Issum ist ein kleiner, ruhiger, gutbürgerlicher Ort am Niederrhein. Bekannt geworden ist er eigentlich nur als Standort von Diebels, genauer gesagt der dazugehörigen Altbier-Brauerei.
Unter touristischen Gesichtspunkten ist der Ort uninteressant. Weder Schloß noch Museum, Burg oder besondere Einkaufsmöglichkeit sind dort vertreten, so daß sich faktisch auch kein Tourist hierhin verirrt.
Irgendwie seltsam ist der Bereich um das Rathaus. Dort gibt es zwar einen kleinen Park, der zum Spazierengehen einlädt. Ganz in der Nähe gibt es auch eine verkehrsberuhigte Zone, die man mit ein bißchen gutem Willen auch als Ortsmittelpunkt bezeichnen könnte.
Hier fehlt aber jeglicher Flair, der - beispielsweise im Sommer - zum Flannieren und Spazierengehen einlädt. Wo sind die Cafes? Hotels, wo seid ihr? Möchte sich der Ort interessant machen und Besucher anlocken, wird er noch viel an sich arbeiten müssen.
Für Leute, die nicht mit dem Auto, sondern mit Bus und Bahn anreisen möchten, gestaltet sich diese Anreise doch etwas lästig. Issum ist nämlich nicht an eine Bahnlinie angeschlossen. Es gibt zwar Busverbindungen von Goch und Alpen aus nach Issum; spontane Reisen sind so ausgeschlossen. Der Bus-und-Bahn-Reisende wird sich im Vorfeld erkundigen müssen, wie die passende Verbindung für ihn aussieht.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.11.2013.
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Nitro Xtine
von Charly Wasyl
Ein geborener Nobody hat, sofern er überhaupt jemals etwas besitzt, höchstens ein Drittel von dem, was die Norm ihr Eigen nennt. Denn er hat nun mal keine Lobby und somit auch keinerlei Protektion. Steht dabei immer in vorderster Linie des täglichen Überlebenskampfes, sich dabei selbst im Wege und muss gegen tausende Dinge ankämpfen, von deren Existenz die Masse erst einmal gar nichts weiß. Für Charly stehen die Sterne bereits schlecht, als er 1950 in Düsseldorf als Sohn staatenloser Eltern geboren, die ersten Lebensjahre in einem alten Backsteingebäude heran wächst, das hinter vorgehaltener Hand der blutige Knochen genannt wird. Als staaten- und heimatlos gestrauchelter Seemann, Chaot, Loddel und Taxifahrer, begegnet er im Alter von 53 Jahren seiner Muse, in die er sich unsterblich verliebt, sie jedoch kurze Zeit später wieder verliert. Philosophierend taumelt er weiter durch den Keller des Lebens. Seine teilweise selbst erlebte Geschichte erzählt der Autor in der Gossensprache, die er gelernt hat und reflektiert damit das Leben im gesellschaftlichen Randzonenbereich. ..für viele unserer so unglaublich normalen, überschlauen Zeitgenossen, auf eine manchmal etwas vulgär formulierte Art zu schmutzig. Aber die Wahrheit ist nun einmal schmutzig.
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