hallo ,,,, ja du da
kennst du das schon? Die Sache mit der Geliebten?
Warum hält sich ein Mann eine selbige? Es gibt da mehrere Gründe ... Hauptgrund Nummer 1 ist .. seine heilige unberührte fleckenfreie Jungfrau, auch Alte genannt will er mit seinen dreckigen Phantasien nicht beschmutzen, sie kennt nur die Missionarstellung und vernachlässigt ihn total. So muss er dann doch auch wie viele seiner Arggenossen Überstunden schieben.
So eine Geliebte ist schnell gefunden, vorallem eine die nix will ausser Sex ... jegliche Verpflichtungen fallen weg, keine Bestizansprüche, keine Eifersucht, nix was das erotische Klima stören könnte.
Sie auf Abruf, er seinen Terminakalender planend, schnelle Nummern ... aber das nächste mal hat er wieder mehr Zeit.
Igendwann fängt die Geliebte an zu nörgeln zu quängeln aus ihrem leben und Alltag zu erzählen. Irgendwann fängt sie dann doch an mitten beim Akt Gefühle zu entwickeln .. er tut so als ob er das alles nicht mitbekommt und ist pünktlich beim Abendessen zu Hause, lächelnd zu seiner Heiligen unbeflechte Blicke .... beim Sex einmal im Monat denkt der an alles nur nicht an sie.
Und dann wieder das Treffen, mühsam wird es, immer neue Hotels finden, immer neue kleine Geschenke, damit die Geliebte bei Laune bleibt. Ach denkt er dann immer öfter, ach hätte er sich doch eine
gesucht die mindestens 20 Jahre jünger wäre, die wüßte noch zu schätzen...
Irgendwann wird seine Geliebte der Ehefrau immer ähnlicher und zum Jammerlappen, er sei nie für sie da, er hätte zu wenig Zeit, er würde sich keine Mühe geben ...
Nur wie diese Last loswerden?
Tja ... sagt er dann nach vielen Wochen des hin und hers, du Schatzi, wir müssen es beenden ... meine Frau hat wohl Lunte gerochen sie kontrolliert mich. Das ist mir zu gefährlich.
Zurück bleibt eine jammerde Gespielin die sich vornimmt nie wieder Geliebte zu sein.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.08.2013.
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Fließende Nebel
von Heiger Ostertag
Eiserne Klammern am Hals. Immer enger der Atem und der Wille wird schwach. Schwindende Sinne. Arme, zur verzweifelten Abwehr erhoben, sinken zur Erde. Mit dumpfem Schlag pulsiert noch das Blut. Wird matter und matter in versiegenden Bahnen. Still steht das Herz. Der letzte Atem erstirbt. Dann erstarren die Augen und brechen. Leblos der Körper, grotesk verrenkt. Und gleitet langsam hinab in das Dunkel. Nichts weiter mehr, das Denken zerfällt in fließenden, grauschwarzen Nebel ...
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