Gestärkt durchs Schlafen und das leckere Fressen, machte ich mich auf, um mein neues Zuhause
zu erkunden. Die kleine Küche, in der auch mein Schlafkörbchen stand, sie kannte ich ja nun schon.
Der Raum, der danach kam, war größer und er war sehr gemütlich, für einen Kater auf jeden Fall.
Soviele weiche Schlafplätzchen gab es da und auch der Boden war so schön weich, wie ging das ?
Oh, dann ist mir aber etwas passiert, dafür muß ich mich schämen. Nun ja, ich hatte wohl doch etwas
zu viel gefressen und das wollte mit aller Macht wieder heraus. Ausgerechnet auf dem schönen, weichen
Boden habe ich es dann nicht mehr halten können, oh, weh. Mein Frauchen kam und rief entsetzt :
"C h a r l y, C h a r l y !" Und dann hat sie etwas mit mir gemacht, das war aber eklig, denn sie hat meine
Nase durch die Schweinerei gezogen, die ich gemacht hatte, Miauuuu......
Aber, dadurch habe ich auch etwas gelernt und mein Frauchen auch. Ich brauchte einen Katerklo, ja, das
war dringend notwendig. Sie hat dann einen besorgt , mit feinem Streu darin, das war prima.
Ach ja, es gab noch mehr Zimmer im Haus, in einem stand so eine ganz große, weiße Schüssel, aber aus
ihr konnte man nicht fressen. Da kam ganz viel heißes Wasser hinein und etwas, was prima geduftet hat.
Wenn mein Frauchen diese Schüssel voll gemacht hatte, ging sie da hinein und das gefiel ihr sogar.
Einmal habe ich mich ganz leise herein geschlichen und bin dann mit einem Satz auf den Rand der Schüssel
gesprungen. Na, das hätte ich wohl besser nicht machen sollen, bin ausgerutscht und schon war ich drin.
Bäh, war das naß, ich war ganz naß und sie hat gelacht und das Lachen schien von allen Seiten des Zimmers
zu kommen. Ich hatte große Angst, aber sie nahm mich heraus und wickelte mich in ein großes, weiches Tuch.
Es hat eine ganze Weile gedauert, bis mein Fell wieder trocken war und danach war es ganz flauschig.
Wieder was gelernt, große Schüsseln mit Wasser drin, sie sind gefährlich, also wegbleiben !!
In einen Raum durfte ich aber nicht hinein, in dem war mein Frauchen in der Nacht und hat geschlafen.
Egal, was ich anstellte und auch mein Miauen, nein, hat nichts genutzt, ich durfte nicht hinein, warum nicht ?
Aber, mein Schlafkörbchen ist ja auch sehr gemütlich und doch wär ich gerne bei ihr gewesen.
So vergingen die Tage, schmusen, fressen und schlafen, ja, das war schön und so konnte es weitergehen....
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.01.2014.
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