Jessi Scharf

Fantasy( Try of Love)-2-



„Schantaaal!“ schrie Jeff mit strahlenden Augen, als seine große Schwester das Zimmer betrat. Schnell schloss sie wieder die Tür und setzte sich, noch immer von ihren Gedanken erfasst, zu ihrem Bruder auf die Matratze, die ganz hinten in der Ecke lag.
Es war zwar nur ein Zimmer, plus ein altes runter gekommenes Bad, doch für Schantal und Jeff reichte es vollkommen aus.
„Was hast du denn da?“ viel Schantal das kleine hölzerne Pferd auf, was auf seine eigene Weise unheimlich wirkte, weil es nur die eine Farbe besaß. Es war vollkommen rot, selbst die Augen besaßen eine, zwar dunklere, dennoch rote Farbe.
„Das hat mir ein Mann geschenkt. Der hatte Augen wie Feuer! „ lachte Jeff
„Ein Mann?“ runzelte sie die Stirn, konnte dem ganzem noch nicht ganz folgen
„Ja „
„Was?“ wurde ihre Stimme laut als sie begriff das Jeff jemanden die Tür aufgemacht haben musste. Erschrocken zuckte Jeff zusammen, er verstand nicht wieso seine große Schwester plötzlich so böse wurde
„Ich habe dir schon einmal gesagt, das du niemanden die Tür auf machen sollst! Jeff das ist gefährlich! Hast du mich verstanden?“, der kleine Junge nickte zögernd und sah seine Schwester mit großen erschrockenen Augen an.
Es war sehr wichtig für Schantal dass sie sich schnell wieder abreagierte, schließlich wollte sie dass der kleine drei Käse hoch Respekt und nicht Angst vor ihr hatte.
Was der Grund war, weswegen sie ohne weiteres Wort aufstand und den alten Umhang zurück auf seinen Platz legte.
„Hier Schatz, iss bitte etwas „ brach sie ein Stückchen von dem Brot ab, wovon sie den Rest auf den Tisch legte.
Dankbar nickte Jeff , sein Magen hatte schon fürchterlich geknurrt und im den Hunger stark verdeutlicht. Schnell hatte er das Stückchen verputzt und schaute seine Schwester zufrieden an.
Schantal war heil froh das Jeff ohne weiteres sich immer mit sich selbst beschäftigen konnte und leise mit seinem neu erworbenen Holzpferd spielte, was ihr jedoch noch immer Unbehagen bereitete.
Sie konnte sich einfach nicht denken wer dieser Mann sein sollte und vor allem was Jeff mit Augen wie Feuer gemeint haben konnte.
Hatte es etwa etwas mit diesem Migael zu tun? Verengten sich ihre Augen, er hatte ja angedeutet das er in Gefahr sei!
Schantal wollte und konnte nun nicht weiter über dieses Thema nach denken, ihr Bruder war in sicherheit, streiften ihre Augen am Tisch vorbei, hin zu ihrem Bruder, um sich noch mal zu vergewissern das auch wirklich alles in ordnung war.
Müde versuchte Schantal etwas zu schlafen, es brachte ihr einfach nichts nun sich weiter über diesen Mann Gedanken zu machen und sie konnte auch nicht mehr wirklich gegen die schwere ihrer Augen ankämpfen. Es war zwar erst vormittags, doch ihr Körper fühlte sich schlapp und ausgelaugt an.
Die alte und ebenso versüfte Matratze machte es nicht gerade leicht ein zu schlafen, ihre Spiralen stachen grausam in den Rücken hinein und hatten Schantal schon so einige blaue Flecken verschafft, auch wenn ihre Erinnerungen beim näheren überlegen nicht aufzeigen wollten, wo diese besagten blauen Flecken sich befinden sollten.
-Ich dachte alles würde sich ändern?- schaute sie demütig zu ihren Bruder auf, der munter mit seinem neu erworbenen Spielzeug spielte.
-Nichts hat sich geändert!- musste sie der Tatsache ins Gesicht schauen, ihr Magen war noch immer eine ausgedehnte Leere, wo Schmerzen laut nach Essen schrien.
Doch sie musste sich zusammenreißen, es war nicht viel was so ein kleines Brot von sich gab.
Mit knurrender Leere im Magen schlief sie irgendwann unter verzweifelten Gedanken ein.
„Euer Herz wird eurer Wegweiser sein, ihr müsst dafür sorgen dass sie nicht erwacht. Sie darf niemals erfahren was sie wirklich ist und niemals völlig erwachen, nicht so lange ungewiss ist was für Folgen dies hat „ hörte Schantal eine Stimme, dem Klang nach zu gehen musste es ein alter Mann sein, runzelte sie die Stirn. Das einzige was Schantal erkennen konnte waren Umrisse, insgesamt vier: ein alter Mann, eine Frau und zwei weitere männliche Umrisse, dessen Konturen sie gerade mal dem Geschlecht nur zu ordnen konnte.
-Bam, Bam-
„Jeff“ schreckte Schantal auf, als ein festes Klopfen gegen die Tür sie aus ihren Traum heraus riss
„Jeff? JEFF?“ rief sie verstört, als sie den kleinen Jungen nirgends sehen konnte.
Erneut ertönte ein festes Klopfen gegen die alte spärliche Holztür, die wegen ihrem morschen Holz schon fast zu brechen drohte.
„WER IST DA?“ schrie sie laut, es war nur der Versuch selbst sicher, ohne Furcht zu klingen, doch konnte man die ungewisse Angst deutlich heraus hören.
Keine Antwort…
-Jeff- war sie den verzweifelten Tränen nah, weil sie sich einfach nicht denken konnte wo er war!
-Jeff? - gingen ihre Augen groß zur Tür. Schnell sprang sie auf und rannte auf die alte Hölzerne Tür zu, die friedlich keinen Ton mehr von sich gab und in einem Ruck nun von ihr auf gezogen wurde.
„Jeff!?“ sprach sie hoffend, musste jedoch sehen das es sich hierbei nicht um ihren kleinen Bruder Handelte.
Ein alter Mann stand nun vor ihr, ein langer ungleichmäßigen hölzernen starb in der rechten Hand zog Schantals Blick mit irritierten Fragezeichen gleich auf sich, an welchem sich der alte Mann mit aller Kraft abstützen musste.
„Sie suchen ihren kleinen Bruder… nicht wahr?“ sprach der alte Mann mit keuchender Stimme und viel Pause zwischen den einzelnen Worten.
Schantal nickte unbewusst, es war zwar merkwürdig das plötzlich alle über ihrem Bruder bescheid wussten, oder überhaupt wussten wer sie war, dennoch spielte diese Tatsache in diesem Moment nicht die geringste Rolle.
„Darf ich eintreten, miss?“ zitterte seine Stimme
„Was? Ich meine natürlich! „ trat sie einen Schritt zur Seite und lies den alten Mann herein treten
„Ich brauche eure Hilfe, miss“ erklang es rau aus dem alten Mann, der sich nach einigen schweren Schritten Schantal wieder zu drehte.
Die Zeit hatte ihn nicht verschont, ein langer weißer Bart zierte sein Kinn und die Augenbrauen hatten auch an Farbe verloren und dafür an unendlicher Länge gewonnen.
Auch seine Haltung zeugte von Gebrechlichkeit, als ob jeder seiner Bewegungen all seine Kraft zu fordern schien.
Genau so wie seine Wangen vollkommen errötet waren, was durch die eisige Kälte draußen erzeigt wurde. Und seine alten Augen schwer aus sahen.
Langsam ging Schantal auf den alten Mann zu, obwohl ihre panische Sorge um Jeff keinen normalen Gedanken zu lies, hatte sie auch dieses besondere Gefühl von Vertrautheit, was sie ihm gegenüber empfand, als ob sie ihn schon immer kennen würde.
Vorsichtig ergriff der alte Mann mit der linken Hand die Lehne des Stuhls, der leicht knarrte als er sich auf ihn schwer Atmend nieder ließ.
"Ich bin alt… meine Füßen tragen mich nicht mehr weit… deswegen kann ich nicht mehr Helfen!… Doch ich bitte euch … abzuwenden was geschehen wird!" sprach der Alte langsam, den jedes Wort viel ihm schwer.
„Bitte sagen sie mir, wissen sie wo mein Bruder ist? Wo ich ihn finden kann?“ währte Schantal sich gegen jeden Gedanken-Weg der sich in Richtung seiner Worte bilden wollte.
Das einzige was in diesem Moment für sie zählte war ihren Bruder zu finden.
„Miss, ich bitte sie, alles zu seiner Zeit, alles zu seiner Zeit! „ lehnte der alte seinen Starb gegen den Tisch und lies den Zeigefinger der rechten Hand in der Luft kreisen. Es schien die sie zu durchbrechen und lies eine Art Strudel in mitten seiner Umdrehung entstehen.
„Seht doch, seht genau hin! „ deutete der alte Mann auf das Bild was sich im Inneren des Strudels immer deutlicher anfing zu materealisieren.
„Was ist das?“ fragte Schantal entsetzt, noch nie zuvor hatte sie etwas der artiges gesehen und traute ihren Augen nicht.
Es war wirklich als ob sie in mitten seiner Kreisenden Bewegungen Bilder sehen würde!
Es wirkte wie eine Frau, Schantal konnte zwar nur einen Umriss erkennen, doch es wirkte eindeutig wie eine Frau.
„Pssst schaut nur, schaut genau hin! „
Eine schwarze Gestalt hielt beiden Händen nach oben, Federn sammelten sich aus allen Richtungen, die wirr im Wind verteilt waren. Licht was alles erhellte wurde von ihren Händen erzeugt,dann plötzlich war alles weiß.
-Nein!- kniff Schantal verstört und genau so entsetzt die Augen zu, es waren Schreie die in ihren Gedanken wieder gegeben wurden, fürchterliche und gequälte Schreie, die Schantal entsetzt das Gesicht verziehen ließen.
Das konnte sie sich kaum eingebildet haben, nein! Sie hatte diese Schreie eindeutig gehört gehabt.
"Das wird geschehen... wenn ihr es nicht verhindert“
-Was?- sah sie den alten Mann verstört an, noch immer diese Schreie im Kopf habend
"Was waren das für Schreie?" verlangerte Schantal das Gewicht von einer Seite immer wieder auf die andere
"Schreie von Todesangst und Schmerzen, ihr müsst diese Zukunft verhindern!"
„Wieso ich? Wie sollte ich das verhindern können? „.
Der alte Mann atmete schwer ein und aus, um wieder weiter sprechen zu können
„Sie werden es wissen wenn es so weit ist, den es ist euer Schicksal! „ das letzte Wort lies den alten fürchterlich auf husten und Schantal panisch zusammen zucken
„Es ist eurer... Schicksal! „ sammelte der alte Mann sich wieder und schaute sie ernst an.
Leid unendliches Leid konnte Schantal den alten ansehen.
"Wer seid ihr, alter Mann?"
Das Lächeln des alte Mannes war schwermütig, was auch sofort wieder ins Nichts verschwand.
Mit aller Kraft stützte er sich an seinen Oberschenkeln ab, um wieder auf stehen zu können, was ein schwerer Atemzug ihn auch schaffen ließ.
"Ich bin der Geist des Waldes"
-Der Geist des Waldes?-
"ich werde mit einem besonderen Baum geboren... werde alt, sterbe und wieder mit einen anderen ebeso besonderen Baum geboren... Der Kreis der Natur und allem Lebens" Atmete der Alte ruhig, er wusste das es bald so weit sein würde, wo er neu geboren werden müsse, seine Hülle wieder verlässt, was Schantal fühlte und ihr Herz schwer liegen ließ. Auch wenn es eine wieder Geburt gab und sein Geist den Weg zurück findet, machte es ihr Herz schwer.
"Wie soll ich das verhindern und wer war diese Gestalt...?",  der Alte schüttelte den Kopf, wobei sein Blick raus zum Fenster ging.
Schwer fiel der Regen in dicken Tropfen, um unten auf dem kalten Boden zu zerspringen und in alle Richtungen verteilt zu werden.
"Das ist eurer Kampf… den ihr antreten müsst... Gegen die Person die genau so wenig ihr seid... wie ihr es doch seid! " umfasste er wieder seinen Starb.
„Bitte, sagt mir doch bitte nun wo ich meinen Bruder finden kann!“ flehte Schantal, als der alte sich wieder erhob, sie wollte erst gar nicht auf das was dieser alte Mann sagte eingehen, Schantal wollte bloß ihren Bruder wieder bei sich wissen alles andere war ihr egal.
„Nun gut „ nickte der Alte einverstanden „Wenn ihr euren Bruder zurück haben wollt, wenn ihr ihn retten wollt, dan müsst ihr eurer Schicksal erfüllen. Das Ziel des Schicksals ist auch eurer Ziel. Am Ende des Sieges werdet ihr euren Bruder wieder in die Arme schlissen. Doch ihr musst auf der Hut sein, ihr dürft ihn nicht vergessen, denn sollte dies geschehen ist jede Rettung vergebens.
Den egal was geschieht, dies ist eurer Schicksal, ihr seid der Richter, eure Aufgabe ist es die unreinen Seelen, die Dämonischen Herzen zu richten, ihr seid der Seelenrichter! „
"Der Seelenrichter? Ich..."
"Nimmt dies!" unterbrach der alte Mann sie, wobei er seine zittrige Hand ihr entgegen streckte.
Zögernd hielt Schantal ihre unter die seine, ein sanftes, wenn auch betrübtes Lächeln zierrte seine Mundwinkel
"Tragt sie, sie wird euch eines Tages aus der Not helfen!" öffnete der alte Mann seine Hand und ließ eine Kette mit einen Anhänger in Form eines Kleeblattes in Schantals Hand fallen.
Überrascht hob Schantal die Augenbraue an
"Es ist zeichen der Wäldwächter!"
"Waldwächter?"
"legt es an und ihr werdet verstehen!" erklärte der alte knapp
Schantal wollte gerade noch etwas sagen, fragen wie er das meinte, was seine Worte bedeuten. Doch der alte klopfte zweimal mit seinem Starb auf den hölzernen Boden, worauf ein grelles Licht alles überflutete und Schantals Augen jegliche Sicht beraubte.
Wie aus dem Nicht erschaffen, erlosch das Licht auch wieder im Nichts.
Ihre Augen reibend, die immer noch empfindlich vom Licht waren, alles unscharf machten, versuchte Schantal wieder etwas zu erkennen.
"Wo ist er hin?" so oft Schantal sich auch um sich selber drehte, ihre Augen an allem vorbei streiften, von dem alten war nichts mehr zu sehen!
„Jeeeff“ rief sie auch vergebens nach ihren Bruder, es war zwar nur ein hoffnungsloser Versuch, das er vielleicht doch irgendwo hier war, aber genug Hoffnung um es zu wagen.
Abschätzend sah Schantal die Kette in ihrer Hand an und hielt sie behutsam dem Lichtspendenem Fenster engegen.
Es war ein eigentlich schlicht gehaltenes vier Blättrige Kleeblatt, mit goldener Verschnörkulung.
"Sie soll mir helfen? Ja alter Mann?" sie fragte es mehr sich selbst, als den alten Mann, welcher überhaupt nicht mehr anwesend war.
Behutsam legte Schantal die Kette an, ein leises Klick bestätigte das der Verschluss zusammen hält was zusammen halten soll und die Kette nun ihren Hals zieren ließ. Unbewusst war zwar die Angst in ihren Erinnerungen zurück gekehrt, das sie wohlmöglich noch einmal den gleichen Schmerz erleiden müsste, den auch das Amulett von Migael ihr an tat, doch nichts! Kein Schmerz.
"Es fühlt sich an... als ob ich nun....." fand sie nicht die richtigen Worte dafür. Das einzige was sie wusste war, das sie nun die Geheimnisse der Wälder in sich trug, die all die Jahrtausende geheim gehalten wurden und von den Waldgeistern und Feen, wie auch andere Lebewesen der Wälder geschützt wurden.
Sollte die Kette das Symbol für eine Koalition sein? Alles sprach deutlich dafür, es sollte ein Bündnis sein um gemeinsam ans Ziel zu kommen, das Schicksal hätte dasselbe Ziel wie sie! verhöhnte ihr Verstand sie.
-Wenn ich das Ziel erreiche, kann ich auch meinen Bruder wieder in die Arme schlissen!- Tränen der Wut keimten in ihren Augen auf, wieso sie? Wieso ihr kleiner Bruder! Es machte sie wahnsinnig nicht zu wissen wo er war und ob es ihm gut ging. Das alte Weiß der Tapete wirkte erdrückend, der Drang was zu tun war prinzipiell zum Wahn heran gestiegen.
Schreiend lehnte sie sich mit dem Kopf gegen die Fensterscheibe und schrie aus voller Kehle dass sie ihren Bruder zurück haben will. Die Finger kratzten an dem Glas und ihr Gesicht war vollkommen verweint.
-Okay.. ich muss mein Schicksal erfüllen...- wieder quellten Tränen auf
– Sonst kann ich ihn nicht retten -
Sie versuchte sachlich zu denken, noch mal alles zusammen zu fassen, sie musste jetzt einfach versuchen die Zusammenhänge zu sehen.
"Das ist eurer Kampf, den ihr antreten müsst?" wiederholte sie die Worte des Alten noch einmal, was ein Ironie versetztes Lächeln auf ihre Lippen bildete. Nie hatte sie an so was geglaubt, Dämonen, Kobolde, nun sollten Feen und des gleichen sich auch noch bewahrheiten? Es klang wie ein schlechter Traum! Konnte das wirklich alles ein Zufall sein? Trugen sich neue Tränen wieder auf ihr Gesicht.
Erst dieser Migael, dann verschwand ihr Bruder und nun auch noch dieser Geist der Wälder, es war einfach zu viel und viel zu durcheinander um es einfach mal ebenso verdauen zu können.
Nachdenklich ging sie wieder ans Fenster, die Stirn an die Scheibe gelehnt.
-Sie ist genau so wenig ich, wie sie es doch ist... Was hat das zu bedeuten?- so sehr sie auch über diese Frage nach dachte, es wollte sich keine Antwort finden lassen, sie blieb bei der weiteren Fragen hängen, ob sie selbst damit gemeint sei. Doch es war ja auch genau so wenig sie… wie es das doch war! Widersprach sie auch wieder dieser Theorie.
Immer noch regnete es, der Wind heulte stark ums Haus, was durch die undichten Stellen des Fenstergestelles zischte und Schantal auf zittern ließ.
Die leichte Wärme durch das Gasthaus unter ihr, konnte diesen heftigen Windstößen nicht stand halten.
"Liebe?" legte Schantal die Stirn in Falten, sie musste plötzlich an eine alte Geschichte, an ein Märchen denken.
Es erzählte die Liebesgeschichte von Sky dem Himmelgott und Alexia der Nymphe. Eine traurige aber auch genau so romantische Erzählung, eine Geschichte die Schantals Mutter ihr als Kind immer beim zu Bett gehen erzählt hatte.
Verwirrt blinzelte Schantal mit den Augen, für einen kurzen Moment hatte sie dieses sanfte Lächeln vor Augen, dieses seidige blonde Haar (so wie sie sich die Nymphe immer als Kind vorgestellt hatte) und wieder dieses Gefühl von Absurdigkeit dem allem gegenüber.
Durcheinander wie sie war, ging Schantal zurück an Fenster und sah mit demütigen Augen dem Regen beim fallen zu.
Ihre Gedanken kreisten um dieses alte Märchen, wärend sie nachdenklich dem Regen zu sah.
"Genau wie in dem Märchen!" runzelte sie die Augenbrauen, In dem Märchen ließ der Himmelsgott auch seinen Regen fallen, als Ausdruck seines Schmerzes, drei Wochen war es am Regnen gewesen, genau die drei Wochen in denen das Leben der Nymphe auf der Kippe stand und er drohte das wenn sie sterben sollte, der Regen mit seinem Wasser dann nach und nach alles überfluten würde.
"Alexia" strich Schantal mit den Fingern über die kühle Scheibe des Fensters.
Sie kannte diesen Regen plötzlich! Es war ein Hilfeschrei nach Liebe, irgendetwas sagte ihr das sie die Antwort finden würde, das diese Kette ihr irgendwie dabei helfen könnte! Auch wenn sie nicht wirklich wusste wie! Schien es so, als ob ihr Unterbewusstsein schon längst eine Antwort gegeben hätte.
Ihre Füße fest auf den Boden angesetzt, etwas voneinander entfernt, schloss sie konzentriert ihre Augen. Der Wind zog durch die undichten Stellen, zog ihr Haar nach Vorne und lies ihren Körper vor Kälte wieder erzittern.
-Der Himmelsgott- flüsterte ihr Unterbewusstsein.
Für den Moment wollte Schantals logisch gestrickter Verstand gegen reden, den der Himmelsgott war doch nur eine Figur, eine Geschichte, sollte es doch keine bloße Geschichte sein?
-Bitte Herr der Wälder... beruhige Sky... besänftige seine Laune- schloss Schantal die Augen, vertrauend auf das was ihr Unterbewusstsein versuchte zu erzählen.
Ein raschelndes Geräusch was von allen Richtungen zu kommen schien, mehrere Ursachen besaß, ließ Schantal apathisch ihre Augen wieder öffnen. Ein Stück ihres Herzens war allem gegenüber Teilnahmslos geworden, nur ein Ziel hatte sie noch vor Augen, sie musste ihren Bruder wieder finden!
"Pflanzen?!" musste sie unwillkürlich zusammen zucken, ihre Motorik zeigte nun doch wieder die Erschrockenheit und Erschütterung in ihr, als sie sah das von den Wänden, der Decke, selbst auf dem Fußboden sich verschiedene Pflanzenarten rekelten, das Grün sich auf sie zu fraß und nun sogar unter ihren Füßen sich wieder zu finden vermochte.
Doch Angst, nein das verspürte sie nicht, sie kannte nun die Geheimnisse der Wälder und dies war eines von ihren.
"Sie haben mich gerufen?" ehrfürchtig Blickte Schantal in die Augen des Alten hinein.
"Ja Geist der Wälder... ich bitte sie, besänftigen sie die Laune von Sky...." bat Schantal den Geist der Wälder, davon mal ganz abgesehen das sie es immer für Märchen Erzählungen hielt.
Der Alte überlegte kurz, es war nicht leicht ein Elementarwesen zu besänftigen und schon gar nicht wenn man die Gründe nicht kannte.
Manche von ihnen waren störrische Wesen, die zu sehr von ihren Ansichten eingenommen waren und meinen alles Recht der Erde auf sich lenken zu können und doch waren sie auch gütig und gerecht, wenn sie etwas einsahen.
Wo der Geist des Waldes sich selbst zu zählen konnte.
Schwer atment musste der alte Mann einen Moment innehalten, bevor er weiter reden konnte
"Ich werde es versuchen, doch ich kann nicht sagen... ob Sky mir Gehör schenken wird" lächelte der Alte, was mehr der Versuch von einem Lächeln war.
Schantal nickte jedoch Hoffens, für sie war es ein Anfang, mehr als sie sich erhoffen konnte.
„Sehe ich... es recht, dass ihr noch etwas... sagen wollt?“
Eine kurze Pause trat ein, bevor sie die richtigen Worte fand: „Ich verstehe noch immer nicht ganz recht was geschehen ist, wo ist mein Bruder, bitte sagen sie mir ob es ihm gut geht „ wurde sie im Wort immer hektischer.
„Es geht ihm gut, glauben sie mir! Sein Verstand kann noch immer nicht erfassen was geschehen war und geschieht.
Ihr müsst nun... die Ruhe behalten, Momentan könnt... ihr sowieso nichts tun. Mit der Zeit wird alles seine rechten Wege nehmen und euch wieder zusammen... führen.
Doch bis dahin dürft ihr kein Wort mehr über euren Bruder verlieren, den... bis auf euch und den Mitwissern, wird niemand ein Teil dieses Weges sein „ gab der Alte ihr Antwort, wonach mit einem Nicken seinerseits alles grün wieder mit ihm zusammen verschwand, bevor sie auch nur die Gelegenheit hatte noch etwas zu sagen.
Nun war alles wieder in seinen ursprünglichen Zustand, nichts zeugte mehr von den grünen Farben, oder von der Lebendigkeit der Wälder, die für kurze Zeit hier verweilten.

"Was führt euch zu mir, so weit von euren Wäldern entfernt, alter Mann?" lag Sky angelehnt auf welchen der vielen Wolken, die ihre weiße Farbe ins Grau rein gehen ließen und nach einem gewaltigen Unwetter aussahen. Der Himmel war sein zu Hause, welches aus tausenden von Wolken bestand und seine Form jeden Tag veränderte. Bedrohliche Spannung lag in ihnen, was an und mal einen grellen Blitz an die Oberfläche empor steigen ließ.
Sky war eines der Elementarwesen, sein Element war der Wind und somit auch alles was zum Himmel dazu gehörte.
Das Blau seiner Augen war so dunkel, das man nur beim genaueren hinsehen wirklich sicher sagen konnte, welche Farbe sie besaßen und das markante Gesicht war von weißen Haaren umrandet, die lang den Rücken herunter reichten.
"Reicht es nicht langsam? Muss der Regen weiter so wüten... und meine Wälder zerstören? Es ist zu viel Wasser, ...als das es meine Pflanzen ertragen könnten! " blieb der alte Mann einen Meter fast entfernt von Sky stehen, sich an seinem Starb stützend.
Verächtlich warnt Sky sich ihm zu "Eure pflanzen also? Ihr sorgt um eure Wälder, Butan?",
der Alte nickte, es war kommisch diesen alten Namen wieder zu vernehmen, Butan wurde er nur von den wenigen genannt die ebenfalls wie der Geist der Wälder selbst, auch ein Mittglied des Magischen Kreises waren.
"Sie werden zergehen, ihr Leben verlieren, ...wenn ihr nicht langsam wieder euren rechten Weg findet" musste Butan schwer husten, er hatte nicht mehr viel Zeit.
Keine Antwort, verächtlich schränkte Sky nur seine Arme in einander und lies seine blauen Augen drohend auf funkeln.
„Ich bitte euch, meine Wälder ertragen den dauerhaften Regen nicht mehr lange.(erneut fing der alte wieder an zu husten) Ich bin zu euch gekommen, weil ich meinen Wäldern helfen muss“
"Und wer hilft mir?"
Verunsichert füllten sich die Augen des Alten mit Entsetzen, Hilfe? Was für Hilfe könnte dieser Mann den brauchen? Sky? Nie hatte er Hilfe gebraucht, der bloße Gedanke daran, angewiesen auf andere, es wäre ihm nie über die Lippen, nicht einmal in den Sinn gekommen. Wie konnte diese Aussage nun wirklich die seine, von ihm kommen? Was hatte einen Mann wie ihn dazu gebracht?
"Ihr bittet um Hilfe? Verstehe ich das recht?" die Stimme des Alten war dünn, vorsichtig, er wollte den Stolz von ihm nicht angreifen. Zu sehr kannte er die aufbrausende Wut von Sky, auch wenn er weise und gerecht war, besaß er auch ein unkontrollierbares Temperament. Wortlos nickte der Himmelsgott, war noch nicht wirklich bereit zu sagen was geschehen war, was sein Herz so sehr erschüttert hatte und in ein tiefes Loch aus sehnsüchtiger Verzweiflung stieß.
Einen Moment verharrte eine grausame Stille zwischen den beiden, die unangenehm und erdrückend war, in der der Geist der Wälder darauf wartete zu erfahren um was es sich Handelte, was so gravierendes geschehen ist, um einen Mann wie Sky um Hilfe bitten zu lassen
"Wenn ich euch helfen soll, dann müsst ihr mir auch sagen wobei!“ schaffte der alte, wenn auch nur sehr langsam, zu reden ohne so fürchterlich auf husten zu müssen.
Sky atmete schwer um Kraft zu sammeln, es viel ihm nicht leicht es aus zu sprechen, überhaupt dran zu denken, auch wenn seine Gedanken mit nichts anderem mehr gefüllt waren.
"Sie ist verschwunden!" ging sein Blick von Wut voll in Verzweiflung hinein, was sein Schmerz auf genaue wieder gab. Er litt fürchterliche Qualen, die sein Herz von innen her auffraßen.
-Was? Seine Geliebte ist weg?-
"Alexia?" fragte er entsetzt, konnte es einfach nicht fassen. So viel war in kurzer Zeit geschehen, bis her hatten seine Fähigkeiten, die Visionen immer einen Teil des geschehenden, dem was geschehen wird, ihm offenbart. Doch von Alexias verschwinden, nein davon hatte er nichts gewusst.

-Ich kann Momentan sowieso nichts mehr tun? - Schantal wütete, es ging Gott verdammt noch mal um ihren Bruder, wie sollte sie es da schaffen nicht mehr über ihn zu reden? Nichts zu tun? Leider war die Realität hart und zeigte das sie auch wirklich nichts tun konnte.
Den alten Umhang wieder über ihren Körper geschwungen, wollte sie einfach raus, nachdenken und sich die Füße vertreten.
In einer langsamen Bewegung führte sie ihre Hand zur Klinke, ihre Finger umfassten den eisigen Stahl und drückte ihn runter.
Langsam ging die Tür auf. Ihr Blick zeigte ihr jemanden, doch ihre Augen waren leer dem gegenüber.
Augen die nichts mehr wahr nahmen und genau so Ausdruckslos waren.
„…Migael“ bewegte sich ihr Mund, ihre Stimme war nur ein Hauch dessen, was sie sonst war.
Für den Moment versteinerte sich das Grinsen von Migael, ein Moment in denen sich ein Mann und eine Frau ansahen und den Schmerz des Augenblickes tief in beide Herzen hinein fressen ließen.
Doch es war nur ein Moment in dem so etwas wie ein Gewissen in Migael wehrte und er Mitgefühl diesem Mädchen gegenüber empfand.
„Wenn ihr euch von der Verzweiflung auffressen lässt und zulässt das Trauer in eurer Herz einhalt findet, werden ihr niemals euren Bruder retten können! „ umging er sie geschickt und trat in ihr kleines Zimmer ein.
Verwirrt folgte Schantal ihm, nach dem sie die Tür wieder schloss.
Das Quietschen vom Tisch ließ darauf hinweisen das die Bücher nicht mehr lange dem Stand halten, doch Schantal ignorierte diese Tatsache und blieb ruhig drauf sitzen.
"Ihr müsst die Werte Miss Alexia wieder finden und zu Sky zurück bringen. Erst dann werdet ihr sehen, dass der Regen sein Ende zu finden vermag " sprach Migael mit ruhiger Stimme.
„Und was ist mit meinen Bruder?“ hatte sie die Warnung vom Geist der Wälder schon wieder vergessen.
„Euren Bruder?“ hob Migael die Augenbraue
„Ihr habt mir versprochen dass ihm nichts geschieht!“ versuchte Schantal zu schreien, ein Kraftloser Versuch dessen war alles was sie zustande brachte und der Drang zu weinen überkam sie wieder
„Ich werde mich erkundigen. Keine Angst ich stehe zu meinem Wort und werde dafür sorgen dass eurem Bruder nichts geschieht. Doch vor erst müsst ihr euch um die Werte Alexia kümmern „
"Alexia? Die Nymphe?" fragte Schantal leise, Migael nickte.
"Ja, sie ist die Liebe von Sky, er trauert und zeigt es in Form von Tränen, die ihre Gestalt in Regentropfen wieder finden "
Schantal verstand was Migael ihr versuchte zu sagen, den so lange Alexia verschwunden bleibt, wird er weiter leiden und die Erde mit seinem Regen überfluten.
Jeder kannte die Geschichte der Liebenden, die von Alexia der Meeres Nymphe und Sky den Himmelsgott erzählte. Es ging um die Lieben zweier verschiedener Wesen und dem Krieg der ihretwegen eins Mal herrschte.
Schantal erinnerte sich nur noch wage an diese Geschichte, es war aus einer Zeit die ihr verborgen lag.
Der Schleier über ihre Erinnerung war groß und trug die Aufschrift Einsamkeit.
Doch auf einer irrgendwie absurden Weise schien alles für einen kurzen Moment so unpassend zu wirken, als ob der Schleier, welcher sich auf ihre Vergangenheit so undurchdringlich gelegt hatte, sich langsam zu lichten anfangen würde.
"Aber wie soll ich sie finden und überhaupt, wo soll ich nach ihr suchen?",  Migael grinste nur, wobei er mit dem Geräusch von Festen hämmern gegen die Tür verschwand...
"Was?" lag Schantal in einem Bett und schaute in aufrechter Position zur Tür hin.
-Ein Traum!!!- kamen die Erinnerungen langsam wieder, sie lag in ihrem eigenem Bett, zuhause bei ihren Eltern und nicht mehr in dieser Einzimmerwohnung, die sie gerade noch ihr eigen nennen konnte.
"Schantal aufstehen, wir wollen zur Kirche!" hörte sie ihre Mutter hinter der Tür rufen, die wie gewohnt von Schantal abgeschlossen war. Schantal war schon immer so gewesen, wenn sie zuhause war, ging der erste Weg gleich direkt ins Zimmer, wo die Tür gleich im nächsten Atemzug von ihr abgeschlossen wurde. Sie brauchte einfach ihre Ruhe und wollte von niemanden gestört werden, nur so konnte sie in aller Ruhe malen und sich ihren Gedanken hingeben, ging ihr Blick an den vielen Leinwänden vorbei, die sauber gereiht neben einander standen.
"merkwürdiger Traum!" gähnte sie einnehmend.
Angezogen schleppte Schantal sich runter zur Küche, ihre Mutter saß noch geduldig vor einer Tasse Kaffee und las gemütlich die Zeitung. Dieser Anblick war für Schantal morgendliche Routine, nichts ungewöhnliches und doch kam es ihr in diesen Moment so vor, als ob sie es seit Jahren nicht mehr gesehen hätte.
„Na endlich aufgewacht? Da schau mal, wir haben gleich schon neun!“,  ein unsicherer Blick auf die Wanduhr, bestätigte die Worte ihrer Mutter.
„Möchtest du etwas essen, Schantal?“  
„ja bitte „,  amüsiert fing Frau Kawit an zu lachen
„Das klingt ganz und gar nicht nach dir, seid wann so Förmlich, Kurze?“,  entschuldigend lächelte Schantal etwas, dieser Traum musste auf einer beängstigenden Weise auf sie abgefärbt haben und lies ihr für den Moment die Erinnerungen dran zurück ins Gedächtnis fahren.
-Was man nicht alles träumt!-  setzte Schantal sich an den Küchentisch, altes gewohntes lies ihr Herz etwas erleichterter sinken.
„Schläft Jeff etwa noch?“
„Jeff?“ lies Schantals Mutter vom schmieren der Brötchen ab „Wer bitte ist Jeff?“
„Mama! Jeff! Mein Bruder!“ wurde ihre Stimme dünn. Der harte Stuhl wurde mit einen mal zu einer quellenden Gefangenschaft, ein Symbol dafür nichts tun zu können.
„Mama, bitte! „ flehte sie heiser, ratlos klimperte Schantals Mutter mit den Augen. Sie hatte überhaupt keine Ahnung von was ihre Tochter da sprach, wer verdammt noch mal dieser Jeff sei! Trotzdem verspürte sie ein Gefühl von Verlust in sich.
„Nein schon gut „ brach Schantal das Thema schnell ab. Sie erinnerte sich wieder an die warnenden Worte vom Geist der Wälder, dieser alte Mann dem sie so ein vertrautes Gefühl gegenüber aufbrachte.
Auch das er sie als Seelenrichter bezeichnete viel ihr wieder ein
-Ein schlechter Film- verzog sie den Mund
Vom Unterbewusstsein gesteuert glitten Schantals Finger von beiden Händen an ihrem Hals entlang
-Die Kette?- suchten ihre Finger vergebens. Da war keine Kette, auch nicht die Unebenheiten von dem Amulette! Dann musste es wohl doch ein Traum gewesen sein! Aber wieso erinnerte ihre Mutter sich dann nicht an Jeff? Wo verdammt noch mal war ihr kleiner Bruder?
„Können wir Liebes?“
Ohne eine Antwort zu geben sprang Schantal auf, rannte durch den Flur und steuerte das kleine Zimmer an, was sich direkt neben dem Wohnzimmer befand.
Umso näher sie der Tür kam, umso langsamer wurden Schantals Schritte. Das dunkle Holz mit seinem silbernen Türgriff wirkte wie eine verschlossene Erinnerung.
Wie eine Geheimnisvolle Tür auf einem Dachboden, wo man nicht wusste was sich wirklich dahinter verbarg und man doch wusste das es eine Antwort auf die Frage sein würde.
Schantals Brust hob und senkte sich sichtbar schnell, die Atemzüge hetzten und ihre Hand zitterte.
Mit einer hastigen Bewegung drehte sie den Türknauf um und stieß die Tür auf
„Alles leer?“ öffnete der Schock ihre Augen weit.
Leere Wände!!! Nichts als Leere Wände und dieses eine Fenster wo sich nicht einmal eine Gardine vor befand.
Dort wo vorher das kleine Bettchen stand, ein Geschenk zu Weihnachten, lag dicker Staub auf dem Boden. Jeff liebte dieses Bett, es war gleichzeitig auch ein riesiges Spielzeug, ein Bett in Form eines Porsches, mit angemalten Reifen und abnehmbaren Lenker.
Und dort wo sein Schrank und die Kisten mit den Spielzeugen waren! Überall nur gähnende Leere! Kein Teppich und auch keine Lampe ließen Wohnlichkeit in diesem kleinen Zimmer aufkommen
„Schatz, was machst du hier?“ kam Schantals Mutter nach
„Wieso ist dieses Zimmer leer?“ Schantal hatte die Frage zwar an ihre Mutter gestellt, sie jedoch nicht dabei angesehen. Ihre braunen Augen streiften immer noch an den kahlen Wänden entlang, dieses trostlose Grau!
„Aber das weißt du doch!“ wollte ihre Mutter das Thema nicht anschneiden. Fordernd nach der Antwort lies Schantal ihren Blick zu ihrer Mutter gehen.
Sie wollte es zwar nicht erzählen und hatte es ihrer Tochter so oft nun schon gesagt, trotz all dem fing Frau Kawit noch einmal an es zu erklären
„Du weißt doch das dein Vater und ich immer ein zweites Kind haben wollten und... Na ja, als er starb, da starb auch die Chance auf ein weiteres Kind. Ich hatte es nie übers Herz gebracht etwas aus diesem Zimmer zu machen, oder auch nur etwas hier rein zu stellen.
Er wünschte sich immer einen Sohn und hatte so sehr gehofft diesen Wunsch erfüllt zu bekommen, doch das Schicksal hat es nicht gewollt „
„Schicksal „ echote Schantal ihre Worte
-Schicksal! Es ist mein Schicksal dieses Ziel zu haben -  sprach ihr Unterbewusstsein, auch wenn es vielleicht nur ein Traum sein könnte!
„Wir müssen langsam los, liebes „ erinnerte Schantals Mutter sie wieder an den Kirchenbesuch, was Schantal ihr Gesicht zu einer genervten Miene verziehen lies.
Für Schantals Mutter war Kirche so etwas wie eine heilige Pflicht, Schantal hasste es, sie musste jeden Sonntag mit, obwohl sie mittlerweile schon fünfzehn Jahre alt war. Jedes Mal versuchte sie es anders sich vor diesen verfluchten Gottesdienst, wie sie ihn für sich selber nannte, zu drücken. Mal mit Krank spielen, oder halt nur quer stellen, wenn das überreden nichts mehr brachte. Doch schlug jedes dieser genannten Versuche immer wieder fehl.
"Schatz" ermahnte ihre Mutter sie wieder, als keine Antwort von Schantal kam
"JAAAAAAA, IST JA GUT" Ries sie angefressen die Tür hinter sich zu und folgte ihrer Mutter. Womit sie auch die eine Träne verbarg, die langsam ihrer Wanger herunter gelaufen war und von ihr weg gewischt wurde.
Schantals Mutter hasste es wenn Schantal immer die Türen knallte, was Schantal am besten immer in ihrem Zimmer konnte. Die Tür knallte dann immer gegen den Holzschrank, der sich direkt neben der Tür befand, um wieder zurück ins Schloss zu fallen. Was Schantal sich eigentlich abgewöhnen wollte, sie sah es ja wirklich ein, der Schrank trug auch schon eine erhebliche Brechmacke davon, die mehr als nur schäbig aussah! Genau an der Kante, wo die Tür immer gegen schlug. Da diese aber selber schwere Buche war, keinen Schaden davon trug, war es für Schantal eigentlich noch halb so wild, was ihre Mutter jedoch anders sah.
„Fräulein hör endlich auf die Türen zu knallen „ tadelte Frau Kawit ihre Tochter, die darauf nichts mehr sagte.

Betröppelt stand Schantal vor der Kirche, direkt neben ihrer Mutter, die im Gegensatz zu Schantal, ein erfreutes und bemerkenswertes Glücksgefühl ausstrahlte.
Schantal hingegen zog eine grausige Flappe und musste neben ihrer Mutter, welche selbst wie der strahlende Sonnenstrahl erschien, wie das grausige Regenwetter wirken.
Die Kirche hielt immer noch ihre Türen geschlossen, in all der Zeit wo Schantal gezwungen war und das bezog sich auf ihr ganzes Leben, hatte sie nicht einmal mit bekommen das die Pforten dieser Kirche auch nur eine viertel Minute vor der vorgeschriebenen Zeit geöffnet wurden.
Der ganze Platz hinter und vor der Kirche war mit Menschen gefüllt, die alle geduldig auf den Einlass warteten und mit ihrem Regenschirmen den ganzen Platz einnahmen.
Von oben würde dies sicherlich einen amüsanten Anblick da bieten, eine Fontäne aus Regenschirmen aller Größen, Farben und Muster.
Es dauerte auch nicht lange bis Schantals Mutter von den anderen begrüßt wurde, die neusten Neuigkeiten erfuhr und den Tratsch und Klatsch der Woche vor sich aus gebreitet bekam, der sich immer unter den Damen weiter trug (Zeitung sich zu kaufen war so lange man mit diesen Frauen befreundet war überflüssig)
Schantal hatte ihre Mutter schon immer insgeheim darum beneidet, das sie mit jedem schnell eine bindende Freundschaft knöpfen konnte. Sie selbst war dazu nicht in der Lage, im Gegenteil, sie wurde meist gemieden, wofür sie selbst sich keine Erklärung da bieten konnte.
Anfreunden war kein Problem, auch wenn Schantal unglaublich schüchtern war und es ihr manchmal schier unmöglich schien den Mund auseinander zu bekommen, war sie dennoch Herzhaft und vorlaut.
Trotzdem konnte sie ihre Freunde an einem Finger ab zählen, an einem einzigen, so schlimm wie es sich auch anhörte und so sehr Schantal sich auch immer wünschte es sei anders, wurde dieser eine Finger zu mindestens von einer wirklichen Freundin ausgefüllt!
Es Handelte sich dabei um eine Mitschülerin aus ihrer klasse, Alex selbst war vor fast drei Monaten auf Schantal zu gegangen, das war auch die Zeitspanne in der sie erst in eine gemeinsamen Klasse nun gingen und ihre Freundschaft gedeihen konnte.
Die zehn Minuten, die es dauerte, bis die Türen endlich geöffnet wurden, erschienen wie eine Ewigkeit, wo sich alles nun zügig in die Kirche hinein zwängte. Deprimiert und ihre Mutter aus den Augen verloren, schloss Schantal sich der Menge an, die versuchte auf schnellsten Wege durch die Tür zu kommen, die für vier Menschen auf einmal einfach nicht breit genug war.
Die Arme ineinander geschlungen schaute Schantal es sich jedoch erst gemütlich an. Eine etwas korpulentere Frau und zwei dürre Hippen versuchten sich gleichzeitig durch den Türrahmen zu quetschen.
Die hoch hakigen Schuhe der Damen rutschten dabei immer wieder auf den Glatten Granitboden der Kirche weg , worauf die Damen mehr rum stolperten, in einem wirklich lächerlichen Schnellschritt, weil ihre Schuhe nach Vorne und Hinten weg rutschten, als das sie elegant wie sie eigentlich vorgaben zu sein, liefen.
Es hieß nun für Schantal die nächste noch viel längere Ewigkeit zu ertragen.
Mit erhobener Arroganz trat der Pfarrer vor die ungeduldige Meute. Eine mit schwarzen rahmen ausgestattete Brille lies die Arroganz seiner Person nicht durch sickern und verschaffte ein wohl wollendes Gesicht.
„Ich freue mich wieder eine so große Menge in Gottes Haus empfangen zu können „ seine Gift grünen Augen glitten durch die Reihen und erfassten jede noch so kleinste Störung.
Bei Pfarrer Wollgeberg sollte man sich am besten jede noch so kleine Ablenkung verkneifen. Er liebte es die Leute vor zu führen, vor dem Herrn zu outen, pflegte er immer zu seiner rassistischen Art zu sagen und Schantal war oft ein von ihm geliebtes Opfer.
Welche ihre Finger nun ruhig auf dem Schoss liegen ließ und starr in diese giftigen grünen Augen des Priesters hinein schaute, die immer irgendwie wirkten als ob sie entzündet wären und deswegen rötlich aussahen.
Es war die beste Methode um dem Zorn dieses Mannes zu entgehen und leider auch die einzige die ihr einfiel. Jeder könnte sich schließlich etwas Besseres vorstellen als einem Lehrer verschnitt als Priester die ganze Zeit in das Gesicht zu schauen und zwar eine ganze volle Stunde lang.
Suchend versuchte Schantal in all den Leuten ihre Mutter irgendwo wieder zu finden, wurde auch prompt in der ersten Reihe fündig, neben den wandelnden Zeitungen! Dies waren drei reiche Frauen die ihre Zeit damit verbrachten sich den Mund fusselig zu reden und alles wie ein Lauffeuer weiter zu verbreiten.
Eine halbe Stunde hatte der Priester wie gewöhnlich schon debattiert und es viel der jungen Dame immer schwerer auf zu passen und ihre Augen beim Priester zu lassen. Mit dem Gefühl das dieser Mann nur darauf wartete sie beim nicht auf passen zu erwischen, zwang Schantal sich nicht ein zu schlafen, verstand überhaupt nicht was ihre Mutter so sehr daran liebte! Eine heilige Pflicht! Schimpfte Schantal innerlich und verbot sich jedes weitere Wort, was wohlmöglich derbe unter die Gürtellinie gegangen wäre.
Nickend schaute eine dicke Dame Schantal für die Störung entschuldigend an. Sie war zu spät gekommen und hatte sich schnell auf den ersten freien Platz nieder gelassen, der sich leider genau neben Schantal befand. Mit ihr zusammen saßen die ganze Zeit nur drei Personen auf dieser Bank, die Platz für sieben hatte und nun mit dieser korpulenten Frau voll ausgefüllt war.
Das Gesicht verzogen, versuchte Schantal ein Stückchen von dieser dicken Dame weg zu rutschen, dessen dickes Hinterteil fast schon die halbe Bank einnahm. Doch das war es nicht was ihre Miene zu einem Schauspiel von Anwiderung werden ließ.
Es war ein wirklich abstoßender intensiver Geruch nach Vanille, der von dem auf getragenem Parfum dieser dicken Frau kam. Ein leichter Hauch würde ja nicht stören, vielleicht auch angenehme sein, Doch dieser personifizierte Anblick von Fettbergen schien eine ganze Tonne davon zu tagen, ärgerte Schantal sich angewidert, wobei die dicke Frau Schantal mit ihrem ebenso dicken Gesicht, was den Durchmesser eines  Pfannkuchens besaß, empört Anblickte. Schantal hatte zwar nichts gegen dicke Frauen und war der Meinung das viele von ihnen sicherlich besser aussahen, als einige Spargel dünne Frauen. Aber in diesem Fall redete die Anwiderung vor diesem viel zu intensiven Vanille Geruch aus ihr und betitelte diese dicke Frau mit fetten Pfannkuchen!
"Gibt es ein Problem junges Fräulein?" fragte die dicke Frau mit tiefer Stimme. Jedes einzelne Wort hatte das Gesicht dieser Frau zu einem glühend roten Fettberg werden lassen und forderte angestrengte Atemzüge.
Das war etwas was Schantal irgendwo nicht nachvollziehen konnte, eigentlich hatten etwas dickere, bis wirklich übergewichtige Menschen ein wirklich sanftmütiges innere was man ihnen an den Gesichtszügen auch direkt eigentlich ansieht. Doch diese Frau hier schien nur aggressive Eigenwilligkeit aus zu strahlen
"Nein, nein " sah Schantal schnell nach Vorne, die Augen hilfesuchend auf ihre Mutter gerichtet, die zufrieden dem Gottesdienst folgte.
„Das hörte sich für mich gerade aber ganz anders an „ musste die Frau immer wieder eine Schnaufpause beim reden machen
„Nein.. wirklich, schon gut „ zuckte eine Augenbraue von Schantal ärgerlich auf. Sie war noch nie gut darin Wut oder andere Gefühle zu verbergen
„Komm schon Fräulein, sag schon was ist dein Problem! „ stocherte die Frau weiterhin mit purer Absicht in Schantals Wut herum.
Für erste hielt Schantal sich selber ruhig, unter kontrolliertem Zwang. Leider half es nur einige Sekunden über das stochernde und provozierende Gerede dieser Frau hinweg zu hören. Ihre motorische Art solchen Dingen gegen über war einfach stärker
„Sagen sie mal, haben sie was gegen mollige Menschen? Ihr und eure Vorurteile, ihr kotz mich richtig an! „ wurde das Gerede dieser Frau von ihrer Handmotorik unterstrichen, in dem sie wild mit ihren Händen rum fuchtelte
„Passen sie mal auf, ja! Ich habe ganz sicherlich nichts gegen möllige Leute, aber das was sie auf ihren Körper an Parfum geschüttet haben tut jedem in der Nase weh. Fragen sie doch einmal die Leute vor ihnen, vielleicht bestätigen die meine Worte ja „ ihr Organ durchflutete den ganzen Saal und legte den Gottesdienst für den Moment auf Eis.
„Junge Dame, haben sie vielleicht etwas was sie der ganzen Gemeinde mitteilen möchten?“ forderte der Priester Schantal direkt auf. Sie konnte das böse funkeln in seinen Augen deutlich vernehmen und zuckte erschrocken zusammen.
Die Sieben Reihen von Sitzbänken die sie und den Priester von einander trennten, veranlassten diesen Mann mit lauter und deutlicher Stimme zu reden, so das jeder der Besucher es aufs genaue mitbekamen.
Es vorgezogen nicht zu antworten schaffte Schantal es den bösen Blick des Priesters so lange aus zu weichen wie es nötig war, um ihn seinen Gottesdienst weiter führen zu lassen.
Demütig packte Frau Kawit mit der Hand gegen ihre Stirn. Das konnte doch nur wieder ihre Tochter gewesen sein, um das zu wissen brauchte sie kein Blick nach hinten werfen.
Ihre Tochter war das einzige junge Mitglied in der hinteren Reihe und Frau Kawit bereute es nun zu Tiefs nicht darauf achtgegeben zu haben, das sie ja neben ihr Platz nimmt.
-Was wohl gerade der Alte macht?- hing Schantal ihren Gedanken nach. Noch nie hatte sie jemanden gesehen der so zerbrechlich und weise wirkte, wie der Geist der Wälder, wanderte ihr Blick an der Gemeinde vorbei, zum Fenster hin, das durch hintereinander gesetzte Scheiben einen wundscherschönen Engel ergaben, wo der Heiligenschein durch die Morgensonne hell erleuchtet wurde.
-Ob er es geschafft hat Sky zu besänftigen? Zu mal ist es ja nur noch Sprühregen!-
Mit der Hand immer wieder vor der Nase, wenn der Geruch zu intensive ihren Ekelfaktor absprach, hatte sie endlich diesen verfluchten Gottesdienst hinter sich gebracht. Dabei gab es immer wieder mal einen kurzen Moment in dem sie dachte, das dieser ekelhafte Geruch ihrer Nase gleich kam wie eine Mortifikation. Der Gedanke das ihre Nase absterben würde lag mit zunehmender Wahrnehmung dieses Parfums, einfach zu nah, als das man hätte drüber hinweg sehen können. Wer weiß, vielleicht war es auch eine Taktik dieser Frau, so immer ihre Ruhe zu haben! Schantal jedenfalls konnte es sich sehr gut vorstellen. Anders gesehen reichte dazu wahrscheinlich auch ihre aggressive Art aus.
Das der Gottesdienst vorbei sei, wäre eine Erleichterung würde man sagen? Nicht wenn man bedenkt das Schantal noch eine ganze Weile dort verweilen musste. Ihre Mutter pflegte das Gespräch mit den anderen Damen und davon hielt sie auch nicht dieser sachte regen ab, der durch die Regenschirme seinen Weg sich kaum bahnen konnte. Abgewehrt von aufgespannter Imprägnierung, die seine Tropfen einfach an sich runter perlen liesen.
-Routine?- sanken Schantals Schultern ein ganzes Stück! Mit ihren Erinnerungen war sie zum Teil noch in ihrem Traum und zum anderen Teil wieder in der Realität. Auch wenn man nicht wirklich es mit Traum etikettieren konnte. Aber mit was sollte man es dann beschreiben? Geträumter Realismus?
Von ihren geradigen Gedanken sich emanzipiert, hatte Schantal das Gefühl irgend etwas vergessen zu haben, es lag ihr auf der Zunge, war ganz nah, zum greifen nah. Ein Puzzle dessen Teile sie vor sich sehen konnte und doch nicht fähig war sie zu einem ganzen zu rekonstruieren.
-Ich darf nicht vergessen!?... Es ist wichtig das ich nicht vergesse wenn ich... verdammt wenn ich irgendetwas will... wollte? Was wollte ich? Irgendetwas sollte ich nicht vergessen!“ es war ein Sinnloser Versuch sich an etwas zu erinnern, von dem sie nicht mehr wusste was es war.
Erschrocken drehte Schantal ihren Kopf seitlich mit, suchend nach etwas was wie eine hüllenlose Gestalt als Schatten in ihrem Augenwinkel entlang huschte. Sie hatte es deutlich bemerkt gehabt, Blut pumpte durch ihre Adern. Da war etwas! Doch ihr Verstand fand keinen Nenner, konnte es nicht definieren. Sie hatte es doch aber deutlich gesehen gehabt, es war seitlich an ihr vorbei gehuscht, mit einer enormen Schnelligkeit! Suchend gingen ihre Augen an all den vielen Leuten vorbei, die sich in ihre Sichtrichtung befanden.
Das Braun ihrer Augen färbte sich eine Nuance heller, ihre Sinne spielten verrückt, sie hatte deutlich für einen kurzen Augenblick den Geruch von Rosenblüten war genommen.
Unsicher schnupperte sie, kein Geruch nach Rosenblüten! Nur Regen und verdunstetes Wasser ließ seinen Hauch von Geruch auf alles nieder.
-Rosenblüten!- es war für sie ein so bekannter Geruch, dieser feine Hauch von Rosenblüten, der ihr immer in die Nase stieg wenn sie mit...
"Migael!" kam die Erinnerung wie ein Schlag ins Gesicht zurück, er musste es sein! Dessen war sie sich sicher, nur bei ihm konnte sie immer diesen Hauch von Rosenblüten wahr nehmen
"Du hast mich gerufen?" stand er wie aus dem Nichts plötzlich neben ihr.
Sein Blick ging in dieselbe Richtung wie Schantals, als ob sie sich ohne zu wollen dass andere es bemerken, unterhalten würden.
Schantal musste leicht schmunzeln, es war komisch ihn nun nicht wie in ihren Traum, mit dieser förmlichen Redensart sprechen zu hören, sondern nun perdu
"Ja, das habe ich " lachte sie, es lag wirklich Freude in ihrer Stimme, Freude darüber ihn wieder zu sehen.
"Weißt du nun schon wo du nach ihr zu suchen anfängst? Wo du sie finden kannst?",
ihr stutziger Blick zeigte sofort das sie es nicht wusste und überhaupt, diese Frage hatte für sie keinen wirklichen Sinn, wie sollte sie wissen wo sie die Nymphe finden kann, wenn sie nicht mal wusste wo sie anfangen soll zu suchen? Das widerspricht sich doch oder? Schantal entschied sich jedoch nichts zu sagen.
"Ich gebe dir einen Tipp, meine kleine Schantal. Sie ist dir ganz nah, jemand aus deinem Leben, denn du öfters mal sehr viel Vertrauen entgegen wirktest und es auch bis her nicht zu bereuen wissen musstest " verschwand Migael wieder, in dem sich langsam schon die Schatten hinter ihm zusammen gezogen hatten und ihn nun in sich verhüllten.
Kreidebleich wie die Wand in ihrem Zimmer, wurde Schantals Gesicht und die Augen riesen groß.
Wie konnte er nur hier, wo so viele Menschen waren, einfach auch so wieder verschwinden? Auch wenn die Tatsache das niemand zu ihr Blickte, sie wieder beruhigte und eindeutig dafür sprach, das es niemand mit bekam, war sie dennoch immer noch ziemlich panisch im verhalten. So Dinge wie Hexenjagd oder Ketzerei kreisten in ihren Kopf, was das letzte bisschen Farbe auch noch aus ihrem Gesicht laufen ließ.
-Jemand der mir nah ist? Nah...? Nah! Alex!!!...- hob sie wie unter Strom den Kopf, es konnte einfach nur Alex sein!
Es war plötzlich so logisch, Alex... Alexia, es lag doch praktisch schon auf der Hand!
Der fein säuberliche verarbeitete Boden, mit seinen Roten Steinen drückte sich unsanft in Schantals Füße, als ob er sie anschreien würde, das sie sofort los rennen solle, herausfinden solle was an dieser Idee von Wahrheitspotenzial dran war.
Jetzt wo Schantal näher drüber nach dachte, erschien alles so unwirklich, den dieser Gedanke war plötzlich so vollkommen logisch! Sie strahlte immer diese Sanftheit und diese Güte aus, wer außer Alex könnte den besser als Nymphe geeignet sein? Als jemand der die sanfte aber starke Kraft des Meeres wieder spiegelt?


"Ihr steht ihr also zur Seite, lenkt sie die ganze Zeit in die richtige Richtung? Migael?" dröhnte eine gewaltige Stimme. Jeder der diesen Klang seiner Stimme vernehmen würde, wäre erstarrt vor Angst und panisch vor Schock.
Migael jedoch ließ sich nicht beirren, sein Blick blieb weiterhin selbst sicher, denn er war sich seiner Sache ganz gut im Klaren, wusste ganz genau was er da tat.
"Wieso Migael, sagt mir wieso ihr diesem Mädchen das Amulette gegeben habt? Sie war für die Nymphe bestimmt, um Zwiespalt und den trügerischen schein von Machtkampf entstehen zu lassen. Ich hoffe ihr seid euch eures Fehlers bewusst, Migael! Und nun lässt ihr dieses Mädchen auch noch sehen wie die Dinge wirklich stehen, Alexia zurück zu Sky bringen! ",
Migael blieb weiterhin nur aufrecht stehen, nichts wies auf irgendeine Einschüchterung oder Reue hin.
"Ich habe euch doch mein Wort gegeben, das alles sich ändern wird, das jeder einsehen werden wird, das es etwas stärkeres, etwas mächtigeres als sie alle zusammen gibt.“
"Das Spiel mit dem Feuer kann oftmals verehrende Auswirkungen haben, seid ihr euch auch dessen bewusst, Migael?" flammten die Blut roten Augen des Mannes auf und für einen Augenblick wirkte es, als ob er den Platz auf seinen steinernen Thron verlassen wollen würde, um auf zu stehen. Doch Emotionen, so etwas werte bei ihm nur kurz und zeugte nur deutlich von der Grausamkeit die in den Blut roten Augen keimten und sein Herz schon lange verdunkelt hatten.
Fire wusste ganz genau wer dieses Mädchen war, wessen Wiedergeburt und was genau es damit auf sich hatte.
Sie war keine normale Seele, nicht einfach ein normales Glied der Kette. Ihr entstehen hatte nichts mehr mit dem Schicksal zu tun, obwohl so vieles vom Schicksal an ihre heftete.
"Ihre Seele dürfte eigentlich nicht existieren, sie ist eine Macht die aus alter Magie und zwar sehr mächtiger Magie besteht.
Ihr spielt mit dem wahrhaftigen Feuer, mansche Kräfte sind zu Machtumwogen als das sie kontrollierbar sind! " wurde die Stimme von Fire auf beängstigender Weise drohend.
"Ich weiß" sprach Migael kühl, drehte sich wieder um und ging den langen steinigen Weg entlang zurück, der über eine Art Loch führte, wo lodernde Flammen auf eisigem Gestein in die Höhe schlugen. Hitze die jeden in geraumer Zeit in die Knie zwingen würde.
Den steinigen Weg bis zur Hälfte überquert ließen die Schatten seine Gestallt verschwinden.
Auch für Migael war es äußerst Kraftaufwändig zwischen den Welten hin und her zu wechseln, es forderte nicht nur an ungemeine Konzentration, sondern auch an viel Kraft.
Was der Grund der Müdigkeit war, die seinen Körper und seine Sinne nun überfielen, als er sich in einer Schule wieder fand.
Dies war der Ort an dem er Schantal das letzte Mal sah, bevor er sie in Form eines Traumes zu sich rief.
Eigentlich hatte seine Suche nach Alexia ihn hier her geführt, weil ihr Handeln nicht in sein Konzept passte, als er dort Schantal sah! Und sein Plan eine bedeutende Wendung nahm.
Wenn Migael ehrlich mit sich selbst war, wusste er nicht einmal wieso er sich nun hier her gebracht hatte, es war unwillkürlich von seinem Unterbewusstsein durch geführt worden, dessen Beweggründe ihm verborgen blieben.
"Migael?", von der Stimme aus seinen Gedanken gezogen, drehte Migael sich um, als er eine Weibliche Stimme das fragen hörte.
"Hallo Teressa!" grinste er undeutbar die zierliche Gestallt vor sich an.
Teressa war ein Mädchen aus Schantals Klasse, sie hatte ihn einfach irgendwann mal angesprochen, als er sich einen besseren Eindruck von Schantal beschaffen wollte, bevor er sie in Form eines Traumes zu sich rief.
"Wartest du auf jemanden? " fragte sie mit lieblicher Stimme, wobei sie in ihren blonden Haaren spielte.
So was wirkte auf Jungs immer anziehend, prallte an Migael jedoch wie an einer bruchsicheren Glasscheibe ab, was sie auch sofort bemerkte, aber nicht sehen wollte.
Teressa war vom Äußerlichen her alles andere als unscheinbar, langes Haar viel in zwei geflochtenen Zöpfen auf je einer Seite über die Schulter nach vorn.
Blaue Augen, die mit dichten und ebenso langen Winperm umrandet waren wurden von sinnlichen und wohl geformten Lippen unterstrichen.
Trotz dessen ließen ihre Körperlichen Forzüge Migael vollkommen kalt, nicht einmal ein flüchtigen Gedanke hatte er an ihre Person wirklich verschwendet, woran sich so schnell auch nichts dran ändern würde.
"Nein... Ich muss jetzt aber auch weiter...!" lächelte er, drehte sich wieder um und ging den langen Flur weiter herunter, Richtung Ausgang.
Enttäuscht sah Teressa dem jungen Mann nach, sie hatte sich auf dem ersten Blick in ihn verliebt gehabt, es als Grund genug gesehen ihre damalige Beziehung zu kenzeln.
Doch jede Annährung blitzte bei ihm ohne Ausnahme gnadenlos ab.
Sie redete sich immer ein, ihm nicht genug Zeichen zu geben, nicht genug Andeutungen auf Interesse und Chancen zu machen. Doch ins geheim wusste sie einfach nur schon, dass er kein Interesse hatte,  was sie aber nicht wahr haben wollte und deswegen mit Absicht nicht sah.

Der nun schon seid Wochen andauernde Regen , auch wenn nun nur noch sachte,machte jeden in Varadia vollkommen verrückt. Varadia war eines der wenigen Menschen bewohnten Dörfer in denen auch Magische Wesen lebten, auch wenn geheim unter den  Menschen, die von ihrer Co Existenz nichts wussten.
Mit müden Augen sah eine zierliche Dame zum Himmel hoch, die vielen kleinen Tropfen perlten an ihren zarten hellen Gesicht herunter und ließen das ebenso helle Haar, in dem sich viele kleine Rosane Strähnchen befanden, gewellt sich nach unten ziehen, die kurz vor den Schultern endeten.
Karin hatte seit einiger Zeit bemerkt das sich unter ihres Gleichen allmählich Zwiespalt aus zu breiten drohte.
Verzweifelt, weil sie dem ganzen noch nicht so ganz folgen konnte, atmete sie niedergeschlagen aus.
Sie war raus gegangen um etwas Brot zu holen, diesen Gefallen wollte sie ihrer Mutter nicht abschlagen, die gerade damit beschäftigt war ihre kleine Schwester zu füttern, welche gerade mal wenige Monde alt war.
„Hallo junges Fräulein!“ lachte der Mann von Brotstand die junge Dame freundlich an. Er kannte Karin schon lange und freute sich immer wieder wenn er die junge Dame sah. Er war einer der wenigen unwissenden Menschen die in diesem Dorf lebten.
„Ja hallo Herr Parotes“  
„Wieder das Vier Körner Brot?“ sahen die alten blauen Augen Karin fragend an. Herr Parotes war schon lange aus seinen jungen Jahren herraus, hatte viele Winter hinter sich, welche seine Augen schon mit unzähligen Fältchen belegt hatten und das Haar weiß werden lassen haben.
„Ja Bitte, Herr Parotes“ , nickend legte der Mann das Brot in eine kleine Tüte, was etwas Schutz vor dem Regen geben sollte. Zum Glück aller hatte der Regen mittlerweile schon wieder etwas nach gelassen, doch das Ende schien noch lange nicht in Sicht zu sein
„Das macht zwei Piereonen, richtig?“ lächelte Karin vergnügt, weil sie sich diese Summe gemerkt hatte, den ihre Mutter zog es in letzter Zeit vor genau dieses Brot zu kaufen. Sie änderte von Zeit zu Zeit immer wieder mal ihre Gewohnheiten und nun war dieses Brot dran.
„Ja kleine Miss, ganz genau“ nahm Herr Parotes die Piereonen entgegen und übergab der jungen Dame das gewünschte Brot
„Grüßt eure Mutter, Karin“ lächelte  er verlegen.
Karins Mutter war eine sehr schöne Frau, mit langen hellen Haaren und ebenso wie Karin Rosa schimmernden Strähnchen drin.
Für Karin war es natürlich offensichtlich, sie wusste das Herr Parotes schon lange romantische Gefühle für ihre Mutter hegte, jedoch aus Respekt vor ihren Vater dieses niemals öffentlich machte und somit ihrer Mutter wahrscheinlich für immer verschweigen wird.
„Ja das werde ich tun, einen schönen Tag noch, Herr Parotes“ trat Karin den Heimweg wieder an, sie wollte so schnell wie möglich ihrer Mutter das gewünschte Brot bringen, um endlich zum Finckelwald gehen zu können.
Karin war eine Waldelfe, eigentlich war es für Elfen jeglicher Art nicht üblich unter Menschen zu leben. Doch Karins Mutter wollte es so, sie wollte von ihnen lernen und das Leben außerhalb des Waldelfenclans kennen lernen. Wodurch sie ihrer Tochter eine eigene Zukunft ermöglichte, ohne dass sie das annehmen müsste, was das Oberhaupt der Waldelelfen ihr zu sprechen würde, wenn sie dort geblieben wären.
Waldelfen waren von Natur aus schön ansehnlich, mit ihrer hellen und makellosen Haut, dem seidig schimmernden und ebenso hellen Haaren, wo sich die Farbe der Familienblüte drin wieder fand. Und ihren Waldfarbenden Augen, wo Karins Braun und groß waren.
Das Band was die Waldelfen zu ihren Wäldern haben, ist bei Karin nicht weniger ausgeprägt als bei den anderen Elfen, die in den Clans leben.
Sie spürt wann ein Baum leidet, eine Pflanze sich wohl fühlt oder ein Tier stirbt.
Was die Sehnsucht nach den Wäldern nicht verschwinden lässt, deswegen nutzte Karin jede noch so kleine Gelegenheit um sich in den nah liegenden Wald zurück zu ziehen.
Wie andere Elfen auch, stammen die Waldelfen ebenfalls von den Lichtgeschöpfen ab, was die Fähigkeit der Heilung durch ihre Hände in den Genen legt.
Je nach Stärke der Güte und Reinheit des Herzens war diese Fähigkeit auch ausgeprägt.

Das Blätterdach des Waldes fing den größten Teil des Regens ab, der sich mittlerweile nur noch sprühartig auf alles nieder fallen ließ.
Mit schweren Schritten blieb der Geist der Wälder vor einen der Bäume stehen.
Es war ein alter und sehr prächtiger Seelenbaum, dessen blau glänzenden Blätter, die in kleinen Spieralen nach unten gingen, die Magie in sich trugen.
Seelenbäume, auch Geburtenbaum oder Reinigungsbaum genannt, waren Nachkömmlinge vom Baum des Lebens, der sich im Schlossgarten befand und der Entstehungspunkt alles Lebens in dieser Welt war.
Sie waren dafür zuständig die Seelen von verstorbenen den Weg zum Baum des Lebens zu ebnen, welcher die Seelen zu neuen Leben führt.
„Geschafft“ schnaufte der Geist der Wälder Kraftlos, er hatte einen Mühsamen Weg hinter sich gebracht. Sein Körper war einfach zu gebrechlich und die Zeit für seine Wiedergeburt gekommen.
„Geist der Wälder!“
„Oh kleine Miss“ drehte der alte Mann sich keuchend um und versuchte ein Lächeln zu tragen
„Es ist so weit, richtig?“ fragte Karin leidvoll
„Ja, kleine Miss“
„Wieso haben sie sich nicht direkt hier her gebracht, wieso haben sie diesen Weg auf sich genommen?“ sah sie den alten Mann betrübt an. Sie hatte gesehen wie er sich zu diesem Baum geschleppt hatte, es war der prachtvollste Seelenbaum aus dem Finckelwald, der direkt über den Lichtersee ragte.
„Ich brauche das letzte bisschen Kraft was ich noch habe, um mein Bewusstsein mit zu nehmen“ erklärte der Alte geistesabwesend.
Entsetzt starrte Karin den Geist der Wälder an, er lehnte mühsam am Seelenbaum, wo sein Gesicht von dem Glanz der Blatter etwas erhellt wurde.
In seinem Zustand war es Lebensgefährlich gewesen, eine solche Strecke zurück zu legen, den hätte er es nicht rechtzeitig zu diesem Baum geschafft, bevor das letzte bisschen Lebensenergy aus seinen Körper entweicht, wäre eine Reinkarnation nicht mehr möglich gewesen.
„Eurer Bewusstsein? Was ist so wichtig das ihr dieses tut?“ Karin fragte es sehr vorsichtig, den er war ein Wesen des Magischen Kreises, das Höchste Gesetz in dieser Welt, welcher aus den stärksten Elementarwesen bestand
„Wir haben sie endlich gefunden…“
„Wenn habt ihr gefunden?“
Nach Luft ringend ging der alte Mann zu Boden „...Den Seelenrichter“ schaffte er es noch mit letzter Kraft die Hand an den Baum zu legen, als das Leben aus dem alten Körper entwich
„Geist der Wälder“ kniete sie Angstvoll zu den alten Mann runter, wo sein Körper langsam zu glühen anfing und mit der Seele seinen Weg zurück zum Baum des Lebens fand, um dort wie der Phönix aus der Asche neu auf zu erstehen.
„Der Seelenrichter?“ echote Karin fiebrig, die Hand überrascht an den Mund gelegt. Sollte es wirklich so sein? Sollte die alte Sage über den Seelenrichter >der entweder die Rettung der Welt, oder das Jüngste Gericht bringen soll< wirklich wahr sein?
Zu jener schrecklichen Zeit, als das Gleichgewicht dieser Welt aus den Fugen zu geraten drohte und das Leid anfing sich aus zu breiten, sollte ein mächtiger Magier eine Waffe erschaffen haben, die den Krieg beenden sollte, der zwischen den Dämonen selbst und den Menschen wie auch den Magischen Wesen herrschte.
Es sollte Jene die unreinen Herzens waren auslöschen und endlich wieder die Harmonie zurück bringen.
Denn der Hass und die Grausamkeit hatte über die Menschenwelt angefangen zu siegen, was den Dämonen zutritt in ihre Welt verschaffte und nun droht diese zu zerstören, was dann auch den sicheren Untergang dieser Welt bedeuten würde.
Der Glaube an diese Waffe hatte so gleich den Menschen, wie auch den Magischen Wesen die Hoffnung zur Rettung gegeben.
Sie nannten diese Kraft Seelenrichter, oder Dämonenjäger und hofften auf dessen Ankunft.
Doch zu viele Jahre waren an ihnen vorbei geschritten und der Glaube an diese Waffe zu einer Legende dahin gewelkt, an die so weit niemand mehr schaffte wirklich zu glauben.
Und nun hatte dieser alte Mann, ein Mitglied des Magischenkreises Höchstpersönlich es bewahrheitet! Was Karin erschauern lies und unglaubliche Aufregung und freudige Nervosität in ihr Herzen legte.
Doch so sehr sie diese Freudige Nachricht auch verkünden wollte, den anderen endlich ihre Hoffnung zurück geben wollte, verbot sie es sich selbst, den ihr logisch gestrickter Verstand verbot es ihr dies zu tun.
Der Magische Kreis hatte es sicherlich nicht ohne Grund dem Wissen der Öffentlichkeit verwehrt und für Karin stand fest dass es wirklich so sein musste, denn sonst würde der Geist der Wälder niemals riskieren zu sterben.



Ende von Kapitel 2

Kapitel 3 folgt^^...

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.07.2013. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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