Im stillen Wäldchen traf ich ein junges, hübsches Mädchen. Sie war wohl gerade volljährig, jedenfalls sah sie genau so aus. Sie gefiel mir auf Anhieb, so jung sie auch war. Sie hatte langes braunes Haar und ihren dunklen Augen, lächelten mich freundlich an.
Ich wollte sie schon ansprechen, bekam aber weiche Knie, denn ich hätte ihr Vater sein können, war ich doch bestimmt doppelt so alt wie sie. Aber warum so bescheiden sein, dachte ich so bei mir, denn so ein attraktives Mädchen, mitten im Wäldchen, bei herrlichem Sonnenschein, das müsste es doch sein!
Ich ging aufgeregt auf sie zu, wollte ihre zarte Hand bereits berühren, als hinter ihr, ein junger Bursche auftauchte, der mir so gar nicht ins Konzept zu passen schien. Er lief freudestrahlend auf sie zu, nahm sie in seine kräftigen Arme und drückte ihr ein paar heftige Küsschen auf ihre nasse Stirn.
So gingen sie dann verliebt und freudestrahlend, an mir vorbei, so als würde es mich nicht geben.
Traurig und einsam stand ich nun in diesem Wäldchen. Weinte noch ein paar bittere Tränchen, denn „ meine Liebe“, die gab es nun leider nicht mehr!
(c) Wilhelm Westerkamp, August 2013
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.08.2013.
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