Renée Kreienbühl

Autoren und Trinksucht

 Autoren & Alkohol 

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die berühmtesten Schriftsteller und
Literaturnobelpreisträger wie, Ernest Hemingway, Edgar Allan Poe, F.Scott Fitzgerald,
John Steinbeck, William Faulkner oder Eugene O'Neill aus der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts,
regelrecht von einer Epidemie der Trinksucht befallen waren. 
Doch warum ist das so und wie verhält sich die Wechselbeziehung zwischen Alkohol und Literatur in der heutigen Schreibszene?

Der Literaturkritiker Wilfried Schoeller hat einmal geschrieben, "Dem Alkohol müsste man Tantiemen zahlen"!
Demnach wären alle berühmten, literarischen Werke aus der Feder von Alkoholikern entstanden. 
Und die Voraussetzung, um ein berühmter Schriftsteller zu werden, wäre ein süchtiges Trinkverhalten.
Von den ersten amerikanischen Autoren: William Faulkner, Eugene O'Neill, John Steinbeck, Sinclair Lewis und Ernest Hemingway,
welche den Literaturnobelpreis erhielten, waren sicher vier, wahrscheinlich aber fünf Alkoholiker.

Doch nicht jeder berühmte Alkoholiker wird zwangsläufig zum erfolgreichen Autor.
Wie das traurige Beispiel von August von Goethe beweist.
August von Goethe war das unbegabte Kind eines Genies und erlangte einzig Bekanntheit als gescheiterter Schriftsteller und Alkoholiker.
Zeit seines Lebens, bemühte er sich vergeblich Zeile um Zeile in die Fussstapfen seines Vaters zu treten.
Doch seine eher ungelenken und spröden Texte blieben ungelesen und gemessen an den Bestsellern seines Vaters,
blieb sein Reisetagebuch mit dem Titel Wir waren sehr heiter ein Misserfolg.  

August von Goethe erlag am 27. Okt. 1830 in Rom, einer Pockeninfektion.
 

Schriftsteller neigen stärker zur Trunksucht als andere Berufsgruppen.

Sie übertreffen selbst Künstlerkollegen wie Musiker oder Maler, will man dem amerikanischen Psychiater Donald W. Goodwin Glauben schenken.
Doch warum ist das so? Beflügelt Hochprozentiges die Kreativität und Fantasie, oder schärft es die Sinne und deren Wahrnehmung?
Warum gehen professionelles Schreiben und exzessives Trinken quasi Hand in Hand?
 
Dabei stellt sich die Frage, inwieweit sich Sucht, Rausch und Entzug in den literarischen Texten niederschlagen, um Erfolg zu haben?
Es scheint, gemessen an den Genies, darunter die fünf Nobelpreisträger, je erfolgreicher desto süchtiger.
Oder anders gefragt, welches A stand am Anfang des Erfolges, dass des Autors oder des Alkohols?
Wird man als erfolgreicher Schriftsteller unweigerlich zum Trinker, oder muss man erst Alkoholiker sein, um ein berühmter Autor zu werden?
Doch an dieser Stelle sei eine Warnung angebracht. Auch wenn Sie als Autor bisher nicht erfolgreich waren, hängen Sie sich deshalb nicht gleich an die nächstbeste Flasche.
Denn es gibt nach wie vor keine verlässliche Studie darüber, dass exzessiver Alkoholkonsum die Medizin, oder Garantie für erfolgreiches schreiben bedeutet.
Es wäre für uns von grossem Interesse, welche Erfahrungen, Sie als Autor/in Betreff Trinksucht während Ihrer Schriftstellerkarriere bereits gemacht haben.
Schreiben Sie uns, “Auf den Punkt“  Ihre Meinung, Erlebnisse und Gedanken zu diesem Thema.

Eure noch unbekannte und nüchterne Autorin Renée, wünscht allen Autoren / Autorinnen weiterhin mehr Freude am Schreiben als am Alkohol.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.12.2013. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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