,

...daß Fritzi immerhin schon 57 Jahre alt ist ..
und eben kein Teenager mehr.
Naja, Männer vergessen eben dies und das..
Und als erstes Ihr Alter.

Jedenfalls schaft Sport einen gewissen Abstand zur Fiktion des Romanes.
Es ist mir schon passiert, daß ich mich so sehr mit Lena Katowitsch ( eine meiner Romanheldinen) beschäftigt habe, daß sie  fast real geworden ist. Ganz zu schweigen vo Josef Dimitri oder Elena Moir.. 

Wenn Autoren in die Gruppe der Künstler aufgenommen würden..
dann dürften sie auch ein bisserl bekloppt sein.

Man will sich ja anpassen. Oder nicht ?

Wo war ich stehen geblieben..? 
Ach ja..  der Lauf an der frischen Luft.

Ich hatte da so ein kleines Erlebnis...


  !!!  ...die 13jährige Karatekillerin...

heute ist wieder mal so ein Tag , wo ich die männliche Psyche durch den Schmutz gedroschen habe.
Josef Dimitri hat seine Patentochter belästigt und Elena Moir hat ihre Intrigen gesponnen.

Zu viel Schmutz zwischen meinen Zeilen.. ich brauche Abstand..

ich muß rauß.

Also rein in meine Laufklamotten und rauf auf den Berg. Naja.. Hügelchen ist auch zutreffend.

Wenn ich mit meiner Frau über meinen Sport rede, bezeichne ich mich gerne als Läufer ( als Walking-Frauen fressendes Ungeheuer ).
Die Kategorie Jogger empfinde ich für mich selber als Beleidigung.
Man will doch ein Tier sein.. 
ein hechelnder und vor sich hin knurrender Wolf.

Nun gut.. ich beginne also ( da ich mich unbeobachtet fühle ) mit langsamen Schritten, das Herz / Lungen System und den Kreislauf darauf vorzubereiten, mir die Menge an Sauerstoff zur Verfügung zu stellen..
damit mich meine Beine den Berg hinauftrügen..

und wenn möglich, 
ohne mich oben am Gipfel 
übergeben zu müssen.
Ich beginne also ganz langsam.
Langsamer als ein Jogger !

Und unerwarteterweise läuft es wirklich gut.
Etwa auf 30% der Steigung, direkt an einer Kurfe..
kommt mir ein altes Ehepaar entgegen, natürlich mit Hund.

Hunde sind die natürlichen Feinde der Läufer.
Scheinbar ist nichts appetittlicher.. wie eine Wade eines laufenden Menschen.

In diesem Gedanken versunken, drossle ich sofort das Thempo und gehe in einem Bogen um die Beiden und deren Köter, mit den Maßen eines Wolfes.., vorbei.

Die alte Frau nickt mir freundlich zu und meint am vorbeigehen.. :" ja,ja.. es ist doch anstrengender wie man meint.. nach oben zu laufen "

Na toll. Immerhin bin ich wegen Ihrer Kreatur  vom Lauftempo in einen vorsichtigen Schrittgang  gefallen

. UND NICHT WEGEN DER STEIGUNG DES HÜGELCHENS !!

Egal. Ich will mich nicht aufregen.
Immerhin spüre ich, wie sich mein Körper mit Adrenalin und Sauerstoff vollpumpt.
Ich spüre, wie die Kraft meine Adern durchflutet.
Wie ein Tier sause ich weiter nach Oben.
Herrlich, ich könnte Bäume ausreissen.
Heute sind relativ viele Menschen darauf aus, die Natur zu erkunden

Aber ich merke eigentlich nicht viel um mich herum.

Meine Beine tragen mich in einem super Tempo durch den Wald nach oben und meine Gedanken sind in meinem Roman vertieft.

Wie kann ich Josef dimitrie aus der Hölle seiner Triebe retten ?
Wie kann ich den Roman eine Spur nach unten drosseln.

Und wie ich so dahin sinne..
Auf meinem Weg nach unten..

Bemerke ich in etwa einer Entfernung von ca. 300-400 metern, daß mir schon wieder eine gruppe Spaziergänger mit einem Rudel  haariger  Hunde entgegen kommt.

Doch diesmal werde ich ganz bestimmt nicht langsamer werden.
Auf keinen Fall.
Wer bin ich wohl ?

Entschlossen und zumindest im Moment.. noch tapfer..
steigere ich das Tempo.

Ich bin ein wildes Tier.
Ich bin gefährlich wie ein Wolf,

( hoffentlich begreifen dies auch die Hunde .. )

Abstand noch cirka 200 Meter.
Ich laufe  in einem tempo, welches Usain Bolt  Ehre gemacht hätte.

Ungefähr 5  Meter , links vor mir den Berg rauf führend ist ein kleiner Trampelpfad.

Direkt an der Abzweigung wuchert ein Gebüsch.. 
ach was.. wuchert.. es führt sich auf als wenn es den kommpletten Amazonasraum inklusive  peruanische Gebirgsregion und russische Taiga übertrumpfen möchte.

Ein Strauch der zu einem Urwald mutiert ist.

Ein paar Zweige neigen sich über meinen Weg, wachsen über die Strasse dahin.

Ich stze zu einem gewaltigen Sprung an.. höre noch im Absprung begriffen..
ein merkwürdiges Geräusch.

So ein Brummen, 
so ein Rattern..
so ein Getöse..

ich kann es irgendwie nicht einordnen.
Aber eines ist mal sicher...

es hört sich absolut nicht gut an..
absolut gar nicht..
ganz und gar nicht !

Ich springe in die Luft.. mit Ziel.. die zwei drei Ästchen zu überspringen.
nun gut , ich hätte auch drum herum laufen können.. oder auch einfach nur einen größeren Schritt machen müßen.
Aber man will ja zeigen was man  kann.

Also ich bin in der Luft.. und das Getöse nähert sich.

und plötzlich schießt aus dem kleinen Trampelpfad..
irgendwie wie durchs Gebüsch explodierend...

Ein Mädchen mit ihrem Tretroller.

Volle Sahne.

Ich bin in der Luft, in meinem Sprung
und Sie, die Kröte.. ist ebenfalls in der Luft.
Das Mädchen hat scheinbar die Neigung Ihres Weg`chens unterschätzt.
Wer muß auch mit seinem verdammten Roller auf meinem Berg spazieren sausen ?

Wärend ich nur vor Schreck in der Luft erstarrte, hat Sie geschrieen.
Wie eine Furie.
Was zur Folge hatte, daß mein Herz für genau diese Sekunde aussetzte.

Blödes  Gör`  ...

Sollte jemals der Herzschlag eines Menschen aussetzen, kann man per Herzmassage für erste Hilfe sorgen.

Dies tat das Mädchen augenblicklich.

Sie rammte mich mitten im Sprung und mitten im Herzstillstand.. 
so sehr mit ihrem Skooter, auf Rippenhöhe, 
Daß der Roller gegen mich prallte und nicht ohne vorher wie eine Bombe in mich einzuschlagen, 
seitlich weggeschleudert wurde.
Ach ja, und nicht zu vergessen.. mit einem herrlich knacksendem Geräusch in meinen Knochen.
Ich konnte nur hoffen, daß der Roller eine Blessur erlitten hatte und nicht meine Rippen.

Noch immer in der Luft schwebend, klammerte sich die Kröte..
an mich.
Das Mädchen prallte kurz nach dem Rebellenangriff des Rollers..
auf mir.

Wie eine Artistin klammerte sie sich an mich und verursachte somit..
einen wundervollen Sturz nach hinten.

Das Mädchen dürfte so um die 13 Jahre alt gewesen sein. Also brachte sie so Pie mal Daumen, um die 40 Kilogramm auf die Waage.
40 kg aus einem Flug abzufangen ist nicht gerade leicht.
Und schon gar nicht.. wenn man sich selber gerade in der Luft befand.

Jedenfalls schlang sie Ihre Arme um meine Brust, knallte mit Ihrem Kopf seitlich an meinen Wangenknochen
und stürzte mit mir
glücklich vereint..
zu Boden.

Ihre Arme umschlangen meine Brust.
Ihre Fingerspitzen berührten sich an meinem Rücken.
Sie umschlang mit wie eine Anaconda auf Beutezug.

Und so schlugen wir also auf dem Boden auf.
Übrigens, sie schrie noch immer.
Was die Situation nicht einfacher für mich machte.

Und ehrlich gesagt, 40 kg zappelndes fleisch auf der Brust, macht das Atmen nicht gerade leichter.
 Durch mein eigenes Gewicht auf ihren Armen und natürlich Ihre 40kg.. waren die Arme des Mädchens erst mal unter mir begraben.

Welch wirklich blöde Situation. 
Man kann es nur versuchen zu beschreiben, aber so richtig mitfühlend machen kann man es nicht.

Die kleine Göre schüttelt ihren Kopf und knallt mir nochmals mit Ihrer Stirn auf den Wangenknochen.
Es ist nicht sehr angenehm..
 Ich spüre wie sie versucht, ihre Hände unter mir hervor zuzerren. Und scheinbar ist es ihr dabei behilflich, mit den Füßen zu zappeln.

Der vergleich  einer Catcherinn kommt mir gerade in den Sinn.
Ihre Beine liegen zwischen meinen und durch das herummzerren reist Sie zumindest ein Knie nach oben.

Und ich drücke es mal ganz trivial aus.

Das kleine Miststück hat mir mit dem Knie eine in die Eier geschlagen, daß mir schwarz vor Augen wurde.
Immerhin.. der ganze Vorfall hat sich vielleicht in dem Zeitraum von einer oder höchstens zwei Sekunden abgespielt.
Aber man bedenke, wie lange ein Traum dauert.

Und nun bedenke man, wieviele Eindrücke..
und noch mehr.. 
wie viele Schmerzen  man in 2 Sekunden erleiden kann.

Ihre Haare streicheln mir seidig übers Gesicht.
Könnte man meinen.
In Wirklichkeit nehmen sie mir die letzte Luft zum Atmen.

Und wenn mir vorhin , bei Ihrem Kopfstoß..
einer Karatekämpferin wirklich sehr ebenbürtig..
die Tränen in die Augen schoßen...

ist dieser kleine Spaziergang in die Hölle der Schmerzen vergessen.

Denn durch einen schmackhaften Hodenschlag..
Ausgeführt durch die Tollpatschigkeit eines 13jährigen Knie`s..
werden alle vorherigen Gefühle..
                               
                                 EGALISIERT

Ich versuche nun meinerseits, das Mädchen von mir herunterzuschieben.
Nicht einfach.
Gar nicht einfach. Denn sie umschlingt mich immer noch wie eine Schlingpflanze.

Mit meinen tränenden Augen versuche ich über Ihre Schultern zu sehen, wie weit die Spaziergänger noch entfernt waren.
Naja.. so etwa 150 Meter.

Und dabei bemerke ich, daß wir uns mitlerweile gegenseitig umschlungen halten. 

Mit einem Schwung eines Eliteturners, versuche ich mit zu drehen. 
Mit der Göre.
Und nun, endlich. gelingt mir ein Befreiungsschlag.
Sozusagen..

Jetzt liegt Sie auf dem Rücken und ich auf Ihr.

Ihre Hände noch immer um mich geschlungen 
nur liege ich jetzt mitlerweile mit meinen Beinen.. genau zwischen Ihren.
Und Ihre Hände um mich herum.
Der klassische Anblick eines Liebespaares.
Echt toll...

Eine noch verwerflichere Situation kann es wohl kaum geben. 
Was konnten, was mußten sich die Spaziergänger wohl denken.

Ich versuchte mit meinen tränenden Augen den Blickkontakt zu der weiblichen Angreiferin.
Doch die lag nun völlig entspannt unter mir..
grinste unverschämt und sagte:

"  Oh, entschuldigung, habe ich Ihnen weh getan ? Ich habe die Straße unterschätzt ..."

Man kann sich vorstellen.
Ich bin aufgesprungen wie ein Derwisch, habe mich nochmals gebückt um der  Ausgeburt eines " Ninja-Killers " aufzuhelfen...

wobei mir sofort schwarz vor den Augen wurde..
.
Was widerum zur Folge hatte, daß ich ein bischen getaumelt bin
was als nächste Situation zur Folge hatte, 
daß mich das Mädchen ein wenig stützen mußte..

Und was selbstverständlich die verwerfliche Situation noch verschlimmerte.

Ich wollte nur noch weiterlaufen.
Nein. Eigentlich wollte ich dem kleinen Miststück in einem ersten Impuls wirklich eine scheuern.
Aber so etwas liegt mir nicht.
doch  zumindest der Gedanke hat schon mal gut getan.
Sehr gut sogar. 

Aber jetzt wollte ich nur noch weg.
Richtung Spaziergänger ?
Abstand mitlerweile etwa 75 meter..

Nein. Ich entschied mich für die andere Richtung.
 
Bergauf,

Also mit schmerzendem Hoden und tobendem Jochbein  auf ins Gebirge.
Was konnte der Tag denn auch noch Schöneres bringen.

Ich hörte die glasklare Stimme der Karatekillerin hinter mir herhallend...

                              " Entschuldigung..., es tut mir leid.. "

als ich um die Kurfe sauste.. Bergauf.

Meine Beine schafften die nächste Biegung gerade solala..
Mein Mageninhalt hingegen verabschiedete sich  noch während des Laufens.

Oder ich drücke es mal so aus..
ich kotzte mir die Seele aus dem Leib.

Und jetzt nur noch nach Hause.
Scheiß Laufen.
Wer braucht schon Sport.
Sport ist Mord,,.

Und appropo... ich hätte da so einen Gedanken ... was wäre, wenn ich in Zukunft doch lieber das Laufband benütze ...?












 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.05.2013. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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