Georges Ettlin

Die Geschlechterrollen 2014

Man vergesse nicht als Frau den Mann als Knaben zu sehen,
der über Bart, Männlichkeit und Testosteron verfügt und
nach der Geschlechtsreife seltsam riecht. Männer sind einfach
und lieb, wenn es ihnen gut geht und sie eine kluge
Frau haben. Sollte seine Frau emanzipiert sein wollen,
dann hat sie das geheime Seelenleben des Ehemannes zu
berücksichtigen, das einen gewissen männlichen
Stolz beinhaltet : Die Frau darf den Mann seelisch
nicht entmannen und dann sich beklagen, dass er ein Weich-Ei ist.

Wer als Hausfrau den beruflichen Rücken des Ehemannes freihält
und ihm viele Kinder und den Haushalt "macht" sollte daran denken, dass
der gestresste und gebildete Ehemann eine Ehefrau braucht, mit der er
auf Augenhöhe auch anspruchsvolle Themen besprechen möchte, damit er
sorgenfrei bleibt und sich entspannt. Eine starke Frau mildert
die Existenzangst des Mannes, der eine Partnerin braucht fürs Leben,
das manchmal hart ist und böse Ueberraschngen bringt.
Echte Hausmänner gibt es nicht : Früher oder später werden sie von den
berufstätigen Frauen zum Gelderwerb herangezogen.

Wenn der Mann selbstbewusst ist und über Lebenserfahrung verfügt,
darf die Ehefrau sogar mehr Geld verdienen als er selber, er freut sich sogar
darüber.
Männer können auch " Haushalt", wenn damit nicht eine Demütigung einhergeht.
Als Hausfrau schicke man den Mann nicht immer öffentlich zum Müllraustragen,
Frau mache das bitte diskret.
Der Haushalt ist mit harter Arbeit verbunden, die nicht immer angenehm ist und
oft sogar eine gut entwickelte Intelligenz erfordert.
Ist der Mann der alleinige Ernährer der Familie, sollte man ihn nicht
zur Haushaltführung zwingen oder dann nur, um ihm zu beweisen,
dass Hausarbeit wichtig und gleichwertig ist.
Der normalintelligente Mann freut sich, wenn seine Frau
einen akademischen Titel hat: Kluge Frauen heiraten keinen Idioten.
Auch erfolgreiche Männer mit hohem Lohn brauchen das Erwerbseinkommen der Frau,
da im Leben immer Geld gebraucht wird. Da normale Männer in der Liebe
Jäger sind, sollte die selbstbewusste Frau sie nicht im Haus einsperren, aber sie grosszügig und
liebevoll manchmal alleine in die Nacht hinauslassen, ohne zu fragen wohin
sie gehen und was sie dort vielleicht machen. Die klugen und lieben Frauen der Nacht, die sich gerne fangen lassen, erleben dadurch eine ganz neue Lebensqaulität, wissend, dass die Liebe nicht nur der tierischen Fortpflanzung des Menschen dient, sondern eine ganz besondere Unterhaltung auf hohem menschlichen Niveau sein kann, wenn man andere Sachen macht, als nur die schnöde, infektiöse und langweilige Penetration. Zudem müssten die Menschen Europas endlich im Jahre 2014 ein philosophisch-.geistiges Licht erreicht haben, das ihnen zeigt, dass der Wert der Erziehungsarbeit an Kindern wertvoller ist und
intellektuell anspruchsvoller ist als zum Beispiel der Bau eines Autos oder der Verkauf von windigen Aktien und anderen Finanzprodukten als scheinbar starker Mann im Büro einer Bank.

***

c/G.E.
 

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