Klaus-Jürgen Langner

Ich erschaffe meine Realität

Meine Lebenseinstellung

Jetzt in meinem 80. Lebensjahr habe ich eine Erfahrung zur Grundlage meines Lebens gemacht.
Ich gestalte meine Realität selbst. Das gilt für meinen gesamten Lebensbereich. Auch die neue Generation von Physikern hat es schon lange erkannt: Auch die Materie ist letztendlich eine Energieform.
Eine Energieform sind aber auch meine Gedanken und meine Gefühle. Diese sind die Grundlage für meine höchstpersönliche Realität. Ich weiß inzwischen aus eigener (leidvoller) Erfahrung, dass viele meiner Glaubenssätze und die dazugehörenden Gefühlsbereiche mir gar nicht bewusst gewesen sind. Sie haben bisher aus dem nicht kontrollierten Bereich reflektorisch gewirkt und haben sich dann bei mir als meine „Realität“ vorgestellt. Meine energetische Qualität meiner „Glaubenssätze“ hat dann eben genau die Erfahrungen in mein Leben geholt, die ihnen am besten entsprochen haben. Und damit hatte sich bisher meine „Realität“ unüberprüft durch mich selbst dargestellt.
Verändere ich diese meine Annahmen, dann verändere ich gleichzeitig auch meine Ausstrahlung auf andere Menschen aber vor allem auch auf mich selber.
Das wird besonders deutlich, wenn ich das Beispiel „Selbstheilung“ heranziehe. Ich hatte an mir selbst genügend Möglichkeiten eine positive Veränderung zu bemerken, denn insgesamt hatte ich 19 Operationen (inklusive Krebs), die mir geholfen haben oder hätten helfen sollen „gesund“ zu werden. Solange ich diese Krankheiten als etwas Negatives angesehen habe, habe ich auch immer dagegen gekämpft. Irgendwann ist mir klar geworden, dass jeder Mensch grundsätzlich so eingerichtet ist, dass er gute Aussichten hat lange zu leben und sich fortzupflanzen.
Ein ganz wesentliches Element dabei ist die Fähigkeit mich selbst zu heilen. Inzwischen weiß ich auch wie wahr der Ausspruch ist: „Der Arzt behandelt, nur der Patient selbst aber heilt.“ Ich brauche auch heute noch manchmal einen Arztbesuch zur Hilfestellung beim Klarwerden, wenn ich körperliche Beschwerden loswerden will. Aber ich sehe heute ganz andere Zusammenhänge mit diesen „Beschwerden“.
Ich möchte erst einmal genauer definieren, was „Selbstheilung“ für mich bedeutet. „Selbst“ Was ist das in meiner Vorstellung? Das war früher vorwiegend mein Körper. Aber bin ich denn nur Körper? Ich weiß inzwischen „ICH“ bin sogar vorwiegend Geist und Seele und dann auch mein derzeitiger Körper. Über die Tatsache, dass ich auch Körper bin, war ich mir schon schnell bewusst, aber darüber, dass es vorwiegend meine Gedanken waren und sind, die meinen Geist erschaffen, das zu erkennen hat lange gedauert. Und wenn ich nun mit meinen ungeprüften Vorstellungen und eventuell übernommenen Gedanken einen „ungesunden“ Geist geschaffen hatte, dann waren die Voraussetzungen für meine vielen Schwierigkeiten auch im gesundheitlichen Bereich schon da. Denn etwas- ich nenne es hier einmal meine Seele, aber jeder kann das anders nennen, wenn ihm das zu spirituell klingt, hat mir auf diesem Wege Hinweise gegeben, dass ich mit irgendwelchen Annahmen, Vorstellungen mir selber schade. Meine körperlichen „Schwierigkeiten, Krankheiten“ sind Botschaften, dass ich mit bestimmten Annahmen, ungeprüften Glaubenssätzen und ähnlichem mir selber schade.
Wenn ich diese Botschaft annehme, diese Denkweise erkenne und umwandle dann aktiviere ich im selben Moment meine eigene Selbstheilung. Anders ausgedrückt ich schaffe die Voraussetzung den zweiten Wortteil „Heil“ gleich „ganz“ (Selbst-Heilung) zu verwirklichen. Meine Selbstheilung entspricht dann einer „Ganzwerdung“, mein Körper,Geist und Seele werden eines.
Wenn ich mich in meiner Umgebung umsehe, dann erkenne ich plötzlich auch, dass diese „Selbstheilungskräfte“ nichts sind, was uns Menschen besonders auszeichnet. Im Tierreich haben unsere Wissenschaftler das schon ganz genau erforscht und mit sensationellen Ergebnissen belegt. Bei den Plattwürmern reicht sogar eine einzige gesunde Zelle aus um einen toten Wurm zu reanimieren. Von ganz alleine, ohne Mithilfe von Ärzten oder Maschinen. „Wir Menschen haben das nur noch kurzzeitig während unseres Embryonalstadiums. (Prof. Bartscherer)“. Warum ist das so?
Das Wichtigste bei einer solchen Reparatur ist die Erhaltung eines geschlechtsreifen Individuums zur Fortpflanzung. Je komplexer die Entwicklung des Individuums aber fortgeschritten ist, desto schwieriger ist es, eine Balance herzustellen zwischen perfektem Reparaturzustand und der Abwehr von Bedrohungen von aussen. “Zellen in einem perfekten Zustand zu erhalten, wie es in unserem Körper mit den Keimzellen geschieht, kostet viel Energie“(Stammzell-Spezialist Hans Schöler, Direktor am MPI).
Das ist auch leicht einsehbar, denn je spezialisierter mein Körper sich entwickelt hat, umso mehr hat er diese an sich tolle Fähigkeit verkleinert. Unsere Herzzellen haben nur noch ein sehr geringes Potential zur Selbstheilung. Dagegen ist die Wahrscheinlichkeit bei der Leber zum Nachwachsen gesunder, neuer Zellen so groß, dass auch wenn die Leber nur noch zur Hälfte besteht neue gesunde Zellen nachwachsen können. So toll kann das kein anders inneres Organ.
Unsere Mediziner haben einen ganz gewaltigen Schritt in die mechanisierte Behandlung von Krankheiten getan. Ich selbst profitiere durch 4 künstliche Gelenke davon, denn ich kann wieder nahezu normal gehen und meinen Hund jeden Tag beim Spaziergang begleiten. Aber dennoch plädiere ich dafür, dass der „äußere“ Arzt und der „innere“ Arzt des Patienten enger zusammenarbeiten sollten. Das hätte nicht nur eine bessere Heilungschance beim Patienten zur Folge, sondern könnte auch Milliarden von Euros einsparen, wenn der Einsatz aller tollen Maschinen im Medizinbereich genauer überwacht werden würde.
Diese Gedanken sind als Beispiel zu verstehen. Denn was ich hier an den Selbstheilungskräften als Beispiel aufgezeigt habe sollte hinlenken zu einer viel umfangreicheren Erkenntnis bei meiner gesamten Lebensbewältigung.
Das, was mir einerseits eine viel größere Freiheit verschafft –„Ich schaffe mir meine eigene Realität“ - hat aber auch einen ganz gewaltigen Nachteil. Und wenn es Dir noch nicht aufgefallen ist, dann lass es mich direkt aussprechen.
Bei dieser Lebenseinstellung gibt es keinen anderen mehr „der die Schuld hat“. Wenn ich zu dick bin, kann ich das nicht mehr „auf die Gene schieben, die ich mitbekommen habe!“. Ich schaffe meine Realität, ich ganz alleine!
Don 12.03. 2012

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