Andreas Rüdig

Aquaball

 

Vitus! Ich brauche deine Hilfe.

 

Ja, Chlothilde, mein Schatz, was hast du auf dem Herzen?

 

Du hast morgen Abend Zeit zu haben.

 

So? Wofür denn?

 

Für unsere Aquaball-Mannschaft.

 

Aquaball? Aquaball? Aber davon habe ich ja noch nie gehört. Was ist das?

 

Aquaball ist eine Sportart, die es seit dem Jahre 1995 gibt. Sie wurde damals vom Deutschen Schwimmverband geschaffen. Aquaball ist der Sekundärliteratur zufolge eine eigenständige Sportart und ein Ballspiel im Wasser.

 

Die beiden Mannschaften bestehen aus jeweils vier Spielern. Sie versuchen, einen Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Der Wasserstand ist brusthoch. Die Regeln gelten als einfach. So soll es auch Anfängern und nicht so guten Schwimmern erlaubt werden, einen Einstieg in die Sportart zu finden.

 

Das Spielfeld ist 12 x 8 m groß. Die Spielzeit beträgt zwischen 2 x 4 und 2 x 7 Minuten. Gespielt wird mit einem Beachvolleyball auf 2 x 1 m große Tore.

 

Haben Sie, liebe Leser, von heute auf morgen eine völlig neue Sportart lernen müssen? Ich bislang noch nicht. (Todes-)Mutig, wie ich nun einmal bin, habe ich mich in das sportliche Abenteuer gestürzt, mir Badehose, Badelatschen und Handtuch besorgt und bin dann mit meiner holden Weiblichkeit ins nächstgelegene Schwimmbad gegangen.

 

Ein Hahn im Korb ist man / Mann, wenn man / Mann der einzige Mann unter vielen Weibchen ist. Dieses Gefühl haben Sie, liebe männliche Leser, bestimmt schon einmal kennengelernt. Ich war es bei meiner Premiere im Aquaballspielen.

 

Wir waren drei Damen und meine Wenigkeit. Daß wir haushoch verloren haben, lag aber eindeutig an meinem Weibchen. Die hat mich zum ersten Mal in meinem Leben so leicht bekleidet gesehen. Und bekam natürlich Stielaugen. Und verspürte prompt ein sexuelles Verlangen. Ständig kam sie in allen passenden und unpassenden Gelegenheiten in die Nähe meiner Unterhose. Chlothilde wollte wissen, was da drin. Irgendwann artete es in eine Art Hatz und Treibjagd aus. Zum Glück hechtete ich immer dem Ball hinterher, so daß es so aussah, als ob meine Frau mir helfen würde. Am Ende lenkte mich das Verhalten meiner Frau aber nur noch ab. Ich verpaßte den Ball sehr oft und wuchtete ihn sogar einmal ins eigne Tor.

 

„Du, Chlotilde, sag doch mal: Was sollte dein Benehmen da im Schwimmbecken?“

 

„Ach, Vitus, wenn du wüßtest, wie sexy du im heißen Höschen aussiehst….!“

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.06.2013. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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